Perry Rhodan 51. Vasall der Maechtigen
Sprache: Deutsch
Verlag: Moewig - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe, 1995
- Hardcover
- Neu

Anbieter: moluna, Greven, Deutschlandmoluna
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InhaltsverzeichnisTestfall MARCO POLO Der letzte Test Das violette Feuer Die verrückten Roboter Das Duell der Mächtigen Der große Vasall Der Schrecken von TakeraKlappentextDas terrani.
Bestandsnummer des Verkäufers 5331934
- Titel
- Perry Rhodan 51. Vasall der Maechtigen
- Autor
- Voltz, William
- Verlag
- Moewig - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
- Erscheinungsjahr
- 1995
- Zustand
- New
- Einband
- Hardcover
- Sprache
- Deutsch
- ISBN-10
- 3811820702
- ISBN-13
- 9783811820708
- Abmessungen
- 4.4 x 19.5 x 13
- Serie
- Buch 51 von 176: Perry Rhodan-Silberband
- Verkäuferkataloge
- Belletristik
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Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.
Eben noch hatte Ovaron über eine scherzhafte Bemerkung Patulli Lokoshans gelacht. Im nächsten Augenblick erstarrte sein Gesicht zu einer Maske. Die Augen verdrehten sich, als wollte der Ganjase in sich hineinschauen.
Perry Rhodan beugte sich leicht zu ihm hinüber. Ovaron saß in einem Kontursessel neben ihm. Er legte ihm die Hand auf den Unterarm und fragte besorgt: »Was haben Sie, mein Freund?«
Die um den Kartentisch gruppierten Personen waren aufmerksam geworden. Ihr Mienenspiel zeugte von Erschrecken, Bestürzung und Besorgnis. Niemand sonst in der Kommandozentrale der MARCO POLO hatte etwas von dem Zwischenfall bemerkt.
Ovarons Augen wurden wieder normal, blieben aber leicht getrübt, als litte der Ganjase körperlichen Schmerz.
»Ich weiß nicht, Perry.« Die Stimme klang leise und unsicher.
Langsam stellte Patulli Lokoshan seine Statuette auf die Platte des Kartentisches. Die schmalen Finger des Kamashiten zitterten kaum merklich. Die blauen Augen blickten unverwandt auf den Ganjasen.
Ovaron stöhnte unterdrückt.
»Es wird schlimmer, Perry«, sagte er mühsam. »Etwas überschüttet mich und scheint mich innerlich zu zerreißen.« Er stöhnte lauter.
»Energie. Ich glaube . . .«, ein Krampf schüttelte seinen Körper.
» . . . ich glaube, es sind die Maschinen, die Aggregate . . .«
»Welche Aggregate?« fragte Rhodan.
Ovaron kippte plötzlich nach vorn. Seine Stirn schlug auf die Tischplatte,
bevor Perry ihn halten konnte.
Lordadmiral Atlan drückte die Schaltplatte des Interkoms und forderte
Medoroboter an, die den Ganjasen sofort zur Bordklinik bringen sollten. Der Arkonide schien nachdenklich zu sein.
»Ich spüre auch etwas, Sir«, warf Major Lokoshan ein. Auf dem goldbraun glänzenden Gesicht des Sol Ab-Offiziers erschien Schweiß.
»Keine Schmerzen. Ich kann es nicht erklären.«
»Mein Bauch ist ganz hart«, erklärte Gucky.
»Ich fühle mich auch unbehaglich - auf eine unerklärliche Weise«, berichtete Fellmer Lloyd.
»Vielleicht eine Lebensmittelvergiftung«, sagte Atlan. Seiner Stimme fehlte jedoch die Überzeugungskraft.
Perry Rhodan sah nachdenklich zu Ras Tschubai hinüber. Der Teleporter nickte mit ernstem Gesicht.
»Fragt die nicht anwesenden Mutanten!« befahl Perry mit rauher Stimme.
Er hob den Oberkörper Ovarons behutsam an, verstellte die Rückenlehne des Kontursitzes und legte den Ganjasen zurück.
Ovarons Körper versteifte sich wie in einem Krampf, ein Zittern durchlief ihn, in den Mundwinkeln sammelte sich blasiger Schaum.
Langsam öffnete er den Mund.
»Es sind die Aggregate der MARCO POLO«, sagte er mit unerwartet klarer Stimme. Dann sackte er in sich zusammen und verlor das Bewußtsein.
