Liebe Leserinnen und Leser,
der Vollständigkeit halber möchte ich darauf hinweisen, dass Stefan Koenig auch unter dem Pseudonym "Sandra Dornemann" bereits einen Roman veröffentlichte: "Nina N."
Dieser Roman wird im Herbst unter "Stefan Koenig" erneut und überarbeitet aufgelegt, da der Titel nur noch berenzt erhältlich ist.
In eigener Sache, Teil 1
Liebe Leute,
über die Freude am Schreiben habe ich mich auf meiner Facebook-Autorenseite schon des Öfteren geäußert und halte es nicht für nötig, diesen Gulasch hier so spät noch einmal aufzuwärmen - obwohl aufgewärmte Gulaschsuppe besser schmeckt, als am Tag der Zubereitung (sagen eingefleischte Hausfrauen, denen ich mich in der Regel mit den Worten "Wir Hausfrauen müssen zusammenhalten!" anbiedere).
Aber ich muss Ihnen etwas gestehen: Auch den geschäftlichen Teil meiner Arbeit betreibe ich mit dem leicht wahnhaften Vergnügen eines profihaften Amateurs. Was ein profihafter Amateur ist? Das würde sich widersprechen? Na! Ein profihafter Amateur ist ganz einfach ein Oberamateur! Und dazu erzähle ich Ihnen morgen ein klein wenig mehr als heute.
So long.
Ihr Stefan Koenig
In eigener Sache, Teil 2
Freude am Schreiben
Die Freude am Schreiben möchte man, wie eigentlich jede Freude, gerne weiterreichen. Wie jede Freude? Na ja, außer der Schadenfreude. Die behält man still für sich und schämt sich.
Schämt euch!
Kommen wir zum Oberamateurgehabe in der Kunst: Ich zum Beispiel murkse gern herum, reize alle möglichen Dinge aus und fremdbestäube Medien und solche Foren wie das, worin Sie sich gerade befinden, Facebook. Und glauben Sie mir: Es macht Spaß.
Ich habe es mit Drehbuchromanen versucht (Stealth; Der Boss und das Konsortium; The Überlebensshow, Sturm über Lowbrook), mit einem Fortsetzungsroman, zusammengefasst in einem dicken Buch (Nina N.) und versuche es nun mit Fotostorys, und Sie fragen sich vielleicht WARUM? Es geht mir dabei nicht darum, mehr Geld zu verdienen, und eigentlich auch nicht darum, neue Märkte zu erschließen, nein, das Ziel dabei ist, den Akt, die Kunst und das Handwerk des Schreibens einmal mit anderen Augen zu sehen, dadurch frischen Wind in das ganze Verfahren zu bringen und die Erzeugnisse - mit anderen Worten: die Geschichten - so interessant und lebendig wie möglich zu erhalten.
Das Bild hier zeigt Ihnen übrigens mein Äußeres als Abiturient und den historischen Anfang einer Fotostory mit aufgeklebter Sprechblase...
Eigentlich wollte ich gerade eben schreiben: "...um die Geschichten - so neu und originell wie möglich zu gestalten", aber das habe ich der Ehrlichkeit halber wieder gelöscht. Denn, meine Güte, verehrte Leserinnen und Leser: Wem kann ich denn jetzt nach all den Jahren noch etwas vormachen - außer mir selbst vielleicht? Ich habe meine erste Story publiziert, als ich siebzehn war - im "telstar", einer Frankfurter Schülerzeitung. Thema: Der Flug hinter den Mond. Verkauft hingegen habe ich meine erste Geschichte, als ich zweiundzwanzig war; sie handelte von einer Reise auf die Philippinen. Zwischen damals und heute habe ich eine Menge geschrieben, aber nicht immer nur Geschichten, leider auch langweilige Geschäftsberichte, mehr oder minder düstere Sozial- und Wirtschaftsanalysen und teils idiotische, teils unnötige Sachbücher.
Das Schöne an erfundenen Storys ist, dass man selbst die Richtung und die Figuren vorgeben kann. Aber es stimmt auch, dass sich diese Figuren oftmals sehr eigenständig verhalten und teils ganz und gar andere Charakterzüge an den Tag legen, als ich, der großartige Autor, ihnen zugestehen möchte. Romanfiguren führen wahrlich ihr Eigenleben. Aber was erzähle ich Ihnen - sie alle kennen den Starrsinn von einigen Ihrer geschätzten Mitmenschen... Lassen wir das.
Geschichten zu schreiben ist also nichts Neues für mich, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es seinen Reiz verloren hätte. Wenn mir jedoch zu diesem Thema nichts Neues, Interessantes mehr einfiele, würden die Geschichten sehr bald lahm und dröge. Das möchte ich natürlich Ihnen zuliebe vermeiden, denn das wäre Betrug an meinen treuesten Leserinnen und Lesern - und an mir. Schließlich geht das uns beide was an. Wir haben einen Geheimvertrag miteinander. In dieser Vereinbarung steht: Wir wollen Freude, Unterhaltung und Gedanken, die uns anregen. Wir wollen in unserer guten Stube jede Woche einen neuen Maibaum aufstellen und um ihn herum tanzen...
