Thomas Aiginger wurde 1979 in Wien geboren, wo er auch heute lebt und schreibt. Seit einem Studium der Wirtschaftsinformatik in Wien und New York führt er ein Doppelleben. Seine linke Hälfte leitet Menschen und Projekte in internationalen Softwareunternehmen. Seine rechte erzählt Geschichten.
2014 veröffentlichte Thomas Aiginger seinen Debütroman über einen modernen Kaspar Hauser. Kaspar wird alleine in einer luxuriösen Villa gefangen gehalten, bis ihm mit 19 Jahren die Flucht gelingt. Plötzlich steht Kaspar in der Welt, von der er sein Leben lang träumte. Doch die Menschen sind ganz anders, als seine Vorbilder aus dem Fernsehen. Kaspar macht sich auf die Suche nach Liebe, Freunden, seinen Eltern und dem geheimnisvollen Mann namens "Wolf", der ihm seine Jugend raubte.
Hinter einem spannenden Plot zeichnet Thomas Aiginger in dem Roman das Bild eines Jugendlichen, der ausschließlich durch Massenmedien sozialisiert wurde.
Thomas Aigingers zweiter Roman "Ausnahmezustand" (2018) erzählt von Menschen, die für eine bessere Welt ihre Freiheit aufs Spiel setzen. Ausgerechnet ein Fax löst den größten Medienhype der Geschichte aus. Die NASA bestätigt: Das Fax stammt nicht von der Erde. Die rätselhaften Absender schicken weitere Botschaften. Sie scheinen die Zukunft zu kennen, manipulieren Aktienkurse von Ölkonzernen und prophezeien der Menschheit ihren Untergang. Die Welt steht in ihrem Bann. Der Kampf gegen die Klimakatastrophe wird über Nacht zum existenziellen Thema. Kann sie abgewendet werden?