1934 in Chemnitz geboren, lebt in Tübingen, engagiert sich seit vielen Jahren in der Hospiz-Bewegung, hat mehrere Bücher publiziert. Ihre lebenslange Beschäftigung mit Literatur, ihre Vertrautheit mit den existentiellen Problemen im Umgang mit schwerkranken Patienten und insbesondere ihre vielen Gespräche darüber mit ihrem Mann, der als Arzt an der Tübinger Universitätsklinik tätig war, führten sie zum Thema. Eben zum Versuch, das gewöhnliche Verdrängen von Sterben und Tod durch das geschriebene Wort womöglich aufzubrechen.