Dessen eingedenk will ich Ihnen folgendes mitteilen: Ich lebe in einem urgemütlichen Städtchen (Ich möchte meine Berliner, Frankfurter, Hamburger, Münchner, Leipziger, Kölner und Düsseldorfer Facebook-Freunde wirklich nicht neidisch machen!), aber hier ist so viel Luft zum Atmen, so viel Freiheit zur Entfaltung von Gedanken wie nirgendwo. Wenn ich schreibe, brauche ich Ruhe. Keine Friedhofsruhe, aber doch nicht jenes ununterbrochene Sirenengeheul von Krankenfahrzeugen, die meinem Hirn signalisieren: Auch Du kannst jeden Moment an der Reihe sein. Nun war ich gerade dreihundert Kilometer weiter südlich in einer anderen Ruhezone, die sich Dark Forest nennt. Ich sage Ihnen, da wiederum ist es so ruhig, dass Ihnen selbst der Kuckuck auf den Kuckuck geht! Nein, ich lebe und arbeite gern in Lowbrook. Aber uns fehlt etwas ganz Entscheidendes! Und zwar ein eigener Radiosender! Und hierzu vernehmen Sie bitte im Folgenden meine Idee...
In eigener Sache, Teil 3
Freude am Radio machen
Bevor ich Ihnen erzähle, weshalb Lowbrook einen eigenen Radiosender braucht, möchte ich Sie noch einmal kurz an meinen kürzlichen Aufenthalt in Dark Forest erinnern. Hier kam mir die Idee, als ich mit unseren beiden Windhunden auf einer Brüstung saß und eine heftige Windböe uns beinahe in den 100 Meter tiefen Abgrund befördert hätte - wenn... Tja, wenn uns nicht die intensive Strahlungsaktivität eines kleinen Regionalsenders mit den Gravitationskräften des Dark Forest eisern verbunden hätte. Wir blieben am Leben und mir blieb Gelegenheiten, diesen hübschen, aber zutiefst belanglosen Sender in seiner gesamten Sendebreite anzuhören.
Seitdem weiß ich, dass die Spezialität dieses Gebirges eine Dark-Forest-Kuckucksuhr ist, die man an Amerikaner sogar in Plastikausführung verkauft. Ich habe aus diesem charmanten Regionalradio vernommen, dass der Kuckuck überhaupt nicht in der Kuckucksuhr brütet, wie es angetäuscht wird.
In einer der Sendungen wurde eine weitere Spezialität (eine Art Staatsgeheimnis) aus jener dunkelschwarzen Region verraten: der Dark-Forest-Cherry-Cake, eine Art supersahniger Sahnetorte, in der vereinzelt Kirschen versteckt sind und ein minimaler Hauch von Kirschwasser auf der Zunge zu spüren ist - sofern die Geschmacksnerven nicht älter als 5 oder 6 Jahre sind. Aber an Fünf- oder Sechsjährige verkauft man gottseidank selbst in dieser Dark Zone keine mit alkoholisiertem Fruchtwasser versetzte Torte. Und da kam mir endlich die Idee...
Wenn Sie es nicht wissen, dann ahnen Sie wenigstens, dass ich strikt gegen diese idiotischen und allesamt gescheiterten Privatisierungen bin - schon gar, wenn es sich um Versuche handelt, auch noch unser Wasser oder gar die Luft zu privatisieren. Ich finde auch, dass Privatsender nicht den gesamten Informations- und Unterhaltungsbereich in totalitärem Umfang und in totalitärer Weise beeinflussen dürfen - wie es zum Beispiel auf Italien zutrifft. Das Ergebnis konnte man jahrelang verfolgen: Der Mafiosi und Allesficki Berlusconi wurde immer wieder von den manipulierten und dumm gehaltenen Massen nach oben gewählt, obwohl ihm damals die Justiz des Öfteren endlich mal an den Kragen hätte gehen können. Inzwischen ist das halbherzig gelungen - und das, obgleich Berlusconi sich selbst alle Gesetze so stricken ließ, dass er immer aus dem Schneider war: durch frühzeitigere Verjährungsfristen oder dadurch, dass bestimmte steuerliche Betrugsdelikte einfach keine Betrugsdelikte mehr waren, weil man sie ihm zuliebe aus dem Strafgesetzbuch entfernte usw. Aber, Vorsicht, ich schweife unzulässig ab.
