Die Prozessorientierung, d. h. die Ausrichtung der Organisation an den Geschäftsprozessen, gilt als neues Paradigma der Unternehmensorganisation, da sie die Umsetzung moderner Managementkonzepte überhaupt erst ermöglicht. Diese Konzepte betrachten die Informationstechnologie als Enabler, d.h. als wesentliches Instrument zu deren Umsetzung. Die Flexibilität der Unternehmensprozesse wird neben organisatorischen und kulturellen Parametern im hohen Masse durch die Anpassungsfähigkeit der eingesetzten Informationssysteme determiniert. Dieser Forderung nach Flexibilität der betrieblichen Informationssysteme stehen in der Praxis jedoch heterogene Anwendungsarchitekturen gegenüber, die nur sehr schwerfällig an geänderte organisatorische Rahmenbedingungen anzupassen sind. Die Informationsverarbeitung ist häufig der limitierende Faktor der Unternehmensflexibilität.
In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, der durch explizite Modellierung von den die Geschäftslogik beschreibenden Geschäftsregeln eine verbesserte Adaptierbarkeit der prozessunterstützenden Informationssysteme erreichen soll. Die Geschäftsregeln werden als expliziter Betrachtungsgegenstand bei der Systementwicklung aufgefasst und im Idealfall in Rule Engines gespeichert, interpretiert und ausgeführt. Durch eine logisch zentrale Verwaltung wird das Auffinden und Anpassen relevanter Geschäftsregeln bedeutend vereinfacht. Demgegenüber wird bei Anwendung traditioneller, d. h. strukturierter oder objektorientierter Entwurfstechniken die Geschäftslogik auf Datenbank-, Applikationsserver und Benutzerschnittstelle verteilt und ist daher entsprechend aufwändig adaptierbar. Die regelbasierte Entwickung betrieblicher Informationssysteme wird dennoch nicht als neues Paradigma der Systementwicklung, sondern als Ergänzung bestehender Entwicklungsmethoden aufgefasst. Die Integration dieses Ansatzes in verbreitete Modellierungssprachen wie z. B. UML wird daher ebenfalls behandelt.
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Rainer Endl, Jahrgang 1962, arbeitete nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität Darmstadt (1982-1988) über fünf Jahre als Datenmanager und Informatik-Projektleiter bei der Leica Geosystems AG in Heerbrugg, Schweiz. Anschliessend war er als Senior Consultant und Leiter Software Entwicklung bei der Integral Process AG in St. Gallen tätig. Seit 1997 ist der Autor Geschäftsführer der Beratungsunternehmung IGIM AG, St. Gallen und Mitglied der Gruppenleitung der RBC-Gruppe, Zürich. Von 1997 bis 2002 war Rainer Endl zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität Bern (Lehrstuhl Prof. Dr. Gerhard Knolmayer). In dieser Funktion arbeitete er im vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekt SWORDIES (Swiss Workflow Management in Distributed Environments) und in der Lehre mit. Im Jahr 1998 begründete Rainer Endl an der Fachhochschule St. Gallen das Nachdiplomstudium Business Informatik. Seitdem ist er dort als Studienleiter und Dozent tätig. Im Jahr 2004 promovierte er zum Dr. rer. oec.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Die Prozessorientierung, d. h. die Ausrichtung der Organisation an den Geschäftsprozessen, gilt als neues Paradigma der Unternehmensorganisation, da sie die Umsetzung moderner Managementkonzepte überhaupt erst ermöglicht. Diese Konzepte betrachten die Informationstechnologie als Enabler, d.h. als wesentliches Instrument zu deren Umsetzung. Die Flexibilität der Unternehmensprozesse wird neben organisatorischen und kulturellen Parametern im hohen Masse durch die Anpassungsfähigkeit der eingesetzten Informationssysteme determiniert. Dieser Forderung nach Flexibilität der betrieblichen Informationssysteme stehen in der Praxis jedoch heterogene Anwendungsarchitekturen gegenüber, die nur sehr schwerfällig an geänderte organisatorische Rahmenbedingungen anzupassen sind. Die Informationsverarbeitung ist häufig der limitierende Faktor der Unternehmensflexibilität.In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, der durch explizite Modellierung von den die Geschäftslogik beschreibenden Geschäftsregeln eine verbesserte Adaptierbarkeit der prozessunterstützenden Informationssysteme erreichen soll. Die Geschäftsregeln werden als expliziter Betrachtungsgegenstand bei der Systementwicklung aufgefasst und im Idealfall in Rule Engines gespeichert, interpretiert und ausgeführt. Durch eine logisch zentrale Verwaltung wird das Auffinden und Anpassen relevanter Geschäftsregeln bedeutend vereinfacht. Demgegenüber wird bei Anwendung traditioneller, d. h. strukturierter oder objektorientierter Entwurfstechniken die Geschäftslogik auf Datenbank-, Applikationsserver und Benutzerschnittstelle verteilt und ist daher entsprechend aufwändig adaptierbar. Die regelbasierte Entwicklung betrieblicher Informationssysteme wird dennoch nicht als neues Paradigma der Systementwicklung, sondern als Ergänzung bestehender Entwicklungsmethoden aufgefasst. Die Integration dieses Ansatzes in verbreitete Modellierungssprachen wie z. B. UML wird daher ebenfalls behandelt.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 368 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783899362633
