Martin Wimmer

Martin Wimmer, geboren 1968 in Mühldorf am Inn, Stationen in München, Ulm und Frankfurt, lebt in Berlin. Autor, Songwriter und DJ.

Stimmen zu Autor und ausgewählten Büchern:

„Ich bin der neue Hilmar“

in: Frankfurter Rundschau, 21.04.2016

„Er ist die große tragische Figur der US-amerikanischen Singer-Songwriter-Szene: Townes Van Zandt, am 1. Januar 1997 in Smyrna, Tennessee, gestorben. ‚Ich denke nicht, dass alle meine Lieder so traurig sind. Es gibt ein paar, die nicht traurig sind – die sind nur hoffnungslos‘, hat der manisch-depressive Musiker einmal gesagt. Doch ausgerechnet in Frankfurt am Main tritt jetzt ein Mann auf den Plan, der dieses Schicksal noch übertreffen möchte: Er heißt Martin Wimmer und geht einem Beruf nach, der auf den ersten Blick so hoffnungslos nicht scheint – Büroleiter des Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD). ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘, heißt das Buch des Politikmanagers, das im August im Frankfurter Weissbooks-Verlag erscheinen wird.“

„Ich bin der neue Hilmar“

in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.04.2016

„Sein Buch ist eine Mischung aus Rezensionen, Autobiographie und Fiktion. Der eindeutige Bezug auf Hilmar Hoffmann, Frankfurts mittlerweile legendären Kulturdezernenten von 1970 bis 1990, wird niemandem verborgen bleiben.“

„Der neue Hilmar? Der neue Townes? Oder nichts von beidem?“

in: Journal Frankfurt, 21.4.2016

„Martin Wimmer ist gewiss alles, nur nicht traurig. Demnach ist er auch nicht Hilmar, oder? Worum es geht? Wir reden hier gerade über das literarische Debüt von Martin Wimmer. Im August soll das Buch ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘ im Verlag Weissbooks erscheinen. Geschrieben hat es Martin Wimmer. Darin liegen nun mindestens mehrere doppelte Böden und Ironien und das setzt sich im Inhalt, wie die Leseprobe nahelegt, in potenzierter Form fort.“

„Sein Anfang ist das Wort“

in: Frankfurter Neue Presse, 17.5.2016

„Das Schreiben, das steckt in ihm drin. 'Das ist auch einfach. Was schwer ist, das ist die Kunst des Gliederns, Bündelns und des Streichens.' Durch seine Adern fließt Kultur. Keine Ausstellungseröffnung ohne Wimmer. Keine Premiere ohne Martin. 'Meine Freizeit ist durch mein kulturpolitisches Engagement geprägt', sagt Wimmer. Kein Wunder, dass er als einer der ersten als Nachfolger von – noch – Kulturdezernent Felix Semmelroth gehandelt wurde. Auch der Titel des Buches tat ein Übriges. Das brachte er heraus, 'weil es an der Zeit war, die Wirkmächtigkeit von Texas in einem Buch zu bannen'. Die kulturpolitische Forderung in 'Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes' lautet: 'Jeder hat sein eigenes Texas und jeder sollte die Chance bekommen, ein Buch über sein Texas zu schreiben.' Nun, sein inneres Texas hat er beschrieben. Und es gibt noch einen Widerspruch bei Martin Wimmer, dem es nicht um Wahrheit oder die kGeschichte geht, sondern um Sprachmalerei und Wortspiele: 'Mein Ausgangspunkt ist das Wort', wie in der Bibel. Was uns erwartet, ist also ein mindestens göttliches Buch im August.“

„Anspielungen“

in: Journal Frankfurt, 13/2016

„Sein neuestes Werk: 'Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes.' Lesenswert für alle, die sich an zahlreichen kulturgeschichtlichen Anspielungen ergötzen können.“

„Kultur in Frankfurt: Spannung vor Amtsantritt“

in: Frankfurter Rundschau, 4.6.2016

"Der Verfasser Martin Wimmer gilt als Mastermind in Sachen Kultur. Eine Zeitlang war er im Gespräch für den Posten des Kulturdezernenten. Das hatte auch mit dem Titel seines Buchs zu tun, das im August erscheint, 'Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes'."