Nun ja, eine Ausnahme bei den vielen schädlichen Privatisierungen sollte es schon geben, nämlich eine Ausnahmeregelung für mich. Denn ich wäre die Idealbesetzung für eine anständige und äußerst sinnvolle Privatisierung. Ich würde die freie Sendefrequenz 108,9 bei der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien erwerben, um Lowbrook ein freies HIT RADIO LOWBROOK (HRL) zu bescheren. Das wäre wie Weihnachten! Da hätten wir die Bescherung! Und nun verrate ich Ihnen (bald) warum das Ganze...
Rundfunk ist heute ein knallhartes Geschäft, zumal auf einem Markt wie Mittelhessen, wo es zu viele Sender gibt und zu wenige Hörer (und damit zu wenig Werbeeinnahmen). Ich würde die geilste Youngster-Musik mit den schrulligsten Oldies und den ausgefallensten Nachrichten aus aller Welt in einem gesunden Mix an die Hörerinnen und Hörer bringen - und ich wette mit Ihnen, ich würde mit HIT RADIO LOWBROOK sofort schwarze Zahlen schreiben. Glauben Sie aber bitte nicht, dass ich eine Art RADIO ERIWAN betreiben würde. Nein, nein, etwas viel Schlimmeres - aber zum Nutzen von Lowbrook und seinen unschuldigen Bürgern (inklusive mir).
Erfolg ist mir wichtig, verstehen Sie? Und jetzt kommt meine Erfolgsidee: Ich würde ein Hörspiel schreiben, so ähnlich wie die Hörspiele, die ich als Kind immer mit meinem Großvater in Mainhattan gehört hatte. Das Gruseligste war damals (in meiner Kindheit) ein Hörspiel namens "Rotkäppchen und der böse Wolf." Sie alle kennen diesen lachhaften, albernen Kram. Aber dann, eines Tages...
Aber dann hörten wir Orson Welles' berühmte - oder berüchtigte - Hörspielfassung von "Krieg der Welten". Orson Welles hatte die Idee (die absolut brillante Idee), H.G. Wells' klassische Geschichte über die Landung der Marsmenschen als Abfolge von Nachrichtenmeldungen und Reportagen zu bringen. Und es funktionierte. Es funktionierte so gut, dass es eine hessenweite Panik auslöste und sich der Intendant des Hessischen Rundfunks in der nächsten Sendung entschuldigen musste. Ich wette, er tat es mit einem Lächeln - ich jedenfalls würde lächeln, wenn mir je eine so durchschlagende und überzeugende Lüge gelänge.
(Schauen Sie nur, wie zynisch ich auf dem Foto lächele...)
Ich denke, was bei Orson Welles funktioniert hatte, wird auch bei mir funktionieren. Statt wie in Welles' Hörspiel mit Tanzmusik anzufangen, würde ich den Grafen sein "Geboren, um zu leben" singen lassen. Dann unterbricht einer von unseren Facebook-Freunden die Musik. Er muss eine kernige Radiosprecher-Stimme haben: "Hier ist Jörg Brower von HIT RADIO LOWBROOK", sagt er. "Ich bin hier auf dem Marktplatz von Lowbrook, wo sich gut tausend Menschen eingefunden haben und zusehen, wie sich ein großes, silbriges, scheibenförmiges Objekt dem Erdboden nähert... Warten Sie mal, wenn ich das Mikro hebe, können Sie es vielleicht hören."
Und schon wären wir mittendrin in der Geschichte. Ich könnte das Equipment von Sven Rinker dazu nutzen, die Toneffekte zu erzeugen, könnte für die Rollen hiesige Laienschauspieler und die freiwillige Feuerwehr samt Kommandowagen und Kommandeur engagieren, und das Beste? Das Beste von allem? ... Mehr morgen; bitte haben Sie Verständnis, ich habe Ihretwegen schon den Abendkrimi versäumt und meine Frau grollt - oder gewittert es draußen?
See you later, alligator...
In eigener Sache, Teil 4
Freude an der Phantasie
Ich hatte Ihnen gestern meine Idee in Sachen HIT RADIO LOWBROOK dargelegt. Wir (WIR IN LOWBROOK!) würden nicht nur die fetzigsten Songs und brisantesten News präsentieren, die man sonst nirgendwo lesen oder hören kann, weil sie dem geheimen Diktat des Schweigens unterliegen. Ich würde Geschichten im Hörspielmodus schreiben; Storys im Nachrichtenstil mit Reportagen vor Ort, Interviews und so weiter... Wir würden die Welt in Aufruhr versetzen mit Nachrichten, wie sie nur in Lowbrook entstehen können. Keine Gerüchte. Keine langweiligen Witze. Und wie schon gesagt: Kein Radio Eriwan.
