Kai Beisswenger

Zuerst nannte der Autor sein Genre CriMy, eine an SciFi (Science Fiction) angelehnte Abkürzung, die sich zusammensetzt aus den Anfangsbuchstaben der Gattungen Crime & Mystery (Mysterykrimi). Aber das trifft nicht ganz zu. Der Kern ist eher eine Entwicklungs-Erzählung (Coming of Age), die alle gängigen Muster sprengt.

Wer liest so was?

Wer es auch mal kurz mag, Spannung liebt und die Welt aus einer anderen Perspektive wahrnehmen will. Was meint ein Leser dazu?

Das Gefühl beim Lesen lässt sich am ehesten mit einer U-Bahn-Fahrt in einer völlig fremden Stadt vergleichen: Die Türen schließen sich, die U-Bahn rauscht ab – und man wird einfach mitgerissen; in atemberaubendem Tempo erlebt man mit, wie ein absoluter Durchschnittsmensch aus seinem absoluten Durchschnittsleben gerissen wird und sich plötzlich Situationen, Konstellationen und Verflechtungen gegenübergestellt sieht, die er in diesen Dimensionen nie für möglich gehalten hätte. Es wird ein Zukunftsszenario entworfen, das einem auf den ersten Blick vielleicht etwas konstruiert erscheinen könnte; riskiert man aber einen zweiten Blick, bekommt man eine Ahnung, wie schnell dieses Konstrukt unserem Jetzt schon nahegekommen sein könnte oder vielleicht bereits ist? (incompertus, Lovelybooks).

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