Marcus Damm

Dr. Marcus Damm, Jahrgang 1974, ist in der Lehrer-Fortbildung tätig und unterrichtet die Fächer Pädagogik, Psychologie und Ethik an der Anna-Freud-Schule (BBS Sozialwesen, Gesundheit, Hauswirtschaft) in Ludwigshafen.

Die Themen stehen aktuell an:

1. Konstruktiver Umgang mit verhaltensauffälligen Jugendlichen

2. Classroom Management

3. Was ist guter Unterricht?

4. Verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche fördern

5. Verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler

6. Verhaltensauffällige Jugendliche in der Jugendhilfe

Mein derzeitiger Arbeitsschwerpunkt dreht sich um die Konzeption und Praxis der Schemapädagogik (siehe auch www.schemapädagogik.de). Schemapädagogik ist ein neuropädagogischer Entwurf, der unsere innerpsychische Vielfalt fokussiert, d.h. unsere diversen Ich-Bewusstseinszustände. Das integrative Konzept transferiert Grundlagen und ausgewählte Methoden der schemabasierten Psychotherapien (Kognitive Therapie, Schematherapie und Klärungsorientierte Psychotherapie) in die Schulpraxis.

Schemapädagogik basiert auf aktuellen Erkenntnissen der Hirnforschung. Das Konzept soll Fachkräften dabei helfen, „schwierige“ Jugendliche tiefgründiger zu verstehen, unterschwellige Beziehungsstörungen sowie Manipulationen zu erkennen, einzuordnen und zu thematisieren.

Am Anfang steht die Diagnose nachteiliger Schemata (affektive und kognitive Erwartungshaltungen). Mithilfe einer pädagogisch-therapeutischen Beziehungsgestaltung wird dann eine strapazierfähige Arbeitsbeziehung hergestellt. Danach werden nachteilige Persönlichkeitsfacetten (Schemamodi) thematisiert und die daraufhin erarbeiteten Verhaltensalternativen in den Alltag transferiert.

Ziele der Schemapädagogik sind: Reduzierung der Wahrnehmungsverzerrungen und Manipulationen, Förderung der Selbsteinsicht in problematisches Verhalten und zukünftige Selbstkontrolle seitens der Jugendlichen.

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