Wir würden berichten über Windkraft, die wir in 1000 Meter Tiefe unter Lowbrook, im Bereich ungeahnter Höhlensysteme, gewinnen würden. Und kein Geräusch würde den Uhu oder den BUND stören. Der Flügelschlag eines Kranichs wäre lauter als das Geräusch, das aus den Tiefen Lowbrooks hervorgeht. Mit dieser Energie könnten wir (kombiniert mit der Energie aus unterirdischer Wasserkraft) ganz Nordhessen versorgen. Und genau darüber würde HIT RADI LOWBROOK gebetsmühlenartig in eindringlichen Reportagen berichten. Lowbrook würde berühmt. Lowbrook würde begehrt. Und jetzt kommt der Clou...
Ja, das wäre das Beste von allem - wir könnten das Ergebnis aufzeichnen und an Radiostationen IM GANZEN LAND verkaufen! Die sich daraus ergebenden Einnahmen, denke ich mir (und Udo, mein Steuerberater, hat mir da absolut Recht gegeben), wären Einnahmen, die Lowbrook gerade in solche Vorhaben TATSÄCHLICH reinvestieren könnte. Wir könnten tatsächlich anfangen zu buddeln. Um die legale Täuschung der auswärtigen Hörer (schließlich ist alles ja nur ein Hörspiel!) nicht vorschnell auffliegen zu lassen, würde Lowbrook Energie bei Vattenfall einkaufen und damit weit unter Preis ganz Nordhessen beliefern - behaupten würden wir freilich, diese preiswerte Energie käme aus unserem Projekt "1000 Meter unter Lowbrook". Wissen Sie, was ein Perpetuum mobile ist? Genau das! Genau so was wäre es! Es wäre ein Selbstläufer, ein sich immer wieder verstärkender Selbstläufer.
Jetzt, mit einem Mal, bestärken und bezeugen sich die Hörspiel-Nachrichten als Tatsachen und das Lowbrook-Projekt erstrahlt in bundesweiter Reputation. Unser (ehrlich gesagt: MEIN) HIT RADIO LOWBROOK besiegt die letzten Zweifler und gewinnt eine ungeahnt große Hörerschar; eine Hörerschar, weit über Deutschland hinaus. Alle deutschsprachigen Sender würden Nachrichten unseres Senders aufkaufen und weiterberichten. Touristen, auch aus anderen Kontinenten, würden sich auf den Weg machen. Das "Schlosshotel Bunter Hund" müsste sich aufgrund eines Besuches von Stephen King in "Schlosshotel Schwarzer Hund" umbenennen und wäre ständig ausgebucht, so dass die Räumlichkeiten des Lowbrooker Stifts geräumt und die Senioren für einige Jahrzehnte (vermutlich bis zu ihrem Ableben) ins Schloss umquartiert werden müssten.
(Nur wenn es Sie interessiert: Ich habe bereits erwähnt, dass ich für die Frankfurter Schülerzeitung "telstar" schrieb - unter anderem einen Mehrteiler mit dem Titel "Mein Flug hinter den Mond". Die Abbildung hier zeigt mich mit 15 Jahren - mit etwas Flaum auf der Oberlippe - in meinem unterirdischen Arbeitszimmer bei stilgerechter Schreibarbeit)
Lassen Sie mich noch einmal über HRL reden: Ich würde stets aktuelle Storys liefern, und immer wieder mal würde ein UFO von irgendwoher landen. Mal von der Venus, wenn in Gießen gerade Sex-Messe wäre. Mal vom Merkur, wenn gerade in Greenmountain oder gar in Ulrichstone ein neues Merkur-Slots-Casino eröffnet (ha ha ha, war bloß ein Scherz!). Wir wären immer am Ball. HIT RADIO LOWBROOK würde live berichten; allmählich würden alle zehntausend Einwohner zu echten Schauspielern und wirklichen Bürgerreportern. Im Gegensatz zu den BURDA- und SPRINGER-Medien würde HRL seine Reporter nicht im Arbeitsvertrag mit folgendem Passus knebeln: "Der journalistische Mitarbeiter verpflichtet sich, keine negativen Nachrichten über die Vereinigten Staaten von Amerika und über den Staat Israel zu verbreiten oder über kritische Zweitmeinungen zu berichten. Verstößt der Mitarbeiter gegen diese Grundregel unseres Hauses, steht es dem Arbeitgeber frei, die fristlose Kündigung auszusprechen."
HIT RADI LOWBROOK hingegen hätte wahrlich freie und ungebundene Bürgerreporter. Und selbst eingebunden in das Lügenkonstrukt meiner Hörspiel-Nachrichten, wären die mitspielenden Laienlügner noch tausendmal näher an der Wahrheit als so mancher Mainstream-Reporter.
In eigener Sache, Teil 5
Wenn etwas mal tot ist ...