Das ovale Luk eines Alarmschachtes schwang auf. Zwei Medoroboter tauchten mit einer Antigravtrage in der Öffnung auf, schwebten zum Kartentisch und luden den Ganjasen mit schnellen und doch behutsamen Bewegungen auf die Trage.
Sie benötigten keine Anweisungen und verschwanden auf dem gleichen Weg, auf dem sie gekommen waren.
Rhodan und Atlan sahen sich an. Die beiden Männer verstanden sich ohne große Worte.
Der Interkommelder summte vor Lloyds Platz. Der Telepath aktivierte das Gerät und meldete sich.
»Betrifft Ihre Anfrage, Sir«, sagte ein Leutnant. »Sämtliche Mutanten klagen über unerklärliches Unwohlsein. Ich habe sie gebeten, das Bordhospital aufzusuchen. War das richtig, Sir?«
»Vollkommen richtig, Leutnant«, erwiderte Lloyd. »Ich bedanke mich. Ende.«
Er wandte sich an Perry Rhodan.
»Es können unmöglich die Energieaggregate des Schiffes sein. Es sind ausschließlich die Mutanten betroffen - und Ovaron als Tryzom-Träger. Seine Tryzom-Körperchen sind vom Energiehaushalt her sechsdimensional. Wir Mutanten dagegen erzeugen in den mutierten Hirnrindensektoren hauptsächlich fünfdimensionale Energieströme und nur schwache sechsdimensionale Felder. Das könnte erklären, weshalb Ovaron stärker betroffen ist als wir.«
»Die MARCO POLO wurde in letzter Zeit mehrfach von nicht identifizierbaren Impulsen sechsdimensionaler Art getroffen«, bemerkte Atlan mit seltsamer Betonung.
Perry Rhodan nickte geistesabwesend.
Er dachte an den umfassenden Bericht, den Ovaron nach seiner Rückkehr aus dem Körper des Befehlshabers von Leffa, Schekret, gegeben hatte.
Aus dem Wissen des hochstehenden Takerers hatte er entnommen, daß auf dem Geheimplaneten Leffa nicht nur Dakkarkom-Geräte gebaut und Halbfertigfabrikate zum Bau von Pedopeilern hergestellt wurden, sondern daß darüber hinaus besonders streng geheimgehaltene Forschungen betrieben wurden.
Diese Geheimforschungen dienten der Aufklärung über Sinn und Herkunft sechsdimensionaler Energieimpulse, die seit längerer Zeit von den Schiffen der takerischen Flotte und von Sextadim-Meßgeräten auf Leffa selbst aufgefangen worden waren.
Es schien so, als kämen die Impulse von einem einzigen Sender, der aber seine galaktische Position ständig änderte, so daß er immer nur ungenau angepeilt und niemals gefaßt werden konnte. Der Taschkar selbst interessierte sich stark für diese geheimnisvollen Impulse. Er und die takerische Staatsführung nahmen an, daß es sich dabei um Symbolfunksprüche einer beweglichen ganjasischen Sendestation handelte und daß die Sprüche Befehle oder Informationen waren, die für bislang unauffindbare Reste des ehemaligen Ganjasischen Reiches
bestimmt waren.
Rhodan stellte eine Interkomverbindung zur Ortungszentrale her.
Er erfuhr, daß die MARCO POLO jetzt laufend von Energieimpulsen sechsdimensionaler Ordnung getroffen wurde.
»Ich frage mich«, meinte er nachdenklich, »wie Ovaron dazu kam, die Aggregate der MARCO POLO für seinen Zustand verantwortlich zu machen.«
»Du glaubst also, daß ausschließlich die sechsdimensionalen Impulse dafür verantwortlich sind, Perry?« fragte der Arkonide.
Perry nickte.
»Bisher jedenfalls. Unser Sextadimtriebwerk ist stillgelegt, Atlan.
Die POLO sendet folglich von keiner Stelle sechsdimensionale Impulse aus. - Und jetzt gehe ich in die Bordklinik.«
Er wandte sich ab und ging auf das schwere Panzerschott der Kommandozentrale
zu. Atlan sah ihm nach und bemerkte erstaunt, daß sein iranischer Freund die Schultern hängen ließ.
Bevor er Rhodan folgte, rief er den Maschinenleitstand an und bat um die Anfertigung multidimensionaler Meßdiagramme von allen Energieerzeugern des Trägerschiffes.
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letzte Aktualisierung: 23.10.2019