Jenny Jansen

Jenny Jansen hört in ihrem privaten wie auch Berufsleben viele Bezeichnungen: Afro-Deutsche, Schwarze-Deutsche, Farbige. Oder auch: Pflegekind, Waisenkind, Adoptivkind (als Erwachsene: Adoptierte).

"Ach, sie sprechen aber gut Deutsch!" und "Wo kommen sie denn her?" der Begrüßungssatz. "Kein Wunder, ich bin hier geboren und her komme ich da, wo sie auch herkommen" die Standardantwort. Rassismus ist ihr ein Dauerbekannter. Missbrauch ist ihr nicht fremd.

Die Ursprungsuche ist ihr roter Faden. Hypersensitivität und kreative Gedankenmuster ebnen ihr den Weg zurück zum Anfang und vorwärts zu Neuem. Die CREAtorKraft bestimmt seit 1989 ihr Leben. Resilienz ein wertvolles Plus.

1987 trifft sie nach einer 10-jährigen Suche erfolgreich ihre leibliche Mutter in Huntsville, Alabama. Lernt ihre Halbbrüder in USA kennen. Die Mutter verstirbt kurz nach der Begegnung. Ihre Adoptivmutter hat ihr die Muttersuche nie verzeihen können, aber söhnt sich kurz vor ihrem Ableben in 1989 mit ihr aus. Es entsteht eine enge Beziehung zur leiblichen Mutter ihrer Mutter: der Oma in Aschaffenburg. Eine Woche vor ihrem Tod 2009 bekennt die Oma: "Ei, so schwarz wie ich gedacht habe, bist Du doch gar nicht!".

Ungelöst bleibt die Vaterfrage, dem Jenny ihre Hautfarbe verdankt. Die Mutter benennt bei ihrer Geburt einen US-Soldaten, den Jenny ebenfalls sucht und in San Francisco/Oakland findet. Es sollte sich damit der "amerikanische Traum" erfüllen: Mr. Booth nimmt sie mit einer "Vaterschaftsanerkenntnis" mit 30 Jahren als Tochter an. Besuche in USA verfestigen diese Beziehung und der Gedanke dort zu leben wird immer stärker, bis in 2003 ein Brief alle Träume jäh zerstört: Ein Gentest durch seine weiteren Töchter in USA zeigt auf: Sie ist nicht seine leibliche Tochter. Wer ist dann ihr Erzeuger? Wen soll sie fragen? Die leibliche Mutter lange verstorben, zwei in USA lebende Tanten können sich nicht an die Fünfziger-Jahre mehr erinnern, die Oma hat keinerlei Papiere hinterlassen, die Adoptivmutter hat alle Unterlagen vernichtet, das Jugendamt kann keine Akten mehr vorlegen (die Aufbewahrungfrist sei abgelaufen), eine Zeitungssuchmeldung bringt einen Vetter hervor, der aber sich nur an die Gegebenheiten in US-Army-Kreisen erinnert. Keine konkrete Information, kein einziger Anhaltspunkt. 10 Jahre später kann ein neuer DNA - Test einen US-Abgleich fahren, der einen amerikanischen weit entfernten Verwandten aufzeigt. Dieser unterstützt drei Jahre lang die Nachforschungen. Ein weiterer DNA-Test direkt in USA zeigt eine neue Datenbank auf. 14 Jahre später finden sich in einer Datenbank ein "echter Kusin". Über den eröffnet sich eine Spur!

Nach zwei weiteren Gentest ergeben sich 2 Brüder. Aus diesem Ergebnis findet Jenny November 2016 endlich ihre wahre Abstammung in USA. Leider ist ihr leiblicher Vater bereits 2001 verstorben. Aber 12 Geschwister freuen sich auf ihre neue Schwester. Sommer 2017 besucht Jenny das Grab des Vaters Thomas James Moore in Washington, Tahoma und feiert eine Family-Reunion mit ihren 12 Geschwistern. Es gibt noch Wunder. Jenny hat ihres 2017 erlebt.

Niemals aufzugeben! Alles hat einen Sinn! Das ist das Resilienz-Motto der Autorin. Spät lernt sie ihren heutigen Ehemann kennen. Mit ihm lebt sie in München.

Neben einer jahrelangen Tätigkeit in der Banken- und Versicherungsbranche hat sie ihre Erfahrungen in Lyrik und Prosa verarbeitet. 2014 beginnt sie mit der Veröffentlichung als Self-Publisher-Autorin.

Das 3-bändige Werk "ProLy" beschreibt in Band 1 Geliebtes alles um das Thema Liebe und Geliebt werden, in Band 2 Göttliches alles um die CREATOR-Kraft und in Band 3 alles Menschliche - Mal oben, mal unten oder mitten drin.. ob im Job oder Privat.. Lachen oder Weinen, Geburt oder Tod, Schwarz und Weiß. Die Autorin beschreibt die Eifel und damit ihre Jugend, das alte Pfarrhaus in Kirmutscheid bei Adenau am Nürburgring. Den Selfkant, Tüddern und Geilenkirchen: Landschaft und Menschen. Köln und München, San Francisco und Huntsville: eine Reise mit vielen Erlebnissen.

Als "Eternity Thinker" coacht sie mit CREAtorPOWER und unterstützt Menschen auf der Suche nach MEHR SINN, nach einem PLUS, nach FARBE im Leben. Wir dürfen BUNT sein! Bunt wird auf jeden Fall das neue Leben der Jenny Jansen. Vielleicht auch bald in einem neuen Buch.

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