Nun ja, ich habe Ihnen von meinen Hörspiel-Ideen berichtet und kann hier auch auf gewisse Erfahrungen zurückgreifen. Das beigefügte Foto beweist zumindest, dass ich ablesen und in ein Mikro sprechen kann, während "ein kleiner Italiener aus Napoli" fleißig übersetzt. Ich habe die Einführung für das Hörspiel vor einem Publikum verlesen, eine Art Vorgeschichte (wie Sie es ja von mir kennen). Alles live übertragen. Und dann wurde das Hörspiel abgespult. Ich glaube mich zu erinnern, dass es "Der Deal" hieß.
Und glauben Sie mir bitte - wenigstens dieses eine Mal -, es gibt nichts Schöneres, als mit den Ohren zu sehen. Insbesondere wenn man verlernt hat, mit gelesenen Sätzen in Romanen eigenständige Filmbilder im Kopf zu entwickeln - das berühmte Kopfkino. Aber aber aber: Dafür gibt's heute Hörbücher. Das finde ich gut. Also guuut - mehr im Sinne von okayyy...
Jede Zeit hat wohl ihre eigenen Sturzgeburten - oder quälend lange Schwangerschaften, however.
Jedenfalls sind wir beide, Sie da draußen (oder zutreffender: da drüben) und ich hier, gewiss ein und derselben Auffassung: Das Hörspiel ist eine ausgestorbene Kunstform.
Wie gesagt, wir haben die Fähigkeit verloren, mit den Ohren zu sehen. Früher konnten wir das mal. Ich weiß noch, wie ich im Radio irgendeinen Geräuschemacher mit den Fingerknöcheln auf einen hohlen Holzblock klopfen hörte ... und ganz deutlich Bobby Ewing vor mir sah, wie er in seinen schnieken Stiefeln durch Dallas stiefelt. Perdu. Aus und vorbei. Diese Zeiten sind endgültig verflogen - wie Kraniche im Herbst, mit dem Unterschied, dass die Kraniche im Frühjahr zurückkehren. Machen wir uns also keine Illusionen.
Das Drama in Shakespeare Stil - Komödien und Tragödien in Blankversen - ist ebenfalls eine ausgestorbene Kunstform, wenngleich unser heimeliger Lowbrooker Karnevalsverein (wie viele andere Faschings-GmbH's auch) sich in seinen Fremdensitzungen noch fleißig um Wiederbelebung bemüht. Überhaupt empfinde ich Faschingsvereine (aber nur sofern sie im DAX verzeichnet sind) als Institutionen, in denen auf künstlerische Weise dem Volksmund Raum für dramatisch-humoristische Blankverse gegeben wird.
Wenn Sie sich das Bild zu diesem Text ansehen, gebe ich Ihnen nun die einmalige Chance, den passenden Text anzukreuzen (bzw. per angedachtem Klick auszuwählen, da Sie ansonsten - ACHTUNG! - Ihren Monitor verkratzen würden):
Variation 1:
Man sieht den Spätabiturienten Stefan Koenig in der Rolle einer College-Aufführung von Hamlet oder König Lear. (Ich will damit sagen: Seien wir doch mal ehrlich - wer außer völlig fanatisierten Eltern geht noch frohen Herzens und aus freien Stücken zu Hamlet- oder König-Lear-Aufführungen des Lowbrook Collegs, wenn nicht die eigenen gottähnlichen und schauspielerisch außerordentlich begabten Auswendiglerner in Form der eigenen Kids mitspielen?
Variation 2:
Man sieht den spätpubertierenden Casting-Rohling, ungeschliffen wie ein Diamant, der sich im Laufe seines dahinsiechenden Lebens zu einem dauerpubertierenden Fastfood-Aktionskünstler und Selbstbedienungs-Autor, der sich aller habhaften Stoffe bedient, verkümmern beziehungsweise entwickeln wird.
Was ich fragen will: Wie würden sich Shakespeares Dramen im Fernsehen schlagen gegen TATORT oder "Frauentausch" oder DSDS, selbst wenn Brad Pitt den Hamlet spielen würde und Johnny Depp den Polonius? Und obwohl manche Leute immer noch in elisabethanische Ausstattungstücke wie König Lear oder Macbeth gehen, ist das Genießen einer Kunstform doch himmelweit von der Fähigkeit entfernt, selbst ein neues Beispiel dieser Kunstform erschaffen zu können. Hin und wieder bringt immer noch jemand am oder off Broadway ein Blankversstück auf die Bühne, und es wird jedes Mal zu einem Reinfall.
Die Lyrik hingegen ist keine ausgestorbene Kunstform. Der Lyrik geht es besser denn je. Es gibt natürlich die übliche Bande von Idioten (wie sich die MAD-Redakteure immer selber nennen), Leute, die Prahlerei mit Genialität verwechseln, aber es gibt auch viele brillante Lyriker. Nebenbei bemerkt: Im Übrigen halte ich selbst mich für eine gelungene Mischung aus Idiotie und Klassik - aber man soll sich nie selbst beurteilen... was natürlich wiederum eine vollkommen schräge Lüge ist, denn wer sich nicht selbst in gewisser Hinsicht kritisch zu beurteilen vermag, vermag im Prinzip GAR NIX, schon gar nicht dichten... arme undichte Dichter ohne Lichter mit Gelächter...
