Langensalza. Der Mainfeldzug 1866: Der Deutsche Krieg von 1866, Band 05. Schlacht bei Langensalza am 27. Juni 1866 und der Mainfeldzug zwischen dem 10.und 26. Juli 1866

 
9783934748736: Langensalza. Der Mainfeldzug 1866: Der Deutsche Krieg von 1866, Band 05. Schlacht bei Langensalza am 27. Juni 1866 und der Mainfeldzug zwischen dem 10.und 26. Juli 1866
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INHALT: --- Inhalt: 1. Langensalza Seite 1-98; Der Mainfeldzug Seite 99 - 176 mit Der Mainfeldzug Dermbach-Zella Hünfeld Hammelburg Kissingen Laufach Aschaffenburg Tauberbischofsheim Werbach Helmstadt Gerchsheim Roßbrunn Würzburg (Inhalt)

LESEAUSZUG LANGENSALZA: --- Die aufgehende Sonne des siebenundzwanzigsten Juni versprach einen heißen Tag. Daß er in doppeltem Maße ein heißer werden sollte, ahnte nicht das kleine hannoversche Heer, das im Unstrutthal hinter Langensalza lagerte. Im bunten kriegerischen Bild zum Lärm der Trommelwirbel, Trompetensignale, Musikchöre zeigten scharlachrote Livreen von Bedienten die gleichzeitige Anwesenheit des Hofes. Die schönen und kräftigen Niedersachsen der fruchtbaren Ebene zwischen Elbe und Werra, uraltes Stammland ungemischter teutonischer Rasse, wie sie nur zwischen Niederrhein und Schleswig ohne Durchsetzung mit slavischem Geblüt Norddeutschland bewohnt, sahen schmuck aus in ihren sauberen Uniformen. Letztere glichen im Zuschnitt vielfach den preußischen. Die Infanterie trug blaue Waffenröcke, ja nach der Brigade verschiedene Achselklappen, rote Aufschläge mit gelber Litze und desgleichen Kragen, graue Beinkleider mit schmalen rotem Nahtstreifen. Die Jäger, grün mit schwarzen Aufschlägen, schwarzem Tschako mit schwarzem Haarbusch, sahen ganz wie preußische aus, nur daß sie eine hellblaue Feldflasche über dem Brotbeutel trugen. ... (Leseauszug Langensalza:)

LESEAUSZUG MAINFELDZUG: --- Allgemeiner Sinn meiner Operation: unaufhaltsam gen Süden! antwortete Falckenstein hochtrabend auf Moltkes frühe Anfrage vom 19. Juni, wie er es mit dem bevorstehenden Angreifen der Bundesarmee halten wolle. Obschon Falckensteins bisherige Operation gegen die Hannoveraner ihn keineswegs als die personificierte Energie erkennen ließ, die seine Anhänger in ihm sahen, so versprach seine selbstbewußte schneidige Strammheit immerhin, daß er nicht zur Rasse der Arentsschildt gehöre. Ähnlich zeigten Moltkes Direktiven in den Schlußtagen dieses Krisis ihn als nervös überreizt und daher zerfahren in seinen ewig wechselnden Gesichtsbildern, fern jener kühl bedachtsamen Überlegung, die man für seine Eigentümlichkeit hält. Doch kann man seinem moralisch oft so anfechtbaren Feuereifer, mit erlaubten und unerlaubten Mitteln das Endziel zu erzwingen, und dem rastlos ordnenden Schwung seiner Kriegspolitik Verwunderung nicht versagen. Es hat etwas Napoleonisches, wie er die Vernichtung des hannoverschen Heeres als etwas Selbstverständliches betrachtet und als schon Vollzogenes in Berechnung zieht, am 26. Juni mitten in der Krise Falckenstein anweist, auf Schweinfurt vorzustoßen und nicht auf Frankfurt, ganz als läge die Kapitulation von Langensalza nicht vor, sondern lange hinter ihm. - ... (Leseauszug: Der Mainfeldzug)

Reseña del editor:

176 Seiten, Broschur, 3 Karten. 16 schwarz/weiße und eine farbige Abbildung (Altdeutsche Schrift) - Schlacht bei Langensalza am 27. Juni 1866 Mainfeldzug zwischen dem 10. und 26. Juli 1866