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Taschenbuch. Zustand: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Die Prozessorientierung, d. h. die Ausrichtung der Organisation an den Geschäftsprozessen, gilt als neues Paradigma der Unternehmensorganisation, da sie die Umsetzung moderner Managementkonzepte überhaupt erst ermöglicht. Diese Konzepte betrachten die Informationstechnologie als Enabler, d.h. als wesentliches Instrument zu deren Umsetzung. Die Flexibilität der Unternehmensprozesse wird neben organisatorischen und kulturellen Parametern im hohen Masse durch die Anpassungsfähigkeit der eingesetzten Informationssysteme determiniert. Dieser Forderung nach Flexibilität der betrieblichen Informationssysteme stehen in der Praxis jedoch heterogene Anwendungsarchitekturen gegenüber, die nur sehr schwerfällig an geänderte organisatorische Rahmenbedingungen anzupassen sind. Die Informationsverarbeitung ist häufig der limitierende Faktor der Unternehmensflexibilität.In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, der durch explizite Modellierung von den die Geschäftslogik beschreibenden Geschäftsregeln eine verbesserte Adaptierbarkeit der prozessunterstützenden Informationssysteme erreichen soll. Die Geschäftsregeln werden als expliziter Betrachtungsgegenstand bei der Systementwicklung aufgefasst und im Idealfall in Rule Engines gespeichert, interpretiert und ausgeführt. Durch eine logisch zentrale Verwaltung wird das Auffinden und Anpassen relevanter Geschäftsregeln bedeutend vereinfacht. Demgegenüber wird bei Anwendung traditioneller, d. h. strukturierter oder objektorientierter Entwurfstechniken die Geschäftslogik auf Datenbank-, Applikationsserver und Benutzerschnittstelle verteilt und ist daher entsprechend aufwändig adaptierbar. Die regelbasierte Entwicklung betrieblicher Informationssysteme wird dennoch nicht als neues Paradigma der Systementwicklung, sondern als Ergänzung bestehender Entwicklungsmethoden aufgefasst. Die Integration dieses Ansatzes in verbreitete Modellierungssprachen wie z. B. UML wird daher ebenfalls behandelt. Bestandsnummer des Verkäufers 9783899362633
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Regelbasierte Entwicklung betrieblicher Informationssysteme | Gestaltung flexibler Informationssysteme durch explizite Modellierung der Geschäftslogik | Rainer Endl | Taschenbuch | 368 S. | Deutsch | 2004 | Josef Eul Verlag GmbH | EAN 9783899362633 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu. Bestandsnummer des Verkäufers 105887982
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Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Seiten: 368 | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Die Prozessorientierung, d. h. die Ausrichtung der Organisation an den Geschäftsprozessen, gilt als neues Paradigma der Unternehmensorganisation, da sie die Umsetzung moderner Managementkonzepte überhaupt erst ermöglicht. Diese Konzepte betrachten die Informationstechnologie als Enabler, d.h. als wesentliches Instrument zu deren Umsetzung. Die Flexibilität der Unternehmensprozesse wird neben organisatorischen und kulturellen Parametern im hohen Masse durch die Anpassungsfähigkeit der eingesetzten Informationssysteme determiniert. Dieser Forderung nach Flexibilität der betrieblichen Informationssysteme stehen in der Praxis jedoch heterogene Anwendungsarchitekturen gegenüber, die nur sehr schwerfällig an geänderte organisatorische Rahmenbedingungen anzupassen sind. Die Informationsverarbeitung ist häufig der limitierende Faktor der Unternehmensflexibilität. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, der durch explizite Modellierung von den die Geschäftslogik beschreibenden Geschäftsregeln eine verbesserte Adaptierbarkeit der prozessunterstützenden Informationssysteme erreichen soll. Die Geschäftsregeln werden als expliziter Betrachtungsgegenstand bei der Systementwicklung aufgefasst und im Idealfall in Rule Engines gespeichert, interpretiert und ausgeführt. Durch eine logisch zentrale Verwaltung wird das Auffinden und Anpassen relevanter Geschäftsregeln bedeutend vereinfacht. Demgegenüber wird bei Anwendung traditioneller, d. h. strukturierter oder objektorientierter Entwurfstechniken die Geschäftslogik auf Datenbank-, Applikationsserver und Benutzerschnittstelle verteilt und ist daher entsprechend aufwändig adaptierbar. Die regelbasierte Entwicklung betrieblicher Informationssysteme wird dennoch nicht als neues Paradigma der Systementwicklung, sondern als Ergänzung bestehender Entwicklungsmethoden aufgefasst. Die Integration dieses Ansatzes in verbreitete Modellierungssprachen wie z. B. UML wird daher ebenfalls behandelt. Bestandsnummer des Verkäufers 1683005/2
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