Seit mehr als zwanzig Jahren fotografiert Armin Linke die Auswirkungen der Globalisierung, die umfassende Wandlung von Infrastrukturen und die Vernetzung der postindustriellen Gesellschaft durch digitale Informations- und Kommunikationstechnologien. Seine Fotografien zeigen, dass die moderne Welt eine gigantische Datenwelt ist, deren materielle Infrastrukturen aus Rechenzentren, Datenhighways und Serverräumen weitgehend unsichtbar bleibt. Für The Appearance of That Which Cannot Be Seenhat Armin Linke WissenschaftlerInnen und TheoretikerInnen dazu eingeladen, sich mit seinem Bildarchiv auseinanderzusetzen. Ariella Azoulay, Bruno Latour, Peter Weibel, Mark Wigley und Jan Zalasiewicz trafen ihre Auswahl an Bildern und öffneten so Linkes Fotografien für unterschiedliche Lesbarkeiten. Konzept: Linda van Deursen, Jan Kiesswetter, Armin Linke, Alina Schmuch Texte: Ariella Azoulay, Lorraine Daston, Bruno Latour, Peter Weibel, Mark Wigley, Jan Zalasiewicz
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Armin Linke ( * 1966) lives and works in Berlin. As a photographer and filmmaker he combines a range of contemporary image-processing technologies in order to blur the borders between fiction and reality. He was research affiliate at the MIT Visual Arts Program, Cambridge. autumn 2015.
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