"Zwei eigenh. Briefe mit U. "Emilie". "

Verlag: "Kiel, 15. IX. 1831 und "am Montag". 8° und 4°. Zus. 6 Seiten. Doppelblätter mit Adresse und rotem Lacksiegel."

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Artikelbeschreibung des Verkäufers

"An ihren Ehemann August Daniel von Binzer (1793-1868), Schriftsteller und Redakteur aus Kiel, den sie am Hof ihrer Tante, der Herzogin Wilhelmine von Sagan, kennengelernt hatte. Er war zeit seines Lebens ein Zug- und Wandervogel, gemeinsam veröffentlichten sie unter dem Pseudonym A. T. Beer "Erzählungen und Novellen" (1836). Beide Briefe sind nach "Nienstädten bei Altona abzugeben im Holsteinischen Hause in Altona" bzw. " . chez Mr. Köhnke". 1: Betrifft seine neue Aufgabe als Leiter von Köhnkes Erziehungsinstitut in Nienstedten. " [?] Daß wir aber von 1000 Th 450 für eine Wohnung geben sollen finde ich viel. - Ich kenne das Local ja gar nicht, denke mir aber fast, daß wo Köhnke auf 36 Schüler eingerichtet ist Platz für uns in seinem Hause sein müßte. Doch das verstehst Du besser. - In dem freien Unterricht ist doch wohl der Neffe Karl Binzer mit einbegriffen, denn was machen wir sonst mit dem ." Sie hat sich mit dem Kieler Juristen Franz Hermann Hegewisch (1783-1865) beraten und dessen "Einwände und Rathschläge" teilt sie ihm nun mit. " . erstens, und vor Allem mußt Du im Contract ausmachen, daß wenn es Dir gelingt die Anstalt zu heben, Köhnke Dich dann nicht kündigen kann, und die Früchte allein genießt, die Du gesaet hast. - 2tens Muß alles viel bestimmter ausgedruckt werden. - Der gedruckte Prospectus taugt gar nichts. - es müssen die Unterrichtsgegenstände detaillirt angegeben sein. - Es muß dargethan werden, daß die Schüler im Institute zur Universität reif werden - dann kann die Anstalt ein Bedürfniß des Landes erfüllen. - Die Holsteinischen Familien aus dem gebildeten Bürgerstande und vom Adel (vorzugsweise) können ihre Söhne statt nach Schulpfort, Ihlefeldt u.s.w. nach Nyenstädt schicken . Du hast hierzu den Vortheil, daß Du kein Schulpedant sondern ein Gentleman bist, und die Knaben nur gute Manieren von Dir lernen werden ." - Binzers Aufenthalt an der Elbe dauerte nicht lange. Die angesehene, von Markus Christian Köhnke 1811 gegründete Erziehungsanstalt für Knaben wurde Ostern 1832 geschlossen. 2: Sie berichtet über häusliche Probleme, gemeinsame Bekannte und den bevorstehenden Umzug mit 4 Kindern und ohne Hilfe. "[?] Gestern haben August und Marie den Tag bei der Frau Staatsministerin Bernstorff zugebracht, ganz allein mit ihr und waren ganz selig. - Otto Rantzau ist ganz wie ich über die Trennung von mir, ich werde ihn auch ungern scheiden sehn. Die beiden bringen den Winter mit ihrer Mutter in Kopenhagen zu. [?]" ? Kleine Beschädigungen durch Siegelausriss (Verlust weniger Buchstaben). ".…

Bestandsnummer des Verkäufers 3615

Bibliografische Details

Titel
"Zwei eigenh. Briefe mit U. "Emilie". "
Autor
Binzer, Emilie von, Schriftstellerin (geb. von Gerschau; 1801-1891):
Verlag
"Kiel, 15. IX. 1831 und "am Montag". 8° und 4°. Zus. 6 Seiten. Doppelblätter mit Adresse und rotem Lacksiegel."
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