Victor Yates

Victor Yates ist ein preisgekrönter Schriftsteller, Geschichtenerzähler, Lyriker und Performance-Künstler, dessen Werk sich mit Schwarzer Identität, Sexualität, Geschichte, Kultur und der Komplexität von Zugehörigkeit auseinandersetzt. Yates lebt in Los Angeles und hat eine multidisziplinäre Karriere aufgebaut, die Literatur, Lyrik, Spoken Word, visuelle Medien, Fernsehen und digitales Storytelling umfasst.

Yates wurde zweimal mit dem Lambda Literary Award ausgezeichnet: Zunächst erhielt er den Preis in der Kategorie „LGBT Debut Fiction“ für sein Werk *A Love Like Blood*, gefolgt vom Judith A. Markowitz Award für aufstrebende LGBTQ-Autoren. *A Love Like Blood*, erschienen bei Hillmont Press, beleuchtet Themen wie ethnische Zugehörigkeit, Religion, das amerikanische Selbstverständnis, Sexualität und Identität anhand der Geschichte eines Schwarzen schwulen Protagonisten. Der Roman erhielt zudem eine lobende Erwähnung („Honorable Mention“) beim New England Book Festival. Die Organisation Lambda Literary würdigte Yates als produktiven Autor, dessen Arbeiten eine intersektionale Perspektive auf aktuelle Themen einbringen, die Schwarze und LGBTQ-Communities betreffen.

Sein literarisches Schaffen geht über seinen Debütroman hinaus. Zwei seiner Gedichte wurden in der von Keith Boykin herausgegebenen Anthologie *For Colored Boys* veröffentlicht – einer Sammlung, die mit dem Stonewall Book Award (Kategorie „Israel Fishman Non-Fiction Award“) der American Library Association ausgezeichnet wurde. Sein Gedicht „Five Words“ erschien in der von der Los Angeles Press herausgegebenen *The George Floyd Poetry Anthology*. Sein Essay „The Three Picture I.D. Rule“ wurde 2021 in der Anthologie *Unheard Voices* (IAP Press) veröffentlicht. Darüber hinaus hat Yates Beiträge für LGBTQ- und Kulturpublikationen verfasst sowie Schreibworkshops für Jugendliche, LGBTQ-Communities und von HIV/AIDS betroffene Menschen geleitet.

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