Kurz gesagt finde ich, die Lyrik lebt. Schauen Sie im Buchladen mal in den Literaturzeitschriften nach, wenn Sie mir nicht glauben. Auf sechs grottenschlechte Gedichte kommen da immerhin ein oder zwei gute. Und das ist, glauben Sie mir, ein höchst akzeptables Verhältnis von Müll zu Meisterschaft.
Abbildung: Mit Lockenkopf war ich in der Hochform meiner Dichtkunst, aber auf dem Tiefpunkt wissenschaftlicher Hoffnung.
Die Kurzgeschichte ist ebenfalls keine ausgestorbene Kunstform, aber ich möchte mal behaupten, dass sie dem Aussterben weit näher ist als die Lyrik - doch zur Kurzgeschichte gibt es eine Menge zu sagen, und das würde ich gerne morgen fortsetzen, weil es mir heute ganz einfach zu viel ist. Einverstanden?
Ich bin glücklich, in Ihnen ein so verständiges und geduldiges Publikum zu haben - wer hat schon solch ein Glück? Gerade das ist es, was Facebook so interessant macht - sie schreiben ins Nichts und es kommt auch nichts zurück... außer manchmal, aber das reicht schon. Zeugt das nicht von Geduld?
Der Fairness halber gestehe ich Ihnen, dass man ja auf seiner eigenen Seite stets im Administrationsbereich die Reichweite, also die Anzahl derjenigen, die sich den Beitrag angesehen haben, erfahren kann. Und das ist schon sehr motivierend, insbesondere, wenn mich dann eine Nachricht hierzu erreicht. Wenn ich einen Roman geschrieben habe, habe ich zwar die Auflage erfahren, aber nicht immer die Anzahl verkaufter Exemplare, also wusste ich nichts über die Anzahl der Leser. Und was die Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern betraf? Pustekuchen!!! Das ist die leidvolle, aber durchaus akzeptable Erfahrung fast aller Autoren. Verstehen Sie jetzt, was ich meine, wenn ich sage Facebook ist eine ideale Plattform zur Verbreitung von Kleinkunst?
In eigener Sache, Teil 6
Warum Fotostorys?
Die Kurzgeschichte, so hatte ich letztlich gemeint, ist ebenso wie die Lyrik KEINE ausgestorbene Kunstform, aber ich glaube, dass sie dem Aussterben so nahe ist wie die Dinos kurz vor dem Einschlag jenes riesigen Asteroiden, der damals über dem Bermuda Dreieck runterging. Als ich mit zweiundzwanzig (s. Abb.) meine erste Kurzgeschichte verkaufte, beklagte ich schon das Schrumpfen der Märkte: Die Groschenhefte gab es (gottseidank) nicht mehr - aber immerhin gab es dort ein gewisses Forum für Jungspunte wie mich. Readers Digests und Literaturbeilagen in Wochenzeitungen starben gerade aus. Seither habe ich den Markt für Kurzgeschichten stetig weiter schrumpfen sehen. Gott segne die kleinen Zeitschriften, in denen Nachwuchsschriftsteller gegen ein paar Belegexemplare immer noch ihre Kurzgeschichten veröffentlichen können.
Und Gott segne die Redakteure, die immer noch unverlangt eingesandte Manuskripte lesen (man sieht deutlich das Fragezeichen im Redakteurskopf) - zumal nach der Briefbomben-Panik 2012 (der benutzte Damenslip an den Herrn Bundespräsidenten)... Und Gott segne auch die Verleger, die hin und wieder grünes Licht für eine Anthologie neuer Kurzgeschichten geben, aber Gott muss nicht Seinen ganzen Tag - und nicht mal Seine Kaffeepause - darauf verwenden, diese Leute zu segnen. Zehn, fünfzehn Minuten reichen auch. Ihre Zahl ist klein, und jedes Jahr werden es ein paar weniger. Einige wichtige Zeitschriften, die als Leitsterne für junge Schriftsteller fungierten, sind in den letzten fünfzehn Jahren erbärmlich dahinsiechend eingegangen. Die Baseler Literaturzeitschrift "drehpunkt" gibt es nicht mehr, trotz mehrerer Versuche mit dem Defibrillator. Viele wunderbare Zeitschriften gibt es schon lange nicht mehr. Ab und zu versucht mal jemand, ihnen neues Leben einzuhauchen, und zur Zeit kämpft sich, wenn ich richtig informiert bin, "Eiswassee" durch so eine Neuauflage. Meistens scheitert das. Es ist wie mit den Blankversdramen, die im Handumdrehen wieder vom Spielplan verschwinden. Wenn so etwas ausgestorben ist, kann man es nicht wiederbeleben. Was verschwunden ist, bleibt im Allgemeinen auch verschwunden. (Vielleicht außer Ihrem Schlüsselbund, lieber Facebookfreund. Der findet sich bestimmt wieder!)