„Kulturpolitik in Frankfurt am Main: Neue Akzente“

in: Tagesspiegel, 19.6.2016

"Im Herbst erscheint im Verlag weissbooks Wimmers Buch mit dem programmatischen Titel: 'Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes'. So schließt sich ein Kreis. Dass eine eigentlich vertrauliche Mail Martin Wimmers, in dem dieser das Jahrzehnt der 'neoliberalen und diskursverhindernden Auswüchse' in Frankfurt für beendet erklärte, Anfang Juni ganz zufällig an die Öffentlichkeit kam, ist schlechter Stil."

„Lieber größenwahnsinnig als kleingeistig“

in: derFreitag.de (wortgleich auf faustkultur.de),12.08.2016, von Jamal Tuschick

„Zwischen Programm und zerfaserndem Ich - Martin Wimmer, Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann, hat ein orkanartiges Buch geschrieben. ‚Ich bin der Hilmar‘ erklärt, ‘wie blaues Blut und blaue Noten‘ so wie Cajun und Zydeco zusammenhängen und bei wem Woody Guthrie abgeschrieben hat. Man müsste dem sich selbst abspulenden Text hinterher googlen, um erfundene Bezüge von Aficionado-Trouvaillen zu trennen. Die Plattensammlung des Erzählers könnte als Hauptstützpunkt einer schnellen Eingreiftruppe der mémoire involontaire dienen. Die Sammlungen der anderen bieten sich dem Erzähler als Beispiele für Steigerungsmöglichkeiten in Sphären der Verstiegenheit an; genug ist nicht genug; oder so: ‚You can write all day and never leave Texas.‘ Auf Seite 175 gesteht er: ‚Charaktere, Handlung, Dramaturgie, Spannungsbogen, Happy End, Auflösung, ich langweile mich zu Tode.‘ Auch ist er viel lieber größenwahnsinnig als kleingeistig, dieser Wimmer, den man selbstverständlich nicht mit seinem erzählenden Ich verwechseln darf.“

„OB-Büroleiter: Bayer schreibt Buch über Sachsenhausen“

in: Sachsenhäuser Wochenblatt 31/2016

"Ein bayrischer Autor, der seit 2012 in Sachsenhausen wohnt, veröffentlicht sein neues Buch beim Frankfurter Weissbooks Verlag: „Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“. Martin Wimmer wurde 1968 in Mühldorf am Inn geboren und arbeitet derzeit als Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters. Er ist seit vielen Jahren unterwegs als Songwriter, DJ, Kabarettist und Autor, engagiert sich in der Denkfabrik Institut Solidarische Moderne und der Kulturpolitischen Gesellschaft. In seinem sehr persönlichen Buch erwähnt er auch den Markt im Hof und berichtet über Lesungen an der Trinkhalle in der Holbeinstraße und in der Ausstellungshalle 1A in der Schulstraße. In einer amüsanten Episode schildert er auch ein legendäres geschichtliches Ereignis, das seinen Heimatort mit Sachsenhausen verbindet."

„Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes“

in: Programm Karl-Marx-Buchhandlung Berlin, August 2016

„Eine politische Autobiographie, die Poetikvorlesung eines leidenschaftlichen Sprachspielers, abenteuerliche Rezensionen zu Songs, Filmen und Büchern, das Plädoyer für ein wildes, freies Leben voller Liebe. Zwischen dem amerikanischen Texas und dem heimatlichen Oberbayern, zwischen US-Songs von Woody Guthrie und den literarischen Wurzeln von Goethe und Hoffmann von Fallersleben, bewegt sich MARTIN WIMMER in seinem akrobatischen Text, der in deutsch-amerikanische Verflechtungen führt, das freie Leben preist und immer auf der Suche nach Liebe ist. Dabei begegnet er Songwritern, Filmemachern und Poeten genauso wie Münchner Szenelokalen, bayrischem Liedergut und dem Wilden Westen innerhalb der deutschen Kultur. Ein sprachliches Abenteuer durch zwei Welten, ein Buch wie ein sprudelnder Quell, das auf fast jeder Seite zum Weiterstöbern einlädt.“

