Tsunetomo Yamamoto

Wenn der Herr eines japanischen Samurai stirbt, folgt der Samurai seinem Herrn in den Tod nach und begeht Selbstmord. Und Tsunetomo Yamamoto war Samurai. Geboren 1659 in Saga (Japan), diente Yamamoto einem Fürsten bis zu dessen Tod. Doch der Fürst verbot seinem Samurai sich umzubringen. Yamamoto entschied sich für ein Leben als Zen-Mönch und soll, so heißt es, dem Schreiber Tashiro Tsuramoto zwischen 1710 und 1716 das Werk „Hagakure“ diktiert haben. „Der Weg des Samurai“, wie das Buch auf Deutsch heißt, gilt als spiritueller Wegweiser, der auch gut 300 Jahre nach seiner Niederschrift immer noch die Kraft hat, Menschen zu fesseln. Yamamoto starb drei Jahre nach der Arbeit an „Hagakure“ in seinem 60. Lebensjahr.

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