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Carl Bleibtreu
Verlag: Rockstuhl Verlag (2007)
ISBN 10: 3934748732 ISBN 13: 9783934748736
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Carl Bleibtreu
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Bleibtreu, Carl
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Bleibtreu, Carl
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Carl Bleibtreu
Verlag: Rockstuhl Verlag (2007)
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Buchbeschreibung Rockstuhl Verlag, 2007. Paperback. Zustand: New. Language: German . Brand New Book. 2. Auflage, Nachdruck der Ausgabge um 1890. Bestandsnummer des Verkäufers LIB9783934748736

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Carl Bleibtreu
Verlag: Rockstuhl Verlag Jan 2007 (2007)
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Buchbeschreibung Rockstuhl Verlag Jan 2007, 2007. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - 176 Seiten, Broschur, 3 Karten. 16 schwarz/weiße und eine farbige Abbildung (Altdeutsche Schrift) Inhalt: 1. Langensalza Seite 1-98; Der Mainfeldzug Seite 99 - 176 mit Der Mainfeldzug Dermbach-Zella Hünfeld Hammelburg Kissingen Laufach Aschaffenburg Tauberbischofsheim Werbach Helmstadt Gerchsheim Roßbrunn Würzburg Leseauszug Langensalza: Die aufgehende Sonne des siebenundzwanzigsten Juni versprach einen heißen Tag. Daß er in doppeltem Maße ein heißer werden sollte, ahnte nicht das kleine hannoversche Heer, das im Unstrutthal hinter Langensalza lagerte. Im bunten kriegerischen Bild zum Lärm der Trommelwirbel, Trompetensignale, Musikchöre zeigten scharlachrote Livreen von Bedienten die gleichzeitige Anwesenheit des Hofes. Die schönen und kräftigen Niedersachsen der fruchtbaren Ebene zwischen Elbe und Werra, uraltes Stammland ungemischter teutonischer Rasse, wie sie nur zwischen Niederrhein und Schleswig ohne Durchsetzung mit slavischem Geblüt Norddeutschland bewohnt, sahen schmuck aus in ihren sauberen Uniformen. Letztere glichen im Zuschnitt vielfach den preußischen. Die Infanterie trug blaue Waffenröcke, ja nach der Brigade verschiedene Achselklappen, rote Aufschläge mit gelber Litze und desgleichen Kragen, graue Beinkleider mit schmalen rotem Nahtstreifen. Die Jäger, grün mit schwarzen Aufschlägen, schwarzem Tschako mit schwarzem Haarbusch, sahen ganz wie preußische aus, nur daß sie eine hellblaue Feldflasche über dem Brotbeutel trugen. . Leseauszug: Der Mainfeldzug: Allgemeiner Sinn meiner Operation: unaufhaltsam gen Süden! antwortete Falckenstein hochtrabend auf Moltkes frühe Anfrage vom 19. Juni, wie er es mit dem bevorstehenden Angreifen der Bundesarmee halten wolle. Obschon Falckensteins bisherige Operation gegen die Hannoveraner ihn keineswegs als die personificierte Energie erkennen ließ, die seine Anhänger in ihm sahen, so versprach seine selbstbewußte schneidige Strammheit immerhin, daß er nicht zur Rasse der Arentsschildt gehöre. Ähnlich zeigten Moltkes Direktiven in den Schlußtagen dieses Krisis ihn als nervös überreizt und daher zerfahren in seinen ewig wechselnden Gesichtsbildern, fern jener kühl bedachtsamen Überlegung, die man für seine Eigentümlichkeit hält. Doch kann man seinem moralisch oft so anfechtbaren Feuereifer, mit erlaubten und unerlaubten Mitteln das Endziel zu erzwingen, und dem rastlos ordnenden Schwung seiner Kriegspolitik Verwunderung nicht versagen. Es hat etwas Napoleonisches, wie er die Vernichtung des hannoverschen Heeres als etwas Selbstverständliches betrachtet und als schon Vollzogenes in Berechnung zieht, am 26. Juni mitten in der Krise Falckenstein anweist, auf Schweinfurt vorzustoßen und nicht auf Frankfurt, ganz als läge die Kapitulation von Langensalza nicht vor, sondern lange hinter ihm. - . Den Autor Karl (auch Carl) Bleibtreu (1859 1928) würde mann heute als Kriegsberichterstatter bezeichnen. Umrahmt von Zeichnungen des Malers Christian SPEYER (1855 1929) sind seine Schilderungen sehr erzählerisch aufgebaut. Diese Darstellungsweise machte Bleibtreu zu einen der meist gelesenen Autoren des Deutschen Krieges von 1866 und des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. 171 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783934748736

