Der Gottesbegriff nach Auschwitz. Eine jüdische Stimme

 
9783939511526: Der Gottesbegriff nach Auschwitz. Eine jüdische Stimme
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Reseña del editor:

Wir wurden geschaffen, um im Paradies zu leben, das Paradies war bestimmt, uns zu dienen. Unsere Bestimmung ist geändert worden; daß dies mit der Bestimmung des Paradieses geschehen wäre, wird nicht gesagt. (Franz Kafka, Aphorismen) - - - - - -... mein Mythos (radikalisiert) im Grund nur die Idee des Zimzum, diesen kosmogonischen Zentralbegriff, der Lurianischen Kabbala. Zimzum bedeutet Kontraktion, Rückzug, Selbsteinschränkung. Um Raum zu machen für die Welt, mußte der En-Ssof des Anfangs, der Unendliche, sich in sich selbst zusammenziehen und so außer sich die leere, das Nichts entstehen lassen, in dem und aus dem er die Weltschaffen konnte. Nachdem er sich ganz in die werdende Welt hineingab, hat Gott nichts mehr zu geben: jetzt ist es am Menschen, ihm zu geben. Und er kann dies tun, indem er in den Wegen seines Lebens darauf sieht, daß es nicht geschehe, und nicht seinetwegen, daß es Gott um das Werdenlassen der Welt gereuen muß. (H. Jonas, Gottesbegriff nach Auschwitz)

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