Michael Niggemann wurde 1964 geboren und wuchs in einer Arbeitersiedlung im Märkischen Kreis auf. Als fünfjähriger wird er in dieser Siedlung das erste mal sexuell Missbraucht. Seine Seele lässt ihn in ein „schwarzes Loch“ fallen und er wächst mit seinen beiden Brüdern als eine Art Autist auf. Gefühle, Liebe kennt er nicht und kann sie auch nicht weitergeben.
Von seinem Missbrauch wird er erst mit 43 Jahren erfahren.
Der schüchterne, zurückhaltende, magere Junge stählt seinen Körper durch Sport. Sieben Tage in der Woche. Der Kampfsport Hap-Ki-Do wird erlernt und mit dem 1.Dan abgeschlossen. Im Fußball wird er in der Kreisklasse entdeckt und spielt bei Schalke 04 vor.
Michael Niggemann macht sein Fachabitur und eine Lehre als Industriekaufmann. Das Studium in Betriebswirtschaft wird wegen der Wende verschoben. Niggemann entschließt sich beruflich zu spezialisieren; als Einkäufer in der Industrie. Er besucht unzählige Weiterbidlungsmaßnahmen und entwickelt neue Einkaufsmethoden. (z. B. Die Deckungsbeitragsverzichtsrate; Interessierte können das auf seiner Webseite https://einkaufsberatung-michael-niggemann.business.site/ nachvollziehen)
Er absolviert erfolgreich Accessmentcenter und startet seine erfolgreiche Kariere als Einkaufsleiter in der Industrie und zum Schluß im Automotive.
Privat heiratet er die Frau, die er heute noch hasst. Seine Kinder Lina und Lukas werden geboren.
Die Liebe zu den Kindern hält ihn am Leben.
2005 kommt dann der Zusammenbruch. Burn Out. Bei einem Zusammenbruch in dem neu erbauten Haus ist seine linke Körperseite komplett gelähmt. In 2006 erwischt er seine Frau beim Sex mit einem Nachbarsjungen. Scheidung in 2006 und ab Ende 2006 und ab 2007 werden psychosomatische Phänomene immer stärker und treten täglich auf. In 2007 zieht er aus dem gemeinsamen Haus aus. In einer Klinik in Lüdenscheid kommt die Vermutung auf, das er als Kind sexuell missbraucht wurde. 2008 wieder ein Zusammenbruch mit linksseitiger Lähmung. Seine Seele lässt lang verdrängte Bilder zu und er sieht das erste und einzige mal seinen Dämon.
Ende 2007 lernt er seine große Lebensliebe Alexandra kennen und lieben. Bis heute sind er und Alexandra zusammen. Es ist unentliebbar.
Er arbeitet unter unmenschlichen Bedingungen weiter als Einkaufsleiter. Von seinen Kindern wird er entfremdet. Das letzte mal sah und sprach er sie in 2008.
Er kauft für seine Alexandra und ihren Sohn Marvin ein gebrauchtes Haus in Plettenberg. Dabei wird er betrogen. Das Haus ist voller verdecktem Schimmel. Den Prozess zur Rückabwicklung verliert er, obwohl er die Arglist der Verkäuferin nachweisen kann.
Das Haus wird entkernt und wieder aufgebaut. Fast alles in Eigenleistung. In 2011 bricht er wieder zusammen. Allein beim versiegeln des Holzboden. In den Dämpfen stirbt er fast. Wie durch ein Wunder schafft er es, sich ins freie zu robben. Dort wird er bewußtlos gefunden.
Ende 2011 muß er innerhalb von 15 Minuten das Gelände seines Arbeitgebers verlassen. Er hat dem Geschäftsführer vor 20 Anwesenden willkürlichen Arbeitsmissbrauch vorgeworfen.
Seine Worte:“ Hier stinkt es aus allen Winkeln wie die Scheiße aus dem Missbrauchsarsch des Geschäftsführers.“
Ab diesem Moment wird Michael Niggemann für niemanden mehr arbeiten. Bis 2014 arbeitslos und krank. Die Erwerbsminderungsrente bereits eingereicht. Seine psychische Erkrankung ist chronisch. Die chronische, Postraumatische Belastungsstörung, nicht mehr reparabel. Sein Dämon meldet sich immer öfter, wenn es um Missbrauchssituationen geht. Wird er dabei an die Wand gestellt, löst es Gewalt aus.
