Yvanka B. Raynova, Sc.D., Ph.D., Dr.Phil., ist ordentliche Professorin für Gegenwartsphilosophie am Institute of Philosophy and Sociology of the Bulgarian Academy of Sciences, Leiterin des Instituts für Axiologische Forschungen in Wien und Professor honoris causa des Internationalen Instituts für Hermeneutik. Sie forscht und unterrichtet in folgenden Bereichen: Phänomenologie, Hermeneutik, Axiologie, philosophische Anthropologie, Religionsphilosophie, feministische Philosophie, interkulturelle Kommunikation und Translationswissenschaft.
Sie ist Autorin zahlreicher Bücher und Studien in verschiedenen Sprachen, Herausgeberin mehrerer Bücherreihen sowie der Zeitschrift "Labyrinth: An International Journal for Philosophy, Value Theory and Sociocultural Hermeneutics".
In den 1980er Jahre hat sie an der Fakultät für Fremdsprachen der Universität Sofia "Traduction et version de textes philosophiques" unterrichtet und in den 1990er monumentale Werke wie Jean-Paul Sartres "L'être et le néant" und Paul Ricoeurs "Le Conflit des interprétations" ins Bulgarische übersetzt, für die sie den ersten Preis der Bulgarischen Union der Übersetzer und des Nationalen Verlagszentrums erhalten hat. Ihr Buch "Sein, Sinn und Werte. Phänomenologische und hermeneutische Perspektiven des europäischen Denkens" wurde mit dem Preis "Monographie von außerordentlicher Bedeutung von nationalem Interesse" der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet, sowie mit dem Hermes Award: A Book of the Year in Phenomenological Hermeneutics.