Moby-Dick, oder: Der Wal Herman Melville. Dt. von Friedhelm Rathjen. Mit Ill. von Rockwell Kent. Hrsg. von Norbert Wehr. Dieser Artikel ist nicht verfügbar.
Wehr, Norbert, Rockwell Kent und Herman Melville:
Sprache: Deutsch
Verlag: Zweitausendeins, 2004
- Hardcover
- Gebraucht

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- Titel
- Moby-Dick, oder: Der Wal Herman Melville. Dt. von Friedhelm Rathjen. Mit Ill. von Rockwell Kent. Hrsg. von Norbert Wehr
- Autor
- Wehr, Norbert, Rockwell Kent und Herman Melville:
- Verlag
- Zweitausendeins
- Veröffentlichungsjahr
- 2004
- Zustand
- Gut
- Schutzumschlag
- Schutzumschlag
- Einband
- Gebundene Ausgabe
- Sprache
- Deutsch
- ISBN-10
- 3861507110
- ISBN-13
- 9783861507116
- Ausgabe
- 2.,.
- Artikelgewicht
- 1.150 Gramm
- Verkäuferkataloge
- Varia
Moby Dick. Und erstmals mit den 269 Bildern von Rockwell Kent.
Endlich, die Rathjen-Übersetzung. Die erste, die auf dem vollständigen, als gesichert geltenden Urtext beruht.
Und endlich als Normalausgabe.
Die Geschichte des Kampfes zwischen Kapitän Ahab und dem weißen Wal ist das „Entrée zur modernen Literatur“ (Michael Naumann in „Lesen“) und wurde „zur Autobiografie eines Jahrhunderts, zur Autobiografie einer Nation, zur barocken Summe menschlicher Erfahrung von Jahrtausenden“ (Rudolf Sühnel).
„Der wunderbar kreative und kraftvolle Übersetzer Rathjen“ (Die Welt) ist „einer der strengsten Diener fremder Sprachen in Deutschland“ (FR), der u.a. James Joyce, Gertrude Stein, R.L. Stevenson, Mark Twain übertragen hat.
Für den schwierigen und vielschichtigen Text des Moby-Dick mit seinen „wechselnden Tonlagen, der exzessiven Rhetorik und ungewöhnlichen Interpunktion“ (Norbert Wehr) hat Rathjen eine deutsche Fassung entwickelt, die die sprachliche Erscheinung des Urtextes möglichst originalgetreu abbildet.
Während alle bisherigen Übersetzer hier (vermeintlich im Sinne des Autors und/oder des Lesers) interpretierend, glättend und „verbessernd“ eingreifen, besteht Rathjen darauf, in seiner Übersetzung genau das zu vermitteln, was gesagt wird und auch eine bis in die Klangstruktur hinein möglichst genaue Entsprechung für die Form zu finden, wie es gesagt wird.
Ergänzt wird Rathjens Übersetzung in einem umfangreichen Anhang von einem einführenden Essay des französischen Literaturwissenschaftlers Jean Pierre Lefebvre. Dazu gibt es eine Reihe von Texten aus dem Quellgebiet des Romans, die größtenteils hier zum ersten Mal auf Deutsch vorliegen: darunter Owen Chases Bericht vom Schiffbruch des Walfängers Essex (in Neuübersetzung), Melvilles Anmerkungen zu Chases Bericht, Melvilles „Skizzen einer Walreise“, Melvilles berühmter Essay über Hawthorne, der als Freund und Kollege die Entstehung von Moby-Dick kritisch-fördernd begleitet hat (jeweils in deutscher Erstübersetzung).
Illustriert wird der Roman von Federzeichnungen, die der amerikanische Künstler Rockwell Kent 1930 für eine limitierte Luxusedition des Romans schuf. Diese Bilder wurden so berühmt, dass seither viele Moby-Dick-Ausgaben im englischen Sprachraum mit Kents Illustrationen erschienen sind. Sie wurden zu Emblemata dieses mythischen Konflikts, für viele zählen sie bereits zum elementaren Bestandteil des Textes. Unsere Ausgabe ist die erste deutsche Übersetzung, die die Kent-Bilder umfassend zeigt - bislang waren sie hierzulande nur in einer sehr schmalen Auswahl zu sehen.
Unseren Moby Dick gab es zunächst nur als limitierte Luxusausgabe im Schuber. Wegen der überwältigenden Nachfrage gibt es jetzt die Normalausgabe.
„Inhaltsangabe“ gehört möglicherweise zu einer anderen Auflage dieses Titels.