Heinz G. Schmidt

Heinz G. Schmidt, geboren 1945 in Husum an der Nordsee, verbrachte seine Kindheit und Jugend im Rheinland, studierte in Bonn und Köln Pädagogik, Linguistik und Kommunikationsforschung und war gleichzeitig Herausgeber (Lesebuch Dritte Welt) und Übersetzer von afrikanischer, nordamerikanischer und lateinamerikanischer Literatur (Francis Bebey, Paul Tillich, Thomas Merton, Ernesto Cardenal, Horacio Quiroga).

Seit 1972 arbeitet Schmidt als Reporter und Autor für Rundfunk und Fernsehen, inzwischen vor allem in Lateinamerika und in Südosteuropa. Er schreibt Radiofeatures, Hörspiele und Serien (Die Kinder der Revolution: Nicaragua. Die Guerrilla kommt wieder: Guatemala. Europa wächst! Balkan Blues. Vatermord), ist Filmemacher (Markus’ Traum: Auf der Suche nach der Zukunft der Zigeuner. Wird Yak seinen Bruder erschlagen? Blutrache in Albanien) und Buchautor (Der neue Sklavenmarkt: Geschäfte mit Frauen aus Übersee. Kindermarkt: Reportagen vom schmutzigsten Geschäft der Welt. Adiós Revolución! Die Zigeuner kommen! Markus Reinhardt entdeckt sein Volk).

Seit einigen Jahren arbeitet Schmidt darüber hinaus als journalistischer Berater und Kommunikationsexperte der Europäischen Union und der Weltbank in Mittel- und Südosteuropa. Schmidt hat als Reporter Europa, Afrika, Amerika und Japan bereist, spricht acht Sprachen und lebt in einem Dorf im Rheinland und auf einer Insel in Dänemark.