archithese 4.1996. Wohn-Räume

Sprache: Französisch

Verlag: Verein pro archithese, 1996

3038620726 / 9783038620723

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100 S. Das Architekturmagazin ist in sehr gutem, sauberen Zustand. Einband minimal berieben. Sonst sauberes und wohlerhaltenes Exemplar. -----Editorial. Die Nachfrage nach Wohnraum ist kaum gesunken und im Zeichen der leerstehenden Büroflächen erweist sich das Erstellen von Wohnungen erst recht als (relativ) lukrativ. Dabei bleiben im Rahmen des mehrgeschossigen Wohnungsbaues Stichworte wie Neutralität und Flexibilität der Räume zweifellos bedeutend. Solche Vorgaben, die zudem dem Postulat möglichster Preisgünstigkeit genügen müssen, scheinen der Tatsache adäquat, dass sich die Vorstellungen über Wohnformen, über das, was wohnen heissen kann, auf der Seite der Nutzer und Nutzerinnen selber eher noch ausweiten, als dass sie sich konsolidieren würden. Zudem: «Die wichtigste Veränderung beim Wohnen liegt im Aspekt statisch-dynamisch. Wohnen ist dynamisch geworden», wie es die Soziologin und Planerin Ellen Meyrat-Schlee formuliert. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Schaffung von Wohn-Räumen mit charakteristischen und durchaus unterschiedlichen Eigenschaften diesen aktuellen Gegebenheiten nicht ebenso gerecht werden können. Oder anders gefragt: Ist es richtig, den oft zu beobachtenden Weg der Neutralisierung von charakteristischen Elementen zu Ende zu gehen und dabei den Ausdruck von Wohn-Räumen auf das private Gut zu reduzieren und auf das, was durch die Bricolage der Wohnenden entstehen kann (und soll)? Und: Gilt das Prinzip Freiheit, das dabei gerne angesprochen wird, auch für jene, die mit guten Gründen nicht bereit sind, Zeit (und) Geld in die «Fertigstellung» einer Wohnung zu investieren? So ist es bemerkenswert, wenn neue Wege durchaus gesucht und auch begangen werden, um aus der Beschäftigung mit dem Grundriss, dem Schnitt und den Materialien eigenständige Wohn-Räume zu schaffen. Und es ist dabei kein Widerspruch, wenn sich bei näherem Hinsehen in manchen Fällen zeigt, dass bewährte Elemente mit ihren Alltagsqualitäten neu interpretiert werden. Andererseits verweist die Geschichte eines Prototyps des neutralen Wohn-Raums, des weitläufigen Lofts, auf Grundvorstellungen vom Wohnen, gerade weil die Bewohner die notwendigen Ein- und Umbauten selbst vornehmen oder nach ihren Vorstellungen in Auftrag geben. Und natürlich ist es schwierig, wenn nicht unmöglich, solche eher kleinmassstäblichen Räume, die oft nur in der Bewegung erfasst werden können, adäquat im Bild zu vermitteln. Der Versuch dazu wird hier dennoch unternommen. Editorial français La demande de logements n'a guère diminuée et à l'heure d'une abondante offre de bureaux, la production de logements devient (toute proportion gardée) particulièrement lucrative. Quant à la construction d'immeubles d'habitation, des notions telles que neutralité et flexibilité des espaces n'ont rien perdu de leur actualité. Tout en étant soumises au postulat des prix avantageux, ces exigences tiennent compte d'une évolution da la notion d'habitabilité qui, côté usagers resp. usagères, tend à s'élargir plus qu'elle ne se consolide. Comme le fait remarquer Ellen Meyrat-Schlee, sociologue et urbaniste: «La transformation la plus importante qu'a subie l'habitation, concerne la relation entre le statique et le dynamique. L'habitation est devenue un fait dynamique.» Reste à savoir si la production d'espaces habitables tout à la fois caractérisés et différenciés peut apporter une réponse satisfaisante aux données actuelles. Autrement dit: la solution réside-t-elle dans la poursuite d'une parfaite neutralisation, fréquemment observée, des éléments caractéristiques et, ce faisant, dans la réduction des espaces habitables au bien privé, à l'apport pouvant (et devant) résulter des bricolages du dimanche? Le principe de liberté que l'on s'empresse d'évoquer à ce sujet, est-il également valable pour ceux qui ont de bonnes raisons de ne pas investir leur temps (et leur argent) dans la «finition» d'un logement? Dès lors, la recherche et l'expérimentation de nouvelles approches visant à créer, a p.…

Bestandsnummer des Verkäufers 693811

Titel
archithese 4.1996. Wohn-Räume
Verlag
Verein pro archithese
Erscheinungsjahr
1996
Zustand
Sehr gut
Einband
Broschur, 4°
Sprache
Französisch
ISBN-10
3038620726
ISBN-13
9783038620723
Artikelgewicht
299 Gramm
Verkäuferkataloge
Architektur, Bauwesen

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