Ich habe in Amerika eine wunderbare Zeit mit Kurzgeschichten-schreiben verbracht - aber dann kam das blöde business. Ich habe ausgesetzt. Und dann habe ich all die Jahre weiter Kurzgeschichten geschrieben, zum einen, weil mir hin und wieder immer noch die Idee zu einer kommt - wunderbare, suppenwürfelartige Ideen, die sich geradezu anbieten, dreitausend, vielleicht auch neuntausend, höchstens fünfzehntausend Wörter darüber zu schreiben.
Zum anderen bieten Kurzgeschichten die Möglichkeit, zumindest mir selbst zu beweisen, dass ich noch nicht abgewirtschaftet habe - egal, was die mir weniger wohlgesinnten Kritiker auch denken mögen. Kurzgeschichten entstehen immer noch in Stückarbeit. Sie gleichen den Einzelstücken, die man bei Yella Design oder anderen Kunsthandwerksläden erstehen kann - sofern man Geduld hat und wartet, währenddessen sie im Hinterzimmer kreativ und mit Liebe von Hand gefertigt werden.
Es gibt jedoch keinen Grund, warum man Kurzgeschichten, nur weil sie nach alter Väter Sitte entstehen, auch ausschließlich nach alter Väter Sitte VERMARKTEN sollte, und es gibt ferner keinen Grund zu der Annahme (von der anscheinend viele Feuilletonfasler ausgehen), die Art und Weise, wie ein literarischer Text verkauft wird, habe irgendeinen schädigenden Einfluss auf ihn.
Ich denke hier an "Achterbahn - Riding the Bullet", eine Geschichte von Stephen King, die auch die Thesen veranschaulicht, die ich hier vorbringen möchte: Was tot ist, lässt sich nicht so einfach wieder beleben. Sobald die Dinge einen bestimmten Punkt überschritten haben, sterben sie wahrscheinlich unweigerlich aus. Wenn man aber einen bestimmten Aspekt des kreativen Schreibens mit einem anderen kreativen Stilmittel ergänzt, lässt sich manchmal der ganzen Sache wieder neues Leben einhauchen. Und jetzt, ENDLICH, bin ich bei meinen Fotostorys angelangt. (Ich weiß: der Weg bis hierher war steinig und schwer, und Sie hatten mitunter das Gefühl, mit mir durch einen Dschungel von Feuilletongedanken zu stolpern)...
Und das Schreckliche ist, dass ich Ihnen dieses Gefühl noch eine kleine Weile lassen muss, bevor ich dann wirklich bei meinen Fotostorys lande. "Achterbahn" hat Stephen King verfasst, während er sich von einem Verkehrsunfall erholte, der ihn in einen Zustand fast permanenter körperlicher Qualen versetzt hatte. Das Schreiben half ihm über die schlimmsten Schmerzen hinweg; ich kann das bestätigen: es ist immer noch das beste Schmerzmittel im beschränkten Arsenal von Autoren. Die Geschichte, die King erzählte, war die einfachste Sache der Welt; wirklich kaum mehr als eine Gespenstergeschichte, wie man sie sich am Lagerfeuer erzählt. Es geht um einen Anhalter, der von einem Toten mitgenommen wird.
Während King in der irrealen Welt seiner Fantasie an dieser Geschichte arbeitete, wuchs in der ebenso irrealen Welt des E-Commerce die sogenannte Dot-Com-Blase. Während ich in den Alpen alte Pfade erwanderte, die ich bereits fünfzehn Jahre zuvor erwandert hatte, platzte diese Blase im September 2000 und zerschmetterte den "Neuen Markt" - in dieser irrealen Welt erlitten Hunderttausende reale Milliardenverluste. Ein Aspekt des E-Commerce war das sogenannte elektronische Buch, das, wie manche versichern, das Ende der Bücher bedeuten würde, wie man sie bis dahin gekannt hatte: geklebte oder gebundene Gegenstände, Seiten, die man von Hand umblättern konnte (und die manchmal, wenn der Leim schwach oder die Bindung alt waren, auch ausfielen). Anfang 2000 interessierte sich alle Welt für einen Essay von Arthur C. Clark, der ausschließlich in Cyberspace veröffentlicht worden war.