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Carl Bleibtreu
Verlag: Rockstuhl Verlag Jan 2007 (2007)
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Buchbeschreibung Rockstuhl Verlag Jan 2007, 2007. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - 176 Seiten, Broschur, 3 Karten. 16 schwarz/weiße und eine farbige Abbildung (Altdeutsche Schrift) Inhalt: 1. Langensalza Seite 1-98; Der Mainfeldzug Seite 99 - 176 mit Der Mainfeldzug Dermbach-Zella Hünfeld Hammelburg Kissingen Laufach Aschaffenburg Tauberbischofsheim Werbach Helmstadt Gerchsheim Roßbrunn Würzburg Leseauszug Langensalza: Die aufgehende Sonne des siebenundzwanzigsten Juni versprach einen heißen Tag. Daß er in doppeltem Maße ein heißer werden sollte, ahnte nicht das kleine hannoversche Heer, das im Unstrutthal hinter Langensalza lagerte. Im bunten kriegerischen Bild zum Lärm der Trommelwirbel, Trompetensignale, Musikchöre zeigten scharlachrote Livreen von Bedienten die gleichzeitige Anwesenheit des Hofes. Die schönen und kräftigen Niedersachsen der fruchtbaren Ebene zwischen Elbe und Werra, uraltes Stammland ungemischter teutonischer Rasse, wie sie nur zwischen Niederrhein und Schleswig ohne Durchsetzung mit slavischem Geblüt Norddeutschland bewohnt, sahen schmuck aus in ihren sauberen Uniformen. Letztere glichen im Zuschnitt vielfach den preußischen. Die Infanterie trug blaue Waffenröcke, ja nach der Brigade verschiedene Achselklappen, rote Aufschläge mit gelber Litze und desgleichen Kragen, graue Beinkleider mit schmalen rotem Nahtstreifen. Die Jäger, grün mit schwarzen Aufschlägen, schwarzem Tschako mit schwarzem Haarbusch, sahen ganz wie preußische aus, nur daß sie eine hellblaue Feldflasche über dem Brotbeutel trugen. . Leseauszug: Der Mainfeldzug: Allgemeiner Sinn meiner Operation: unaufhaltsam gen Süden! antwortete Falckenstein hochtrabend auf Moltkes frühe Anfrage vom 19. Juni, wie er es mit dem bevorstehenden Angreifen der Bundesarmee halten wolle. Obschon Falckensteins bisherige Operation gegen die Hannoveraner ihn keineswegs als die personificierte Energie erkennen ließ, die seine Anhänger in ihm sahen, so versprach seine selbstbewußte schneidige Strammheit immerhin, daß er nicht zur Rasse der Arentsschildt gehöre. Ähnlich zeigten Moltkes Direktiven in den Schlußtagen dieses Krisis ihn als nervös überreizt und daher zerfahren in seinen ewig wechselnden Gesichtsbildern, fern jener kühl bedachtsamen Überlegung, die man für seine Eigentümlichkeit hält. Doch kann man seinem moralisch oft so anfechtbaren Feuereifer, mit erlaubten und unerlaubten Mitteln das Endziel zu erzwingen, und dem rastlos ordnenden Schwung seiner Kriegspolitik Verwunderung nicht versagen. Es hat etwas Napoleonisches, wie er die Vernichtung des hannoverschen Heeres als etwas Selbstverständliches betrachtet und als schon Vollzogenes in Berechnung zieht, am 26. Juni mitten in der Krise Falckenstein anweist, auf Schweinfurt vorzustoßen und nicht auf Frankfurt, ganz als läge die Kapitulation von Langensalza nicht vor, sondern lange hinter ihm. - . Den Autor Karl (auch Carl) Bleibtreu (1859 1928) würde mann heute als Kriegsberichterstatter bezeichnen. Umrahmt von Zeichnungen des Malers Christian SPEYER (1855 1929) sind seine Schilderungen sehr erzählerisch aufgebaut. Diese Darstellungsweise machte Bleibtreu zu einen der meist gelesenen Autoren des Deutschen Krieges von 1866 und des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. 171 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783934748736

