Debbie Brown

Ich bin Absolventin des Instituts für Kinderliteratur und nehme zur Zeit an einem Fortgeschrittenenkurs teil, der für ausgewählte Absolventen reserviert ist. Für diesen Kurs schreibe ich gerade an einem weiteren Jugendbuch. Daneben entsteht ein Buch, das allerdings nicht in die Kategorie Jugendbücher fällt - es geht um die Geschichte von Tommys Eltern. Tommy ist der Protagonist in Amethyst Eyes.

Ich hatte schon immer eine rege Fantasie und habe mit 12 Jahren angefangen, Geschichten niederzuschreiben. Ich selbst lese gerne und viel: technische Handbücher eben so wie Selbsthilfeliteratur, Science Fiction oder Romane. Was ich nicht mag, sind allzu drastische Schilderungen von Gewaltszenen oder Horrorgeschichten, weil sie mich - ein Nachteil meiner lebhaften Phantasie und meines guten Gedächtnisses - ewig lang belasten.

Mein erster veröffentlichter Roman heisst "Amethyst Eyes". Der Protagonist ist ein 15 jähriger Bub namens Tommy, der seine Mutter durch einen tragischen Unfall verliert und zu seinem Vater zieht, womit für ihn ein völlig neues Leben beginnt: sein Vater ist ein Alien, der Tommy in sein Raumschiff aufnimmt. Obwohl Science Fiction, in der Abenteuer und unerwartete Ereignisse für Spannung sorgen, geht es doch vor allem um Tommys persönliche Entwicklung und um zwischen-menschliche Beziehungen.

Im Laufe meines Lebens war ich schon Krankenschwester, Lehrerin, Karatetrainerin, habe als Baseball -, Eiskunstlauf - und Gymnasticcoach gearbeitet, habe mich als Malerin versucht und tatsächlich etliche Bilder über Galerien verkauft. Ich war Orchestermusikerin, bin Pilotin und habe "Wilderness-" Wanderungen mitgemacht. Ich bin Offizier in den Canadian Forces und habe in mehreren Kasernen gelehrt, arbeite jetzt aber hauptsächlich mit Kadetten. Mein nächstes Ziel ist es, mich ganz dem Schreiben zu widmen.

Ich lebe derzeit mit dem jüngsten meiner vier Kinder, meinem Mann Jean- Pierre und mehreren Haustieren in den Laurentians, den Bergen von Quebec. Mein perfekter Winterabend ist es, mit einem guten Buch bei wärmendem Kaminfeuer zu sitzen, während grosse Schneeflocken vor dem Fenster treiben. Ich bin und war nie ein Stadtmensch und kann mir ein Leben in einer Umgebung ohne die Unmittelbarkeit und Schönheit der Natur, der Berge und Seen, gar nicht vorstellen.

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