Nach Delft gehen

Peter Stobbe

ISBN 10: 3909081916 ISBN 13: 9783909081912
Verlag: Libelle, 2001
Gebraucht Hardcover

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Beschreibung

Beschreibung:

Unterschrift / Widmung ohne Bezug; Wasserschaden / Verschmutzung; Leichte Abnutzungen. KUNST ERZÄHLT Eine immer wieder überraschende Erzählung von sanfter Spannung, deren kurze Szenen sich zu einem Mosaik von großer Ruhe fügen. Peter Stobbe gelingt es, die Unruhe des Bilderschaffens und seine Erfahrungen aus der grundierten Leinwand mit Witz in eine schwebende sprachliche Erkundung zu überführen. Sein Landlooper folgt auf dem Weg nach Delft den alten Sehnsuchtsfäden der Kunst. Eine Geschichte vom Glück der Anstrengung, vom ständigen Taumeln im aufrechten Gang und von den Abstürzen beim Versuch, die Grenzen der eigenen Wirklichkeit auszuloten. Das Malen als Lebensentwurf. Es geht um nicht weniger als die Aneignung der Welt, in kühler Anschauung und mit brennender Ungeduld, so leuchtend und eigensinnig wie die roten Fäden auf dem Bild mit der Spitzenklöpplerin. Mit einer ebenso leichten wie zauberischen Präzision spielt der Autor immer wieder hintergründig Kunstgeschichte ein und bringt so Bilder zum Sprechen, die uns vertraut sind. Daraus ist ein schönes, stilles Buch geworden. Mit einem poetischen Surplus, wie er in einer so scharfsinnigen Prosa nur selten zu finden ist. (Hin und wieder gibt es das: van Gogh in seinen Briefen, John Berger, Wolfgang Hildesheimer; hervorragende Doppelbegabungen, Maler, die ungewöhnlich schreiben können.). Bestandsnummer des Verkäufers e64da7e3-5312-402e-ac6e-9159a737bdba

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Inhaltsangabe:

Erstausgabe 2001 128 S. Gebundene Ausgabe, 8° Libelle, Mit Schutzumschlag ERSTAUSGABE

Über die Autorin bzw. den Autor: Der Autor Peter Stobbe wuchs ab 1951 im hessischen Büdingen auf, unterrichtet seit 1990 an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern und lebt mit seiner Familie in Kriens (Schweiz). Nach Slawistikstudium und einer Promotion über Velimir Chlebnikov folgten zahlreiche Einzelausstellungen als Maler (Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, Stipendium des Kunstfonds e. V. Bonn) und Veröffentlichungen als Schriftsteller. Er war Gastprofessor an der Universität Wuppertal, verfasste Radioessays über Chlebnikov, Miller, Artaud, Novalis und war Mitherausgeber der Reihe "Entwürfe" und der Zeitschrift "Der Chlebnizist".

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Bibliografische Details

Titel: Nach Delft gehen
Verlag: Libelle
Erscheinungsdatum: 2001
Einband: Hardcover
Zustand: Fair

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