Peter Squentz

Eigentlich, nämlich "von Hause aus", heiße ich Michael Bengel. Geschrieben habe ich seit dem Studium und hatte das Glück, immer auch gedruckt zu werden. Über Jahrzehnte hinweg, seit 1972, habe ich für verschiedene Feuilletons gearbeitet, meist war das Thema Literatur. Unterhaltsames und Reiseschilderungen kamen bald dazu. Seit Jahrzehnten schreibe ich für das "Reiseblatt" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Seit den Siebziger Jahren bin ich auch Autor einer Wanderserie im Umkreis meiner Heimat Köln. Weil mir dieses Genre, hervorgegangen aus einem Projekt der Wochenendbeilage im Kölner Stadt-Anzeiger, anfangs selber nicht geheuer war, auch, weil es dezidiert erzählerisch gestaltet ist, habe ich mir dafür damals einen eigenen Namen zugelegt, ein Pseudonym: Peter Squentz. Als Name einer Lustspielfigur - Shakespeare, Gryphius - war die Namensgebung eigentlich leicht als Finte zu durchschauen. Wer den "Sommernachtstraum" gesehen hat oder gelesen, der sollte wissen, dass mit dem Namen beziehungsreich geflunkert wird: "Ich will den Peter Squentz dazu kriegen, mir von diesem Traum eine Ballade zu schreiben; sie soll Zettels Traum heißen, weil sie so seltsam angezettelt ist." So heißt es da. Dennoch wurde der angenommene Autorname seither wohl häufiger gedruckt und genannt als mein Geburtsname. Ehre, wem Ehre gebührt.

Die Wanderbücher, die hier angeboten werden, gehen zurück auf die genannte Serie, die länger läuft als jemals eine Serie in dieser Zeitung, die inzwischen mehr als 300 Wanderungen umfasst, die in den Büchern, jeweils auf den allerjüngsten Stand gebracht und reichlich mit neuen Fotografien versehen, die Schönheiten des Rheinlands zeigen und erfahrbar machen. Erfahrbar allerdings zu Fuß.

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