»So ein Mann ist mir noch nie begegnet. Es war mir, als ob ich Verwandtschaft spüre – und dann der Abgrund.« Der Philosoph Karl Jaspers war nicht der Einzige, der so nach der Begegnung mit Rudolf Augstein empfand. Der SPIEGEL-Herausgeber war ein Mann der Gegensätze und Widersprüche. Er war ein Rast- und Ruheloser, ein Mensch, der zum Erstaunen derer, die mit ihm zu tun hatten, vieles scheinbar Unvereinbare gleichzeitig sein konnte. Er gab sich als Moralist, legte seinen Moralkodex aber unabhängig von bürgerlichen oder christlichen Wertvorstellungen selber fest. Er ließ sich nach der SPIEGEL-Affäre als Retter der Demokratie feiern, lehnte in seinem Unternehmen aber Mitbestimmung ab. Er galt als Linker und blieb im Grunde seines Herzens doch ein liberaler Deutschnationaler.
Dieter Schröder erzählt nach intensiven Recherchen aus Nähe und Distanz das Leben dieses Ausnahmejournalisten und zugleich den kometenhaften Aufstieg seines Lebenswerks, des SPIEGEL. Mit dem politischen Enthüllungsmagazin schuf Rudolf Augstein eine nationale Institution, an der schließlich niemand vorbeikam: An der SPIEGEL-Affäre 1962 zerbrachen nicht der vorübergehend verhaftete Rudolf Augstein, sondern Adenauers Regierung und die Hoffnung des damaligen Verteidigungsministers Franz Josef Strauß auf das Bundeskanzleramt.
»Ich hatte nie Schwierigkeiten, gegen etwas zu sein, ich hatte mehr Schwierigkeiten, für etwas zu sein«, sagte Augstein am Ende seines Lebens. Er blieb der Geist, der stets verneint, dessen Scharfsinn jedoch Politik und Gesellschaft zur Wahrheitssuche antrieb. Darin lagen sein Genie und sein journalistischer Rang.
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Dieter Schröder, geboren 1931 in Berlin, war von 1953 bis 1963 Bonner Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", von 1964 bis 1965 Reporter beim SPIEGEL, anschließend wieder außenpolitischer Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", deren Chefredakteur er später wurde. Von 1996 bis 2001 war er Herausgeber der "Berliner Zeitung".
"Dieter Schröder hat die spannende und überraschende Biographie dieser großen Figur der Bundesrepublik geschrieben. ...dieses Buch ist eine gelungene Analyse."
3sat Kulturzeit
"Dieter Schröder gelingt ein kluges und kritisches Politpsychogramm eines großen Publizisten. Ein ausgezeichnet geschriebenes journalistisches Porträt."
Hessischer Rundfunk
"Ein gründlich recherchiertes, differenziert geschriebenes und gut lesbares Buch über eine faszinierende Persönlichkeit."
Südwest Presse
Was bleibt
»Was ich geworden bin, bin ich aus Zufall geworden«, hat Rudolf Augstein einmal auf eine Interview-Frage geantwortet. Er hat es wahrscheinlich so wenig geglaubt wie vieles andere, was er über sich sagte. Immer war an seinen Selbstäußerungen auch sein Hang zur Verstellung und zum Widerspruch erkennbar. Er wollte nicht, dass ihm jemand zu nahe kam; er wollte immer das letzte Wort haben, auch über sich selbst. Nicht einmal den Ruhm oder Nachruhm hätte er sich ohne Widerspruch nachsagen lassen. Auch auf den Denkmalssockel, auf dem er nun steht, hätte er sich nicht ohne Widerrede stellen lassen. Obwohl auch er nicht bestreiten würde, dass er unter den deutschen Journalisten eine Jahrhundertfigur war, die viele Jahrzehnte alle anderen überragt hat.
