Karine Chateigner

Karine Chateigner, Spiritistin seit 1982, Vizepräsidentin des Vereins Cercle Spirite Allan Kardec, Redakteurin für das Journal Spirite, ist auch Medium und Vortragsrednerin. Sie ist die Autorin von drei Büchern, von denen eines den Geistern erneut das Wort erteilt, und zwar in Form von Fragen und Antworten zu den großen Themen der Metaphysik und der Philosophie im Sinne eines aktualisierten Spiritismus. Im zweiten geht es um Jesus im Lichte der von den Geistern gelieferten Informationen und im dritten um ihre Erfahrungen als Spiritistin und Medium.

Trotz einiger Beweise für meine spirituelle Identität war ich mit meiner Beziehung zum Jenseits nicht zufrieden. Ich wünschte sie mir ernster, philosophischer. Nach und nach gab ich den Tisch als langwieriges und mühsames System auf und benutzte stattdessen das Glas, das sich zu den Buchstaben des Alphabets bewegt, um die Botschaft zusammenzusetzen.

Begegnungen und Gespräche brachten mir die Information, dass es seit 1974 in Nancy ein spiritistisches Zentrum gab. Ich war fest entschlossen, nicht länger den „Hexenlehrling“ zu spielen, nahm Kontakt mit den Verantwortlichen auf und hörte dann von mir unbekannten Männern wie Allan Kardec, Gabriel Delanne, Léon Denis und von Medialität.

Ich wurde schnell zu meiner ersten Sitzung eingeladen, wo Gabriel Delanne mir durch Michel Pantin, ein operatives Medium, mir meine sichere Medialität offenbarte. Ich brauchte ein Jahr, um diese Medialität in wöchentlichen, von der Vereinigung organisierten experimentellen Sitzungen zu entwickeln und sie dann anderen innerhalb der Vereinigung zur Verfügung zu stellen. Diesen Weg beschreibe ich ausführlich in „Zwischen Himmel und Erde“.

Als ich Spiritistin und Medium wurde, begann ein wunderbares Abenteuer, das bis heute andauertt. Die Grenzen des Todes zu verwischen, ermöglichte uns den Dialog und die Erlangung zahlreicher Antworten. Es sind diese Antworten, die wir Ihnen vorlegen und die wir gerne weitergeben. Sie sind das Ergebnis einer langen Arbeit, bei der wir dem Tod begegnet sind, und entdeckten, dass er nicht existiert, dass aber über diesen „tröstlichen“ Aspekt hinaus dieser so lebendige Tod reich an Lehren ist und jedem von uns bedeutet, dass das Leben einen Sinn hat.

Sind das nicht die grundlegenden Fragen, die sich der Mensch stellt?

Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich?

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