Er war jedoch äußerst kurz (so wie man seine Schwester küsst, dachte ich, als ich ihn zum ersten Mal las). Stephen Kings Geschichte hingegen war recht lang. Als Kings Lektorin eines Tages bei ihm anrief und fragte, ob er nicht irgendwas hätte, womit er es auf dem elektronischen Markt versuchen könnte, schickte King ihr "Achterbahn" und schrieb damit ein Stück Verlagsgeschichte. Mehrere hunderttausend Menschen luden sich die Geschichte auf ihren PC, und er verdiente damit zusätzlich eine peinliche Menge Geld. (Gelogen: Natürlich ist das nicht peinlich!) Das neue Medium hat also bereits vor vierzehn Jahren gerade auch für Kurzgeschichten funktioniert und sie am Leben erhalten.
Heutzutage können Sie bei Amazon ihr eigener Verleger sein und Ihre Geschichten "vermarkten". Der kleine Unterschied wird sein, dass die Wenigsten auf Ihren Namen aufmerksam werden und ALLEINE DESHALB Ihre wirklich tolle Kurzgeschichte unbeachtet in der Badewanne baden geht. Schreiben Sie mal Spaßes halber über Ihre Geschichte als Autorenname "Stephen King" - oder wegen mir auch "Rosamunde Pilcher"- und Sie erhalten umgehend tausend Klicks. Ich rate Ihnen jedoch davon ab, wenn Sie nicht mutig genug sind, es auf langwierige Rechtsstreitigkeiten wegen einer eventuellen "Marken-" bzw. Urheberrechtsverletzung ankommen zu lassen.
An diesem Punkt muss ich Ihnen gegenüber ein entwaffnend ehrliches Geständnis ablegen, das Sie verblüffen wird. Versprechen Sie mir bitte, dass Sie mich nicht verpfeifen oder anderweitig in die Pfanne hauen. Vor sechs Jahren scannte ich einen Roman von Stephen King ein, druckte ihn als Manuskript von Stefan Koenig aus und sandte es an jene drei Verlage, die Stephen King verlegen, mit der Bitte zu prüfen, ob dieser Roman in das Verlagsprogramm passt. Natürlich hatte ich zuvor einen Notar eingeweiht und ein entsprechende Note zu Protokoll gegeben, dass dies lediglich ein Experiment sei, damit mir nicht unterstellt werden konnte, ich hätte tatsächlich vorgehabt, diesen Roman genau so zu veröffentlichen. Und was glauben Sie, was ist geschehen? Hat man mich als deutschen Stephen King gefeiert? Hat man mir mit Handkuss das Manuskript aus der Hand gerissen? Habe ich umgehend Verlagspost erhalten, in der man mich höflich und beflissen zu einem Autorengespräch zwecks Veröffentlichungs-Konditionen bat, Champagner literweise inbegriffen?
Scheißerle! Nichts von alledem! Ich wartete und wartete und wartete...
Nach mehreren Monaten trudelten endlich meine Manuskriptblätter wieder ein, scheinbar völlig unberührt und ungelesen. Die Absagen der drei Verlage hatten sinngemäß folgenden Inhalt:
Sehr geehrter Herr Koenig,
vielen Dank für die Zusendung Ihres Manuskriptes, das wir Ihnen anbei nach Überprüfung zurücksenden. Leider ist eine solche Thematik in unserem Verlagsprogramm nicht vorgesehen. Bezüglich Ihrer Frage, wie weit die Vorplanungen für Veröffentlichungen in unserem Hause reichen, können wir Ihnen mitteilen, dass unsere Programmplanung drei Jahre Vorlauf hat - aber wie gesagt, das von Ihnen eingereichte Manuskript passt thematisch bedauerlicherweise nicht zu unserem Hause. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und weiterhin Spaß am Schreiben.
Mit freundlichen Grüßen...
Na, liebe Facebook-Freunde. Was sagen Sie jetzt? Hätte ich den verehrten Lektoren schreiben sollen, dass das angeblich unpassende Manuskript bereits seit vier Jahren bei ihnen als Stephen-King-Roman veröffentlicht ist und immer wieder eine Neuauflage erfolgt?
Was ich getan habe? Ich bin flugs in die Küche, Schürze um, und habe etwas Leckeres gekocht... Rotwein aufgetischt, schon war alles verdaut. Und natürlich haben wir herzlich gelacht.
Ich möchte Ihnen aber noch einen anderen Aspekt schildern, wenn es sich um die vom Aussterben bedrohte Kurzgeschichte dreht. Wenn es nach der Mehrzahl derjenigen ginge, die solche Geschichten lieben und meine kleinen Storys mögen, würde die Kurzgeschichte niemals aussterben. Warum? Weil viele Leserinnen (und vereinzelt auch männliche Leser) mich ansprechen und meinen, sie hätten eine Menge Storys auf Lager. Man habe so viele unglaubliche, skurrile oder einfach hanebüchene Dinge erlebt, dass dies mindestens für einige Kurzgeschichten, womöglich sogar für einen Roman, ausreichen würde. Ich nicke dann mit dem Kopf (womit sonst