Ab 2012 fängt er an zu schreiben. Direkt mit einem Psychothriller. Der Titel war sehr schnell klar. „Das schwarze Loch.“ Beim Schreiben merkt er, das er durch seine Krankheit in verschiedene Persönlichkeiten schlüpfen kann. Täter, Opfer, Protagonisten sind klar und scharf gezeichnet und beschrieben. Und er darf die Grausamkeiten seiner Fantasie, die ihm die Realität verbietet, niederschreiben. Seine Psychothriller sind authentisch. Verstörend. Sie wecken Angst, Unsicherheit, Hilflosigkeit. Probanden vergessen beim Lesen vor Aufregung und Angst das Atmen.
Durch seine Unerfahrenheit gerät er bei der Suche nach einem Verlag an die sogenannten DKZV-Verlage. Hier soll der Autor den Verlag für die Herausgabe seines Buches bezahlen.
(Auf meiner Webseite https://michaelniggemann.jimdofree.com/ finden Sie Auszüge von Angeboten)
Für Michael Niggemann kommt DKZV nicht in Frage. Die Thriller „Das schwarze Loch“ und „Der Seelenfischer“ verschwinden in der Schublade.
Er beginnt an Schreibwettbewerben mit Kurzgeschichten teilzunehmen.
Gleich die Erste „Meine Begegnung mit der Zeit“ wird prämiert. In Brüggen hat er seine erste Lesung vor gut 80 Zuhörern. Der Erfolg ist enorm. (Ebenfalls auf meiner webseite zu finden und zu lesen)
Weitere Kurzgeschichten werden eingereicht und über Anthologien veröffentlicht.
Doch die Themen (immer an den Kindesmissbrauch erinnernd) sind ihm zu anstrengend.
Etwas lustiges, humorvolles muß her. Niggemann erfindet die Figur des Freidenkers.
Im Facebook werden die Aphorismen, Bauernregeln, Gedichte, Zwiegespräche, Paargespräche und Kurzgeschichten aus dem Sauerland vorgestellt. Das Publikum ist begeistert.
2014 werden die „Freidenker-Geschichten aus dem Sauerland“ über den Chichilli-Verlag als E-Book veröffentlicht. Es folgen erfolgreiche Lesungen. Das Radio Sauerland in Iserlohn bietet ihm eine eigene Sendung nach seinem Konzept an. Die Krankheit von Niggemann verwert ihm diese tolle Chance. Er kann und wird keine Verpflichtungen mehr eingehen.
Die Veröffentlichung „Das schwarze Loch“ und „Der Seelenfischer“ über seinen Verlag (Chichilli) verläuft bis 2018 im Sande.
2019 will der „Schweitzerhaus-Verlag“ die Veröffentlichung übernehmen. (Hier hat er an mehreren Ausschreibungen teil genommen. Die Verlegerin kennt ihn.)
Es soll eine Trillogie werden. „Das Erwachen des Bösen.“ Kapitel 1 „Das schwarze Loch.“
Kurz vor der Veröffentlichung im April 2020 wird die Verlegerin schwer krank und wird sich zurück ziehen. Sie empfiehlt Michael Niggemann, die Veröffentlichung über KDP.
Im Mai 2020 erfolgt die Veröffentlichung von „Das Erwachen des Bösen“ als Buch und E-Book
über KDP.
Ebenfalls werden die „Freidenker-Geschichten aus dem Sauerland“ als Buch über KDP veröffentlicht.
Ende 2020 wird eine Kurzgeschichten-Sammlung von Michael Niggemann folgen.
2021 wird „Das Erwachen des Bösen“ Kapitel 2 „Der Seelenfischer“ erscheinen.
2021 werden „Freidenker-Geschichten aus dem Sauerland- Jetzt erst Recht als Teil 2 erscheinen.
2022 wird „Das Erwachen des Bösen“ Kapitel 3 „Der Schrei des Bösen“ erscheinen.
Über seine Webseite https://einkaufsberatung-michael-niggemann.business.site/ arbeitet er an der Veröffentlichung und dem Verkauf seines ADCP-Konzeptes.
Ebenfalls ist eine Veröffentlichung eines Einkaufsratgebers „Real Experience“ geplant.
Veröffentlichungen:
Meine Begegnung mit der Zeit (Kurzgeschichte)
Trieb (Kurzgeschichte)
Mein Winter der Erinnerung (Kurzgeschichte)
Gier (Kurzgeschichte)
Bonner Wahlmenü (Kurzgeschichte)
Freidenker-Geschichten aus dem Sauerland. (Buch, E-Book; Humor)
Das Erwachen des Bösen – Das schwarze Loch (Buch, E-Book; Psycho-Thriller)