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Carl Bleibtreu
Verlag: Rockstuhl Verlag Jan 2007 (2007)
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Buchbeschreibung Rockstuhl Verlag Jan 2007, 2007. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - 176 Seiten, Broschur, 3 Karten. 16 schwarz/weiße und eine farbige Abbildung (Altdeutsche Schrift) Inhalt: 1. Langensalza Seite 1-98; Der Mainfeldzug Seite 99 - 176 mit Der Mainfeldzug Dermbach-Zella Hünfeld Hammelburg Kissingen Laufach Aschaffenburg Tauberbischofsheim Werbach Helmstadt Gerchsheim Roßbrunn Würzburg Leseauszug Langensalza: Die aufgehende Sonne des siebenundzwanzigsten Juni versprach einen heißen Tag. Daß er in doppeltem Maße ein heißer werden sollte, ahnte nicht das kleine hannoversche Heer, das im Unstrutthal hinter Langensalza lagerte. Im bunten kriegerischen Bild zum Lärm der Trommelwirbel, Trompetensignale, Musikchöre zeigten scharlachrote Livreen von Bedienten die gleichzeitige Anwesenheit des Hofes. Die schönen und kräftigen Niedersachsen der fruchtbaren Ebene zwischen Elbe und Werra, uraltes Stammland ungemischter teutonischer Rasse, wie sie nur zwischen Niederrhein und Schleswig ohne Durchsetzung mit slavischem Geblüt Norddeutschland bewohnt, sahen schmuck aus in ihren sauberen Uniformen. Letztere glichen im Zuschnitt vielfach den preußischen. Die Infanterie trug blaue Waffenröcke, ja nach der Brigade verschiedene Achselklappen, rote Aufschläge mit gelber Litze und desgleichen Kragen, graue Beinkleider mit schmalen rotem Nahtstreifen. Die Jäger, grün mit schwarzen Aufschlägen, schwarzem Tschako mit schwarzem Haarbusch, sahen ganz wie preußische aus, nur daß sie eine hellblaue Feldflasche über dem Brotbeutel trugen. . Leseauszug: Der Mainfeldzug: Allgemeiner Sinn meiner Operation: unaufhaltsam gen Süden! antwortete Falckenstein hochtrabend auf Moltkes frühe Anfrage vom 19. Juni, wie er es mit dem bevorstehenden Angreifen der Bundesarmee halten wolle. Obschon Falckensteins bisherige Operation gegen die Hannoveraner ihn keineswegs als die personificierte Energie erkennen ließ, die seine Anhänger in ihm sahen, so versprach seine selbstbewußte schneidige Strammheit immerhin, daß er nicht zur Rasse der Arentsschildt gehöre. Ähnlich zeigten Moltkes Direktiven in den Schlußtagen dieses Krisis ihn als nervös überreizt und daher zerfahren in seinen ewig wechselnden Gesichtsbildern, fern jener kühl bedachtsamen Überlegung, die man für seine Eigentümlichkeit hält. Doch kann man seinem moralisch oft so anfechtbaren Feuereifer, mit erlaubten und unerlaubten Mitteln das Endziel zu erzwingen, und dem rastlos ordnenden Schwung seiner Kriegspolitik Verwunderung nicht versagen. Es hat etwas Napoleonisches, wie er die Vernichtung des hannoverschen Heeres als etwas Selbstverständliches betrachtet und als schon Vollzogenes in Berechnung zieht, am 26. Juni mitten in der Krise Falckenstein anweist, auf Schweinfurt vorzustoßen und nicht auf Frankfurt, ganz als läge die Kapitulation von Langensalza nicht vor, sondern lange hinter ihm. - . Den Autor Karl (auch Carl) Bleibtreu (1859 1928) würde mann heute als Kriegsberichterstatter bezeichnen. Umrahmt von Zeichnungen des Malers Christian SPEYER (1855 1929) sind seine Schilderungen sehr erzählerisch aufgebaut. Diese Darstellungsweise machte Bleibtreu zu einen der meist gelesenen Autoren des Deutschen Krieges von 1866 und des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. 171 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783934748736

