Andreas Quast ist unabhängiger Autor, Übersetzer, Forscher und Verleger mit Spezialisierung auf Geschichte, Theorie und technische Traditionen der Kampfkünste, insbesondere des Okinawa-Karate, Kobudō, japanischen Jūjutsu und verwandter Kampfsysteme.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen Karate 1.0 (2013), A Stroll Along Ryukyu Martial Arts History (2015), King Wu Once Buckled on His Armor (2016), Okinawan Samurai (2018), die Übersetzung von Motobu Chōkis My Art and Skill of Karate (2020), Bo (2024) sowie Atemi – Origins | Theory | Application (2026), ein umfassendes illustriertes Referenzwerk zur historischen Entwicklung von Schlagmethoden, Vitalpunkttheorie und deren Übertragung zwischen verschiedenen Kampfkünsten.
Quast begann seinen Weg in den Kampfkünsten im späten 20. Jahrhundert und vertiefte seine Studien durch wiederholte Forschungs- und Trainingsaufenthalte in Japan, darunter längere Zeit in Okinawa, dem Ursprungsort des Karate. Seine Arbeit zeichnet sich durch die direkte Auswertung historischer Primärquellen, Archivforschung, Originalübersetzungen sowie ein klares Bekenntnis zu historischer Genauigkeit, methodischer Transparenz und ethischer Wissenschaft aus.
Seine Beiträge zur Kampfkünstlerforschung wurden international gewürdigt, unter anderem durch Auszeichnungen der International Ryukyu Karate Research Society und der Ryukyu no Kaze Society. Seine Forschung fand zudem Eingang in bedeutende Fachpublikationen, darunter Patrick McCarthys Ausgabe des Bubishi: The Classic Manual of Combat.
Neben seiner Autorentätigkeit verfügt Quast über einen beruflichen Hintergrund in Ingenieurwesen, technischer Kommunikation und industrieller Dokumentation. Diese analytische Grundlage prägt seinen unverwechselbaren Ansatz, der gründliche historische Forschung mit klarer technischer Darstellung verbindet.
Andreas Quast lebt in Deutschland und setzt seine unabhängige Forschungs-, Schreib- und Publikationstätigkeit für ein internationales Publikum fort, das ernsthafte, hochwertige Kampfkünstlerforschung schätzt.