Rüdiger Vossen

Rüdiger Vossen wurde 1941 in Bonn geboren, in Aachen ist er aufgewachsen. Er stammt aus einer Fabrikanten- und Kaufmannsfamilie. Nach dem Besuch des Einhard-Gymnasiums studierte er in Göttingen, Berlin und Hamburg Ethnologie bzw. Kulturanthropologie und prähistorische Archäologie. Er promovierte 1968 zum Dr. phil. Jahrzehntelang war er am Museum für Völkerkunde Hamburg (heute Markk) als Leiter der Eurasienabteilung und als Ausstellungs-Kurator tätig.

Rüdiger Vossen ist Autor von über 15 erfolgreich verbreiteten Fachbüchern. Als Feldforscher reiste er auf den Spuren des aussterbenden alten Handwerks jahrelang durch Spanien und Marokko (1971-1973 und 1980 - 1987).

1996, nach seinem freiwilligen Abschied vom Völkerkundemuseum Hamburg gründete er gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Nana Gabriele Vossen, die Galerie für altes Handwerk, SCHNEPEL I und II in Hamburg, ab 2009 als SCHNEPEL III im Künstlerort Ahrenshoop an der Ostsee. Als Zusammenfassung der vielfältigen Reisen auf den Spuren des alten Handwerks in Europa und Marokko publizierte Rüdiger Vossen 2016 sein Buch WANDER-FELDFORSCHUNG.

Mit fortschreitendem Alter entwickelte Rüdiger Vossen als Ethnologe, Wissenschaftler und kritischer Zeitzeuge ein tieferes Engagement für die Menschenrechte und die Natur. Aus dieser Einsicht heraus entstand nach dreijähriger Arbeit sein letztes Buch GLOBALISIERUNG: Was sie uns nimmt, was sie uns gibt und warum wir sie menschlicher gestalten müssen (Oecom-Verlag München 2020)

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