Ich bin ein Kind der 60er aber kein 68er, dafür war ich damals noch zu grün hinter den Ohren. Ich stamme aus der Ostschweiz.
Die Leidenschaft für Geschichten weckte wohl meine Mutter, die uns die fantastischen Kinderbücher der 60er direkt ins Schweizerdeutsche übersetzte. Der Kindergarten war ein Schock, „Rösslein Hü“ einfach keine Alternative zu „Jim Knopf“.
Sobald ich das Alphabet beherrschte, fing ich an, Geschichten zu schreiben. Weil die Schulbibliothek zu wenig Lesestoff hergab, fuhr ich später oft mit dem Zug zum nächsten grossen Ort und holte in der Stadtbibliothek neues Futter.
Als Jugendlicher verfasste ich vor allem Kurzgeschichten, mit denen ich mir das Leben erklärte, und startete eine kurze Karriere als Liedermacher.
Meine Leidenschaft für Literatur und Musik lasse ich in Musicalproduktionen an meiner Schule einfliessen. Da arbeite ich hauptberuflich als Klassenlehrer einer 5. und 6. Klasse.
In der Freizeit bastle ich im Keller an Progressive Rock Songs für den Hausgebrauch.
Angeregt durch eine Weiterbildung im Schweizerischen Nationalpark entstand mein erster Roman „Eisenhut“. Ein zweites Buch ist in Arbeit.
Mein Stil zeichnet sich durch Crossover-Elemente und skurrilen Schalk aus. Letzteren bringe ich auch in einem literarisch-satirischen Blog zum Ausdruck.