Seit ich im Ruhestand bin, beschäftige ich mich mit der Emotionspsychologie. Wenn man ihre Regeln kennt und sich zur Richtschnur macht, kann man die Lebensqualität verbessern, die eigene und die lieber Mitmenschen. Das versuche ich durch Vorträge und mit meinem Buch "Emotionale Kompetenz" anderen zugänglich zu machen.
Ich versuche ferner, die Emotionspsychologie in benachbarten Wissensgebieten anzuwenden. Wichtig war mir zum Beipiel die Berücksichtigung in der Diskussion um den freien Willen. Seit alters her ist er für die Philosophen ein Problem. Man kann das aber auch ganz "natürlich", nämlich psychologisch sehen.
Als ich gefragt wurde, ob ich einen Ratgeber gegen Burnout schreiben könne, habe ich rasch darin eine Aufgabe erkannt: Beim Burnout haben bislang alle Autoren nur die Frage nach dem "Warum" gestellt und kamen auf vielerlei Stress als Ursache. Natürlich muss man ihn beachten und minimieren. Aber oft hat er ja schon Schaden angerichtet. Dann sollte man die Frage nch dem "Wie" stellen: Wie reagiert das Gehirn auf den Stress, wie werden seine Funktionen bis hin zu schwerer Gemmütskrankheit geschädigt? Mit Hilfe der Emotionspsychologie zeige ich drei Wege auf: von Selbstzweifeln zur Verunsicherung, von (oft unterschwelligen) Ängsten zur Blockierung des Deenkens, von Stimmungsschwankungen zur Antriebslosigkeit. Immer wird letztlich das Selbstwertgefühl (als Kern der Persönlichkeit) beeinträchtigt. Auf diesen drei Wegen gibt es gute Möglichkeiten zur Gegenwehr. Im Buch und in Vorträgen führe ich das aus.
Vieles können Sie auch meiner Homepage entnehmen:
www.emotionale-kompetenz-seidel.de