Marion A Weissenberger-Eibl

Marion A. Weissenberger-Eibl: Pionierin der Innovationsvernetzung

Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl Dipl.-Kffr. (Univ.) Dipl.-Ing. (FH), Jahrgang 1966, leitet das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI und ist Inhaberin des Lehrstuhls Innovations- und TechnologieManagement (iTM) am Institut für Entrepreneurship, Technologie-Management und Innovation (ENTECHNON) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Wissenschaftlerin studierte Bekleidungstechnik sowie Betriebswirtschaftslehre, promovierte und habilitierte sich an der Technischen Universität München.

Unter anderem leitete sie die Arbeitsgruppe „Innovationskultur“ beim Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin 2011 bis 2012. Beim Internationalen Deutschlandforum (IDF) 2015 der Bundesregierung führte sie die Themengruppe „Die Zukunft braucht ganzheitliche Lösungen“.

Seit Juli 2012 stärkt sie als Aufsichtsratsmitglied der HeidelbergCement AG die Beziehung von Wirtschaft zu Wissenschaft und Forschung. Weiterhin wurde sie im Mai 2013 in den Aufsichtsrat der MTU Aero Engines AG in München gewählt. Sie ist seit 10. Mai 2016 in der Rheinmetall AG Mitglied im Aufsichtsrat. Im Januar 2018 fand sie Eingang in die Bestenliste des manager magazins in der Kategorie Aufsichtsrätinnen.

Im Oktober 2012 wurde Univ.-Prof. Dr. Marion Weissenberger-Eibl in Würdigung ihrer wissenschaftlichen Verdienste in die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) berufen. Die Bundesregierung hat sie zum 1. Mai 2014 für fünf Jahre in das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bestellt. Vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2019 unterstützt sie als Kuratoriumsmitglied die Karl Heinz Beckurts-Stiftung. Im Januar 2014 wurde sie von Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen, für die Amtszeit von vier Jahren zum Mitglied des Deutsch-Chinesischen Dialogforums ernannt. 2016 wurde sie in den Universitätsrat der Universität Heidelberg berufen. Im April 2017 wurde sie in den Lenkungskreis der Sustainable Development Goals (SDG)-Wissenschaftsplattform „Nachhaltigkeit 2030“ der Bundesregierung berufen. Sie ist Expertin im „Bürgergutachten 2030. Bayern, Deine Zukunft“ der Bayerischen Staatskanzlei für das Themenfeld „Wirtschaft, Innovation, Finanzen“. Seit Juli 2017 ist sie Mitglied der Strukturkommission für die Neugründung einer Universität Nürnberg der Bayerischen Staatsregierung unter Ministerpräsident Horst Seehofer; bestellt wurde sie durch Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst. Vorsitzender der Strukturkommission ist Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München.

Univ.-Prof. Dr. oec. Marion A. Weissenberger-Eibl ist Autorin zahlreicher Publikationen und Herausgeberin von „Zukunftsvision Deutschland: Fortschritt und Wohlstand der deutschen Gesellschaft im europäischen Kontext“ sowie der Reihe „Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft“ und als Gutachterin zahlreicher Institutionen tätig. Sie berät in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Weitere Informationen:

http://www.weissenberger-eibl.de/gremien.html

http://weissenberger-eibl.de/

Wissenschaftliche Tätigkeit

seit 1/2013 Lehrstuhl für Innovations- und TechnologieManagement am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

seit 4/2007 Leitung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI

7/2004 - 12/2012 Lehrstuhl "Innovations- und TechnologieManagement" an der Universität Kassel

10/2003 - 06/2004 Lehrstuhlvertretung "C4-Innovationsmanagement" an der Universität Kassel

14. Mai 2003 Habilitation an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität München „Unternehmensentwicklung und Markt-Struktur-Innovation – Perspektiven eines nachhaltigen Managementmodells“

Venia Legendi für Betriebswirtschaftslehre

2000 - 2003

Wissenschaftliche Assistentin und Forschungsbereichsleiterin,

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik,

Univ.-Prof. Dr. Dr. habil. Dr. h.c. Horst Wildemann,

Technische Universität München

28. Januar 2000

Promotion an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Technischen Universität München (Dr. oec.) mit 'summa cum laude'

„Wissensmanagement als Instrument der strategischen Unternehmensführung in Unternehmensnetzwerken“

1997 - 2000

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Forschungsbereichsleiterin,

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik,

Univ.-Prof. Dr. Dr. habil. Dr. h.c. Horst Wildemann,

Technische Universität München

Berufliche Tätigkeit

1997 - 2003

Senior Consultant und Bereichsleiterin

TCW Transfer-Centrum für Produktions-Logistik

und Technologiemanagement GmbH & Co. KG, München

1992 - 1993

Leitung der Produktionsentwicklung und Stellvertretung der Logistik/Produktion LAURÈL und CRISCA bei Fa. ESCADA AG, München

1991 - 1992

Gesamtproduktionsleitung Konfektion und Strick (stellv.) bei Fa. ESCADA AG, München

Ausbildung und Schule

5/1993 - 1/1997

Studium der Betriebswirtschaftslehre, Dipl.-Kffr.

Ludwig-Maximilians-Universität München,

Strategische Unternehmensführung (Prof. Dr. Dres. h.c. Werner Kirsch),

Produktionswirtschaft und Controlling (Prof. Dr. Hans-Ulrich Küpper) und

Organisations- und Wirtschaftspsychologie (Prof. Dr. Lutz v. Rosenstiel)

Diplomarbeit (sehr gut: 0,7): „Reengineering - Perspektiven einer organisationstheoretisch fundierten Analyse der Unternehmensdynamik“

10/1987 - 8/1991

Studium der Bekleidungstechnik, Dipl.-Ing. (FH)

Fachhochschule für Technik in Sigmaringen,

Ausbildereignungsprüfung und REFA

Diplomarbeit: „Informationsbeschaffungsprozesse und Arbeitsabläufe des Bekleidungsbetriebes ESCADA AG im Bereich der Technischen Arbeitsvorbereitung unter Berücksichtigung des integrierten EDV-Einsatzes in der Fertigungsplanung, sehr gut (1,5)

1985 - 1987 Lehre und Ausbildung zur Bekleidungsschneiderin (IHK)

1985 Allgemeine Hochschulreife, Gymnasium Traunreut

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