Aber hätte er hinterlassen wollen, wie er wirklich gesehen werden will, hätte er seine Memoiren geschrieben. Er hatte damit begonnen, ist aber über ein paar Seiten nicht hinausgekommen. Er habe nie Tagebuch geführt, klagte er, nun müsste er alles aus den Akten rekonstruieren. Aus den Akten lässt sich aber ein Journalistenleben nicht zusammensetzen. Das wusste er auch; er hatte nicht einmal den Auftrag gegeben, seine Unterlagen zu ordnen und aufzubereiten. Was Rudolf Augstein wollte, steht in seinen Artikeln. Es gibt keine Geheimnoten oder staatspolitisch wichtigen Briefwechsel, die neues Licht auf bekannte Vorgänge werfen oder unbekannte ans Tageslicht bringen. Er hätte sich wiederholen müssen; vielleicht war es das, was seine Feder hemmte, ebenso wie in den letzten Jahren die Krankheit. Die alten Geschichten langweilten ihn, so wie er sich nach dem Zeugnis seiner Weggefährten oft im Leben »langweilte«, wenn er etwas erreicht hatte. Er brauchte stets den Reiz des Neuen. Er war kein Mann der Phantasie und trotz aller Wortmächtigkeit kein Erzähler, der aus sich heraus lebte. Er wollte auch nie Romane schreiben. Lieber wäre er Stückeschreiber geworden; er liebte das Theater. Aber das einzige Theaterstück, das er je geschrieben hat, ist bei der Uraufführung in Hannover so katastrophal durchgefallen, dass es nie wieder aufgeführt wurde. Auf weitere Versuche hat er danach verzichtet.
Dass ihm nun mit dem Spiegel eine neue Aufgabe zufiel, war sicher ein historischer Zufall. Wären damals, knapp zwei Jahre nach dem Krieg, normale Zeiten gewesen, hätte er wahrscheinlich schon in Göttingen das Studium der Philosophie und der Germanistik aufgenommen und sich auf die Universitätslaufbahn vorbereitet. Er hatte akademischen Ehrgeiz und wäre gerne Professor geworden. Aber die Zeiten waren nicht normal. Dass die Engländer ihn, den 23-Jährigen, zum Lizenzträger und Chefredakteur auswählten, war schon kein Zufall mehr. Spätestens seit diesem Tag gibt es einen roten Faden im Leben Rudolf Augsteins. Ihn zu finden, ist die Aufgabe des Biographen. Gibt es etwas Gemeinsames in den Höhen und Tiefen, gibt es etwas Verbindendes in den Erfolgen und Misserfolgen dieses Lebens? Was ist gelungen, was ist gescheitert? »O Gott, ich habe Großes gewollt«, dichtete er als Primaner. Großes ist ihm mit dem Spiegel gelungen. Er wäre aber auch gerne ein großer Zeitungsherausgeber und Politiker gewesen. In beidem ist er gescheitert. Selten fühlte er sich glücklich, im beruflichen wie im privaten Leben. Er wäre gerne ein family man gewesen, war es jedoch nie lange. Er hielt sich für einen »Moralisten«, aber er hatte seine eigene Moral; was gut und was schlecht ist, entschied er selbst und ließ viele im Unklaren über seine Maßstäbe. Er sehnte sich nach Freundschaft, ging Menschen aber scheu aus dem Wege, die meisten interessierten ihn nicht.
Dieses ungewöhnliche Leben lässt sich nicht darstellen, ohne es zu deuten. Es soll vorsichtig geschehen, aus der Nähe und aus der Distanz, ohne Gefühle der Abneigung oder der Bewunderung, ohne moralische Urteile, aber mit einer Grundsympathie. Es sollen außer ihm selbst vor allem auch die zu Wort kommen, die eng und lange mit Rudolf Augstein zu tun hatten. Aus dem Chor der Stimmen muss sich ergeben, worin seine besonderen Leistungen bestanden und was über seinen Tod hinaus seinen Rang ausmacht. Manchmal klingen die Erinnerungen negativ, manchmal positiv oder beides in einem gleichgültig ließ er niemanden.
Die ersten Jahrzehnte in der Geschichte der Bundesrepublik sind ohne Rudolf Augstein nicht zu erzählen. Er war eine der großen, bewegenden Gestalten dieser Zeit. Aber in welcher Rolle? Die Aufgabe des »Merkers«, die man gemeinhin Journalisten zuschreibt, war nicht die seine. Das Handeln der Politiker mit klugen Analysen zu begleiten, war ihm zu wenig. Er verstand sich lange Zeit auch selber als »Täter«; er wollte auf die Politik Einfluss ausüben, um die Realität im Sinne seiner Überzeugungen zu verändern. Gerne wäre er selber Politiker geworden, hatte für eine politische Karriere aber nicht die Ausdauer. Er glaubte mit dem Machtinstrument des Spiegel schneller erreichen zu können, was er wollte. Das war eine Illusion oder Selbstüberschätzung. Dennoch hatten seine publizistischen Kampagnen, seine Auseinandersetzungen mit Adenauer und Strauß, eine politische Wirkung.
