Dieser Band beschreibt die Rolle der islamischen religiösen Stiftungen (auqāf) in der Gesellschaft einer Provinzhauptstadt des Osmanischen Reiches an der Wende zum 19. Jahrhundert.
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Gebundene Ausgabe. Zustand: Wie neu. 350 S. Gebraucht, aber gut erhalten. - "L'Alep des Ottomans n'est qu'un trompe-l'½ih une façade somptueuse derrière laquelle il n'y a que des ruines" schrieb Jean Sauvaget, der Pionier der Aleppo-Forschung, im Jahr 1941. Diese Arbeit blickt hinter die Fassaden auf einen wichtigen Teil des osmanischen Aleppo: den ,religiösen Raum'. Auf der Grundlage der Dokumente der Sarica-Gerichte (sigßät al-mahäkim al-sarciya) und unter Berücksichtigung des modernen sozialwissenschaftlichen Raumkonzepts werden die Verwaltung, die Beschäftigten und die Orte des religiösen Raums in den letzten Jahrzehnten vor dem Reformzeitalter (Tanzimat) untersucht. Der Autor beobachtet die verschiedenen religiösen Institutionen der Stadt (Moschee, madrasa, zawiya, etc.) in einem mikrogeschichtlichen Ansatz über mehrere Jahrzehnte und arbeitet ihre Rolle im urbanen Raum heraus. Zum ersten Mal wird so eine Typologie der Aleppiner Moscheen im Spannungsfeld zwischen Rechtstheorie und sozialer Praxis vorgestellt. Die Identifikation und soziale Verortung der Beschäftigten des religiösen Raums ist ein weiteres wichtiges Ergebnis dieser Studie. In den verschiedenen Kapiteln dieser Arbeit erscheinen hinter den ,grandiosen Fassaden' keinesfalls Ruinen, sondern ein vitaler Teil der Aleppiner Gesellschaft. (Verlagstext). ISBN 9783899137354 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Bestandsnummer des Verkäufers 947555
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Anbieter: Schürmann und Kiewning GbR, Naumburg, Deutschland
Pp. Zustand: Sehr gut. XVI, 350 S. : Ill., graph. Darst., Kt. ; 25 cm Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 546. Bestandsnummer des Verkäufers 136262
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