Als Theaterautor erregte Eric-Emmanuel Schmitt zunächst mit „Der Besucher“ Aufsehen. Schnell wurde das Stück, in dem Sigmund Freud und (möglicherweise) Gott aufeinandertreffen, ein Klassiker, der international regelmäßig auf die Bühnen gebracht wird. Weitere Stücke folgten, außerdem Erzählungen, Kurzgeschichten und Romane. Zu den bekanntesten Titeln gehören „Schule der Egoisten“, „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ und „Mein Leben mit Mozart“. Auch als Regisseur machte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen Namen, indem er „Odette Toulemonde“ und „Oskar und die Dame in Rosa“ fürs Kino adaptierte. Schmitt besuchte eine Pariser Eliteschule und promovierte in Philosophie. Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der „Kölner Theaterpreis“ (2000) und der „Deutsche Bücherpreis“ (2004).