Wenn Ihnen die Namen Arthur Rackham, Edmund Dulac, Charles Perrault und Carlo Collodi etwas sagen, dann wissen Sie bereits, dass nicht nur Walt Disney ein Vermächtnis an Märchen hinterlassen hat. Schon lange bevor es die Disney-Filme gab, wurden ihre Stoffe mündlich weitergegeben und erst später aufgeschrieben, gedruckt und übersetzt. Aschenputtel zum Beispiel kann man bis in die Antike nachverfolgen. Auch aus dem China des 9. Jahrhunderts ist eine Geschichte überliefert, die erstaunliche Parallelen zu dem Märchen, wie wir es heute noch kennen, aufweist. Gedruckt wurde das Märchen zum ersten Mal mit dem Titel Die Aschenkatze. In der Märchensammlung Pentameron des Italieners Giambattista Basile sind auch frühe Versionen von Dornröschen, Rapunzel oder dem gestiefelten Kater zu finden.

Als Märchen in der Bevölkerung immer beliebter wurden, haben sich auch überaus produktive Illustratoren wie Rackham, Dulac oder Gustave Doré dieses Themas angenommen und Illustrationen zu den Märchen der Brüder Grimm oder Hans Christian Andersens angefertigt, die heute noch ihresgleichen suchen. Dulac hat auch eigene Märchenbücher verfasst, dennoch ist er heute vor allem für seine Illustrationen zu Volksmärchen bekannt. Und dann kam Disney, der 1937 mit dem Film Schneewittchen und die Sieben Zwerge sein Märchendebüt gab.

Von Originalillustrationen zu Aschenputtel über Original-Cels aus der Produktion von Disneys Schneewittchen-Films, von Andersen-Illustrationen von Günter Grass bis hin zu liebevoll illustrierten antiquarischen Kinderbüchern finden Sie hier alles, was das Herz eines Märchenliebhabers höher schlagen lässt.

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