Im Jahr 2017 werden 500 Jahre Reformation gefeiert. Das ist ein kirchengeschichtliches Ereignis. Es ist aber auch eine große Frage: Was genau wird gefeiert? Von wem? Und wie? Der Band stellt diese Fragen und identifiziert die historisch wie theologisch zentralen Impulse der Reformation und der katholischen Auseinandersetzung mit ihr; er reflektiert ihre Relevanz für die gegenwärtigen Erneuerungsprozesse der Kirchen. Im Zentrum steht die Frage nach der Wirksamkeit von „Gottes Wort in der Geschichte“ und damit zugleich nach den Voraussetzungen, Formen und Konsequenzen einer Kirchenreform.
Wilhelm Damberg, geb. 1954, Dr. theol., Professor für die Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
Ute Gause, geb. 1962, Prof.in für Kirchengeschichte und Reformationsgeschichte.
Isolde Karle, geb. 1963, Promotion und Habilitation in evangelischer Theologie, venia legendi für Praktische Theologie, seit 2001 Professorin für Praktische Theologie, insbesondere Homiltik, Liturgik und Poimenik.Arbeitsschwerpunkte: Seelsorgelehre, Professionstheorie, Genderforschung, Gesellschaftstheorie, Krankheitsdeutungen, in postsäkularer Gesellschaft, Kirchentheorie.Weitere Aktivitäten: Beteiligung am MA-Studiengang Gender Studies an dern RUB.
Dr. theol., Professor für Neues Testament an der Universität Bochum.
geb. 1959, Dr. theol. habil., ist Ordinarius auf dem Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Stefan Böntert, Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
Michael Meyer-Blanck, geb. 1954, Prof. für Praktische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Bonn.
Bernd Oberdorfer, Dr. theol., geb. 1961, Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen und München, 1993 Promotion an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, 1999 Habilitation für das Fach Systematische Theologie ebd. mit einer Arbeit über das Filioque-Problem, Ordination, seit 2001 Ordinarius für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen an der Universität Augsburg.
Matthias Sellmann, geb. 1966, Dr. theol., zus. I. Staatsexamen in Sozialwissenschaften, Inhaber des Lehrstuhls für Pastoraltheologie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Gründer und Leiter des dortigen Zentrums für angewandte Pastoralforschung (zap). Vorher (1998–2008) stellv. Leiter der Katholisch-Sozialethischen Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz.
Peter Walter (1950-2019), Dr. theol., war Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte sowie Direktor des Arbeitsbereichs Quellenkunde der Theologie des Mittelalters (Raimundus-Lullus-Institut) an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg.