Oliver Baer

Ich resümiere aus dreizehn Jahren im englischen und 28 Jahren im deutschen Geschäftsleben, dass uns der Weltsprachenrummel daran hindert, Wolf Schneiders Diktum gerecht zu werden: „Information heißt aber nicht: ‚Ich will etwas mitteilen‘, nicht einmal: ‚Ich will mich bemühen, etwas verständlich mitzuteilen‘, sondern: ‚Ich bin verstanden worden.‘“

Das ist das Motto meines ersten Buches geworden. Darin geht es um Deutsch, Englisch und Globisch. Dieses ist die Weltsprache, nicht Englisch, und daraus sind ein paar bemerkenswerte Schlüsse zu ziehen. Ich beschreibe sie in Von Babylon nach Globylon.

Auf die Gefahr hin, dass ich überheblich klinge: Für dieses Thema dürfte ich recht gut qualifiziert sein. In Johannesburg hatte ich im Auftrag englischer Muttersprachler englische Texte zu verfassen. Nicht nur, weil ich es ganz gut konnte - das brachten meine Auftraggeber auch selber fertig. Nein, offenbar machte ich etwas mit ihrer Sprache, woraus sie nicht gekommen wären - und es gefiel ihnen.

In der Sprache steckt mehr Potential als wir ihr gemeinhin zugestehen. Vor diesem Hintergrund ist Von Babylon nach Globylon entstanden.

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