Im Streit mit Adenauer ging es um nicht weniger als um die Zukunft des geschlagenen und geteilten Reiches, um die Bewahrung der Nation. Im Kampf gegen Strauß um Rechtsstaatlichkeit und um die Frage der nuklearen Bewaffnung. Ohne Rücksicht auf Parteitaktik und Staatsräson konnte Augstein fragen, mahnen und anklagen und eine weit verbreitete Stimmung in der Bevölkerung artikulieren. Die Auseinandersetzung mit Adenauer über die Wiedervereinigung musste er verlieren, weil Adenauer, historisch betrachtet, keine andere Wahl gehabt hätte; den Kampf gegen Strauß konnte er gewinnen, weil der machthungrige Bayer und auch Adenauer am Ende die Nerven verloren. Es war eine Folge der Hybris obrigkeitsstaatlichen Denkens, die mit der Spiegel-Affäre zu demokratischen und liberalen Aufbrüchen in Staat und Gesellschaft führte.
Die Auseinandersetzung mit Adenauer und Strauß war die Aktion eines Einzelnen, auch an der Opposition vorbei, aber ihre Legitimität ergab sich aus der Legitimation der politischen Fragen und Probleme. Nach der Entlassung Augsteins aus dem Untersuchungsgefängnis waren daran keine Zweifel mehr erlaubt. Zugleich war damit der Höhepunkt seines politischen Wirkens überschritten. Es gab keine politische oder historische Konstellation mehr, in der eine Wiederholung möglich gewesen wäre. Im öffentlichen Ansehen stand Augstein nun auf einem Piedestal als Retter der Demokratie und Pressefreiheit. Das half ihm aber wenig bei seinem Versuch, als Abgeordneter der FDP noch einmal als direkt Handelnder in die Politik zurückzukehren. Als Parlamentarier und Politiker hatte er nichts hinter sich, was ihm im täglichen Kampf um die Macht eine bessere Chance gegeben hätte als anderen.
Warum er Mitglied der FDP geworden war, konnte Rudolf Augstein nie so recht begründen. Er war liberal seiner Natur nach, aber kein Liberaler, der sich dem Parteiprogramm verpflichtet fühlte; er war ein freier Geist, vielleicht sogar ein Freigeist im Sinne Immanuel Kants, der sich gegen überkommene moralische Wertvorstellungen, gegen Religion und Kirche auflehnte, aber was das liberale Menschen- und Gesellschaftsbild heute bedeutet, hat ihn nie wirklich bewegt. Wenn es überhaupt eine Partei für ihn gab, konnte es aber nur die FDP sein. Sie verlangte am wenigsten Disziplin, sie ließ ihm seine Freiheit, die ihm wichtiger als alles andere war. Es ist schwerer, einen »Liberalen« auf bestimmte Positionen festzunageln, als einen Fisch im Wasser zu orten. Ralf Dahrendorf nannte Augstein den »letzten Nationalliberalen, und dies im besten Sinn der Bismarckzeit«. Das bedeutete: Er war für nationale Einheit, soziale Reformen und bürgerliche Freiheiten. Es bedeutete aber auch: Er tat sich schwer mit Marktwirtschaft und Kapitalismus pur, mit Parteien und Interessengruppen, mit repräsentativem Parlamentarismus und dem freien Spiel der Kräfte im Sinn...
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Hardcover. Zustand: Sehr gut. Zustand des Schutzumschlags: Sehr gut. 1. Auflage. Leinenband mit Schutzumschlag - Remittendenstempel am Schnitt. Bestandsnummer des Verkäufers 059126
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Zustand: Sehr gut. Dieter Schröder erzählt nach intensiven Recherchen aus Nähe und Distanz das Leben dieses Ausnahmejournalisten und zugleich den kometenhaften Aufstieg seines Lebenswerks, des SPIEGEL. Zustand: Schutzumschlag mit geringfügigen Gebrauchsspuren, insgesamt SEHR GUTER Zustand! 318 Seiten, wenige Abbildungen Deutsch 544g 8° (18,5-22,5 cm), Hardcover mit Schutzumschlag, Leinen-Einband. Bestandsnummer des Verkäufers 164833
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