Eycke Strickland

1. Preisverleihung am 17. April 2015 für "Eyes are Watching, Ears are Listening" E-Lit Award (Illuminating Digital Publishing Excellence). Siehe Foto.

2. Preisverleihung am 27. Mai 2015 in New York City für "Eyes are Watching, Ears are Listening" (e-book). The World's largest International and Regional Book Awards Competition: Recognizing Excellence in Independent Publishing. Siehe Foto.

Eycke Strickland, geb. Laabs , wurde am 5. November 1933 als älteste Tochter von Karl und Auguste Viktoria Laabs in Kassel geboren. Sie wuchs in einer grossen und unkonventionellen Familie zunächst im Vorkriegs-Deutschland und dann, während des Krieges, in Chrzanow, einer kleinen polnischen Stadt, nur 17 Kilometer vom Konzentrations- und Todeslager Auschwitz entfernt, auf. Sie beobachtete, lauschte und wurde dort Augenzeuge der grausamen Misshandlungen und Verfolgungen von Juden.

Ihr Vater, von Beruf Architekt, war als Kreisbaurat dorthin versetzt worden. Er riskierte sein Leben und das seiner Familie, indem er viele Juden vor dem Abtransport nach Auschwitz rettete. Für seine Rettungsaktionen wurde er in 1981 posthum vom Yad Vashem, der Holocaust Erinnerungsstätte in Jerusalem, als "Gerechter unter den Völkern" anerkannt. Seit 1983 wächst dort ein Baum zu seinen Ehren.

Eycke hat das Chaos des zweiten Weltkrieges und die Hungerjahre nach dem Krieg mit ihrer Familie in Nordhessen überlebt. Sie studierte später in der Schweiz und den USA Sprachen und wanderte mit ihrem in Amerika geborenen Mann Charles Strickland 1958 in die USA aus. Von 1958 bis 1963 übersetzte und bearbeitete sie französische und deutsche archaische Texte für die Medizinische Fakultät an der Wisconsin Universität in Madison. 1963 ließ sie sich mit ihrer Familie in Atlanta, Georgia, nieder, nachdem ihr Mann an die dortige Emory Universität berufen worden war. An der Kunstfakultät dieser Universität hat sie selbst über 23 Jahre Keramik gelehrt.

Seit 1997 in Ruhestand, lebt Eycke Strickland heute mit ihrem Ehemann an der Nordküste der Olympic Peninsula in Port Angeles im Bundesstaat Washington. Dort schrieb sie ihre Erinnerungen "Augen sehen, Ohren Hören - eine Kindheit in Nazi-Deutschland 1933 - 1946" aus der Perspektive ihrer Kindheit nieder.