Gerhard Jorch

Gerhard Jorch wurde 1951 als eines von sieben Geschwistern in Neuhaus geboren. Nach dem Abitur studierte er bis 1977 Humanmedizin an der Universität Marburg. Er erhielt ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Die Facharztausbildung zum Kinderarzt beendete er 1982 an der Universitätskinderklinik in Münster und wurde im gleichen Jahr Oberarzt. Seine Habilitation schloß er im Jahr 1985 ab und war von 1989 bis 1998 leitender Oberarzt. Im gleichen Jahr wurde er an die Universität Magdeburg berufen und dort Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie. Die Leitung der gesamten Universitätskinderklinik übernahm er im Jahr 2006.

Jorch zählt zu den Top-Ärzten aus Sachsen-Anhalt und belegt nach Focus Gesundheit 2017gemeinsam mit Angela Kribs aus Köln und Wolfgang Göpel aus Lübeck Platz 1 unter den besten Neonatologen.

Jorch ist verheiratet und Vater von 9 Kindern.

Forschungsschwerpunkte

Im Fokus von Jorch stehen die Frühgeborenen und die Untersuchungen des Plötzlichen Kindstodes. Im Rahmen seiner Forschungsarbeit hat er mit dazu beigetragen, dass die Sterberate von Säuglingen durch den Plötzlichen Kindstod maßgeblich gesenkt werden konnte. Er berät Eltern in Kliniksprechstunden sowie seit 2001 auch in Internetforen und gehörte bereits 2008 zu den Stern-Experte für Kinderkrankheiten.

Schwerpunkte sind:

Ursachen und Prävention von Hirnschäden bei Frühgeborenen (Habilitation, DFG-Projekte) Surfactanttherapie bei Frühgeborenen (Leiter von Zulassungsstudien)

Plötzlicher Säuglingstod (Pädiatrischer Leiter mehrerer multizentrischer epidemiologischer Studien zum „Plötzlicher Säuglingstod“)

Lifestyle und Kindergesundheit (Impfen, Sauna, Säuglingsschlaf, Rauchen)

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