Inhaltsangabe
Die titelgebende thematische Chiffre „Leid – Lösung – Spiel“ ist kein dekorativer Reim, sondern Dreiklang einer Existenzgrammatik. Der Band versammelt Stimmen, die diese drei Takte ausbuchstabieren, welche das Menschsein im Blick auf die geoffenbarte Wahrheit und im Gespräch mit Philosophie, Theologie und Literatur neu hören lassen: theologische, religionsphilosophische, phänomenologische und literarische Zugänge und Aufbrüche zum Dreiklang der menschlichen Existenz – in Treue zu jenen Forschungsfeldern, welche die damit geehrte Jubilarin, Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, geprägt hat: Romano Guardini, Gertrud von le Fort, Edith Stein und die phänomenologische Tradition.
Über die Autorinnen und Autoren
Beate Beckmann-Zöller (geb. 1966), Studium der Anglistik, kath. Theologie und Philosophie in München, Freiburg i. Br. und Weingarten (Bodensee); Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionsphilosophie u. vergl. Religionswissenschaft (Institut für Philosophie, TU Dresden) 1993–2001, Promotion 2001 (bei H.-B. Gerl-Falkovitz), Wiss. Assistentin 2001–2004; seit 2004 Dozentin an der Kath. Stiftungsfachhochschule München; seit 2015 Vizepräsidentin der Edith-Stein-Gesellschaft. – Veröffentlichungen: Phänomenologie des religiösen Erlebnisses. Religionsphilosophische Überlegungen im Anschluß an Adolf Reinach und Edith Stein, Würzburg 2003; (mit H.-B. Gerl-Falkovitz) Die „unbekannte“ Edith Stein: Phänomenologie und Sozialphilosophie, Frankfurt a. M. 2006; Frauen bewegen die Päpste. Leben und Briefe der Hildegard von Bingen, Birgitta von Schweden, Caterina von Siena, Mary Ward, Elena Guerra und Edith Stein, Augsburg 2010; „Frau und Mann in den Weltreligionen. Religionswissenschaftliche Reflexionen über das Geschlechterverhältnis“, in: Gender in Wissenschaft und Alltag. Ringvorlesung, Dresden 2002, 153–176; „‚Heilige Familie‘? Jesus in seiner ‚natürlichen‘ Familie und seine Lehre von den ‚wahren Verwandten‘ mit einem Vergleich zu Buddha“, in: Kaufmann, René / Ebelt, Holger (Hgg.), Scientia et Religio. Religionsphilosophische Orientierungen. Festschrift für Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz zum 60. Geburtstag, Dresden 2005, 379–394; „Religious-Philosophical Reflections on the Relationship of Freedom and Commitment in Edith Stein and Simone Weil“, in: Joyce Avrech Berkman (Hg.): Contemplating Edith Stein, Notre Dame, Indiana 2006, 301–319; „Edith Stein’s Theory of the Person in Her Münster Years (1932–1933)”, in: American Catholic Philosophical Quarterly, „Edith Stein“, 82, 1, hg. v. Antonio Calcagno (2008), 47–70; „‚Wenn Gott ins Denken einfällt‘. Gotteserweise im phänomenologischen Ansatz Edith Steins“, in: Europa und seine Anderen. Emmanuel Levinas, Edith Stein, Jozef Tischner, hg. v. H.-B. Gerl-Falkovitz / R. Kaufmann / H. R. Sepp, Dresden 2010, 43–60; „Selbst-Behauptung, Hin-Gabe und die Gabe des Geistes. ‚Phänomenologie der Gabe‘ im Anschluss an Edith Stein“, in: Susan Gottlöber / René Kaufmann (Hgg.), Gabe, Schuld, Vergebung. Festschrift für Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dresden 2011, 401–422; mit H.-B. Gerl-Falkvitz: Edith Stein – Themen, Kontexte, Materialien, Dresden 2015; Bearbeitung und Einführung der Edith-Stein-Gesamtausgabe Bände 6 (2010), 9 (mit Hans Rainer Sepp, 2014), 14 (2004), 15 (2005), 16 (2001), 17 (mit Viki Ranff, 2003).
René Kaufmann (geb. 1972), Studium der Philosophie, Psychologie und Geschichte an der TU Dresden; Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft (Institut für Philosophie, TU Dresden) 2004–2011; freier Autor, Verleger und Dozent, z. Zt. Abschluss der Promotion zur Theodizee-Problematik; Mitherausgeber der Reihe Religionsphilosophie. Diskurse und Orientierungen (Dresden 2009 ff.). – Forschungsschwerpunkte: Religionsphilosophie, Anthropologie, Kulturphilosophie, Sozialphilosophie, Theodizee. – Veröffentlichungen: m. Susan Gottlöber Hg. v.: Schuld – Gabe – Vergebung, Dresden 2011; „Einführung zum Gabephänomen und -diskurs“, „Gabe und die Dativ-Struktur menschlicher Existenz“, in: ebd., 23–66, 167–198; gem. m. M. Hähnel, „Religionsphilosophie“, in: J. Rohbeck u. P. H. Breitenstein (Hgg.), Philosophie. Geschichte – Disziplinen – Kompetenzen, Stuttgart 2011, 355–365.
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