Der Außenseiter Boris gerät unter Verdacht, einen Angriff auf die amerikanische Botschaft in Zagreb vorbereitet zu haben. Mladen Folo, unfreiwilliger Chef der dubiosen Abteilung für Kulturterrorismus, der Sensationsjournalist Miro Dragoner und der Polizeispitzel Märzhase verstricken ihn in ein Netz aus Politik, Polizei und Medien. Schließlich landet Boris als angebliches Al-Qaida- Mitglied auf den Titelseiten der Boulevardpresse. Später wird der Märzhase tot in einer Kneipentoilette aufgefunden, doch die Polizei zeigt kein Interesse an dem Fall. Folo lernt jedoch die ukrainische Tänzerin Zana aus der Blue Bar kennen, ein Opfer des florierenden Menschenhandels, die einen Brief an Folo hat, den ihr der Märzhase hinterlassen hat. Das weckt Folos Neugier, und seine Recherchen führen ihn in das kriminelle Zagreber Milieu. Zana flieht aus der Blue Bar und ein stadtbekannter Schläger beginnt im Auftrag des Barbesitzers nach ihr zu suchen … „Die Spieler“ liefert eine präzise Diagnose einer korrupten Gesellschaft und wird geprägt durch Popovic´s spannende und humorvolle Erzählweise. Im Laufe des Romans wird der Anti-Held Folo nicht nur zum Mörder aus Liebe und Gerechtigkeitssinn, er verwandelt sich auch von einem treuen Staatsdiener und zynischen Beobachter der Gesellschaft in eine Art postsozialistischen Robin Hood, womit der Autor auf symbolische Weise sein tiefes Misstrauen gegenüber den staatlichen Strukturen zum Ausdruck bringt. Einsam, als wäre er einem Text von Raymond Chandler entsprungen, trifft Folo am Ende einen ebenso zynischen Schriftsteller, dem er seine Story erzählt – eine Unterschrift des Autors in der Manier von Hitchcock. Nach seinem Generationenporträt „Ausfahrt Zagreb-Süd“ und der persönlichen Lebensbilanz „Kalda“ folgt nun mit dem mutierten Krimi „Die Spieler“ eine Abrechnung Popovics mit einer Gesellschaft, in der Gewalt und Betrug an der Tagesordnung sind. Doch die Realität hat den Roman längst eingeholt: Die jüngsten Mafia-Morde in Kroatien im Verlauf des Jahres 2008 spielten sich nach dem prophetischen Szenario der „Spieler“ ab.
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Edo Popovic, geboren 1957, lebt in Zagreb. Er war Mitbegründer einer der einfl ussreichsten Underground- Literaturzeitschriften des ehemaligen Jugoslawiens, sein erster Roman „Ponocni boogie“ (1987) wurde zum Kultbuch. 1991-1995 war Popovic Kriegsreporter, anschließend veröffentlichte er mehrere kontroverse Romane und Erzählbände. Edo Popovic gilt als die Stimme des urbanen Kroatiens und der Verlierer der gesellschaftlichen Transformation. Auf Deutsch erschienen bereits die Romane „Ausfahrt Zagreb-Süd“ und „Kalda“ bei Voland & Quist.
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- Zagreb ; Kriminalität ; Journalismus ; Belletristische Darstellung ; 891.8 Slawische Literatur ; B Belletristik - - mit Lesebändchen, Inhalt: Der Außenseiter Boris gerät unter Verdacht, einen Angriff auf die amerikanische Botschaft in Zagreb vorbereitet zu haben. Mladen Folo, unfreiwilliger Chef der dubiosen Abteilung für Kulturterrorismus, der Sensationsjournalist Miro Dragoner und der Polizeispitzel Märzhase verstricken ihn in ein Netz aus Politik, Polizei und Medien. Schließlich landet Boris als angebliches Al-Qaida- Mitglied auf den Titelseiten der Boulevardpresse. Später wird der Märzhase tot in einer Kneipentoilette aufgefunden, doch die Polizei zeigt kein Interesse an dem Fall. Folo lernt jedoch die ukrainische Tänzerin Zana aus der Blue Bar kennen, ein Opfer des florierenden Menschenhandels, die einen Brief an Folo hat, den ihr der Märzhase hinterlassen hat. Das weckt Folos Neugier, und seine Recherchen führen ihn in das kriminelle Zagreber Milieu. Zana flieht aus der Blue Bar und ein stadtbekannter Schläger beginnt im Auftrag des Barbesitzers nach ihr zu suchen Die Spieler" liefert eine präzise Diagnose einer korrupten Gesellschaft und wird geprägt durch Popovic s spannende und humorvolle Erzählweise. Im Laufe des Romans wird der Anti-Held Folo nicht nur zum Mörder aus Liebe und Gerechtigkeitssinn, er verwandelt sich auch von einem treuen Staatsdiener und zynischen Beobachter der Gesellschaft in eine Art postsozialistischen Robin Hood, womit der Autor auf symbolische Weise sein tiefes Misstrauen gegenüber den staatlichen Strukturen zum Ausdruck bringt. Einsam, als wäre er einem Text von Raymond Chandler entsprungen, trifft Folo am Ende einen ebenso zynischen Schriftsteller, dem er seine Story erzählt eine Unterschrift des Autors in der Manier von Hitchcock. Nach seinem Generationenporträt Ausfahrt Zagreb-Süd" und der persönlichen Lebensbilanz Kalda" folgt nun mit dem mutierten Krimi Die Spieler" eine Abrechnung Popovics mit einer Gesellschaft, in der Gewalt und Betrug an der Tagesordnung sind. Doch die Realität hat den Roman längst eingeholt: Die jüngsten Mafia-Morde in Kroatien im Verlauf des Jahres 2008 spielten sich nach dem prophetischen Szenario der Spieler" ab. - - internlpG-230-JW-1683 Deutsch - 273+(14) Seiten S. 21 x 15 x 3 cm - Oktav 500g. mit leichten Gebrauchsspuren - leicht berieben und bestoßen, - mit leichten Gebrauchsspuren - leicht berieben und bestoßen, - illustrierter Pappband (Hardcover) -. Bestandsnummer des Verkäufers 21769
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