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Carl Bleibtreu
Verlag: Rockstuhl Verlag Jan 2016 (2016)
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Buchbeschreibung Rockstuhl Verlag Jan 2016, 2016. Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - 176 Seiten, Broschur, 3 Karten. 16 schwarz/weiße und eine farbige Abbildung (Altdeutsche Schrift) Inhalt: 1. Langensalza Seite 1-98; Der Mainfeldzug Seite 99 - 176 mit Der Mainfeldzug Dermbach-Zella Hünfeld Hammelburg Kissingen Laufach Aschaffenburg Tauberbischofsheim Werbach Helmstadt Gerchsheim Roßbrunn Würzburg Leseauszug Langensalza: Die aufgehende Sonne des siebenundzwanzigsten Juni versprach einen heißen Tag. Daß er in doppeltem Maße ein heißer werden sollte, ahnte nicht das kleine hannoversche Heer, das im Unstrutthal hinter Langensalza lagerte. Im bunten kriegerischen Bild zum Lärm der Trommelwirbel, Trompetensignale, Musikchöre zeigten scharlachrote Livreen von Bedienten die gleichzeitige Anwesenheit des Hofes. Die schönen und kräftigen Niedersachsen der fruchtbaren Ebene zwischen Elbe und Werra, uraltes Stammland ungemischter teutonischer Rasse, wie sie nur zwischen Niederrhein und Schleswig ohne Durchsetzung mit slavischem Geblüt Norddeutschland bewohnt, sahen schmuck aus in ihren sauberen Uniformen. Letztere glichen im Zuschnitt vielfach den preußischen. Die Infanterie trug blaue Waffenröcke, ja nach der Brigade verschiedene Achselklappen, rote Aufschläge mit gelber Litze und desgleichen Kragen, graue Beinkleider mit schmalen rotem Nahtstreifen. Die Jäger, grün mit schwarzen Aufschlägen, schwarzem Tschako mit schwarzem Haarbusch, sahen ganz wie preußische aus, nur daß sie eine hellblaue Feldflasche über dem Brotbeutel trugen. . Leseauszug: Der Mainfeldzug: Allgemeiner Sinn meiner Operation: unaufhaltsam gen Süden! antwortete Falckenstein hochtrabend auf Moltkes frühe Anfrage vom 19. Juni, wie er es mit dem bevorstehenden Angreifen der Bundesarmee halten wolle. Obschon Falckensteins bisherige Operation gegen die Hannoveraner ihn keineswegs als die personificierte Energie erkennen ließ, die seine Anhänger in ihm sahen, so versprach seine selbstbewußte schneidige Strammheit immerhin, daß er nicht zur Rasse der Arentsschildt gehöre. Ähnlich zeigten Moltkes Direktiven in den Schlußtagen dieses Krisis ihn als nervös überreizt und daher zerfahren in seinen ewig wechselnden Gesichtsbildern, fern jener kühl bedachtsamen Überlegung, die man für seine Eigentümlichkeit hält. Doch kann man seinem moralisch oft so anfechtbaren Feuereifer, mit erlaubten und unerlaubten Mitteln das Endziel zu erzwingen, und dem rastlos ordnenden Schwung seiner Kriegspolitik Verwunderung nicht versagen. Es hat etwas Napoleonisches, wie er die Vernichtung des hannoverschen Heeres als etwas Selbstverständliches betrachtet und als schon Vollzogenes in Berechnung zieht, am 26. Juni mitten in der Krise Falckenstein anweist, auf Schweinfurt vorzustoßen und nicht auf Frankfurt, ganz als läge die Kapitulation von Langensalza nicht vor, sondern lange hinter ihm. - . Den Autor Karl (auch Carl) Bleibtreu (1859 1928) würde mann heute als Kriegsberichterstatter bezeichnen. Umrahmt von Zeichnungen des Malers Christian SPEYER (1855 1929) sind seine Schilderungen sehr erzählerisch aufgebaut. Diese Darstellungsweise machte Bleibtreu zu einen der meist gelesenen Autoren des Deutschen Krieges von 1866 und des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. 171 pp. Deutsch. Bestandsnummer des Verkäufers 9783934748736

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