„Lob der Störung oder Das ganze schöne Durcheinander“

in: Programmheft Literaturhaus Frankfurt August 2016

„Martin Wimmer kam in Mühldorf am Inn zur Welt. A bayrischer Bua. Dann Studium, vorübergehend auch Literaturinstitut Leipzig, dann Top-Management für diese und für jene. Dann Wahlkampfberater, folgend Büroleiter des Frankfurter OB Peter Feldmann, Wahlschreck der CDU, engagiert in der linken Denkfabrik Institut solidarische Moderne. Seit Jahren soll er unterwegs sein als Songwriter, als DJ, sogar als Kabarettist. Hier im Literaturhaus als Autor. Der weissbooks Verlag bringt sein Debüt. Und das entzieht sich der Einordnung. Der Titel, ein Hybrid. Das Ganze, eine Art Supra-Scharlatanerie zwischen Südstaatenmystik und Schwabinger Bohème-Verkettung. Songtexte, musikalische Affären, Townes van Zandt und Thomas Meinecke. Ein Atlas, ein Vademecum, ein Wimmelbild der Einfälle und ein Puzzle der Anspielungen, ein nervöses Taktell. Namedropping als Textbaustein. Es kommen nicht darin vor Tapire, Raufasertapete und das Wort Gelenkkapsel. Ein Buch wie ein modernes Antiquariat, wann immer man es betritt, man kommt schwer wieder raus.“

„Scharlatanerien aus dem Rathaus“

in: bookster-frankfurt.de, 12.08.2016

„Nun also ein neues Buch! Wimmer geht damit sogar auf eine kleine Lesereise, die ihn nach München, Wien, Berlin, Darmstadt und am 3. November ins Literaturhaus nach Frankfurt führt. Der Weissbooks Verlag legt es allen Fans von Thomas Meinecke, Franz Dobler, Eliot Weinberger und David Foster Wallace ans Herz, die sich mit gut erzählten Abenteuern amüsieren wollen. Inhaltlich verbindet es alles, was Wimmer zwischen dem Sehnsuchtsort Texas und dem heimatlichen Oberbayern beschäftigt: Auf den ersten Blick ein tagebuchartiges Insider-Roadmovie, in dem zwischen vielen recherchierten Fakten und wasserfallartigem Namedropping mit allerlei Wortspielen und Anspielungen durch den Themendschungel schwadroniert wird. Den roten Faden bilden zitierte Songtexte. Für Wimmer ist sein Buch kein Roman, sondern ‚ein Hybrid aus den vielen Leben, die ich führe.‘ Auf den zweiten Blick finden sich im Buch aber auch einige doppelte Böden mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Als Rahmen dieser Scharlatanerie dient das Phänomen der Ich-Konstruktionen in den Social Media: Ich bin, was ich poste, teile, like und kommentiere – meine Bücher, meine Filme, meine Musik, meine Stars. Der Erzähler, der laut Wimmer nicht identisch mit ihm selbst sei, versucht herauszufinden, wer er ist und verliert sich dabei in den Weiten des Internets zwischen Google-Suchergebnissen, Wikipedia-Einträgen, Schriftsteller-Blogs, Facebook-Profilen, YouTube-Channels, Twitter-Accounts, Newsgroupdiskussionen und Tripadvisor-Tipps – immer geleitet durch seine ganz persönliche Filter Bubble. Wimmers zentrales Interesse besteht in der Frage, wie Ichs konstruiert werden. Ob der Leser dabei erfährt, wer Martin Wimmer ist? Vielleicht so: Ein Ich, das sich treu bleibt, indem es sich immer wieder neu erfindet.“



„Interview mit Martin Wimmer Der Nicht-Kulturdezernent spricht“

in: FNP, 12.08.2016

„Martin Wimmer, Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters, hat ein literarisches Werk veröffentlicht Unter dem Titel ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘ erzählt er in einem wilden Buch von schrägen Künstlern und texanischer Musik. Martin Wimmer ist Büroleiter des Frankfurter Oberbürgermeisters, geboren 1968 in Mühldorf am Inn. Genau wie der Ich-Erzähler seines neuen Buches ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘, das jetzt im Frankfurter Weissbooks-Verlag erschienen ist. Das Buch nennt sich im Untertitel, und das müssen wir hier ganz zitieren: ‚Eine Kulturgeschichte der deutsch-texanischen Beziehungen, eine politische Autobiografie, die Poetikvorlesung eines leidenschaftlichen Sprachspielers, abenteuerliche Rezensionsreisen zu Songs, Filmen und Büchern, und vor allem ein Plädoyer für ein wildes, freies Leben voller Liebe‘. Das Buch ist genauso wildwüchsig und anarchisch wie der Untertitel: eine Suada an Assoziationen über Texas, Musik und all die anderen Dinge. Es hält sich weder an eine Chronologie, noch erzählt es eine abgeschlossene Geschichte. Am 3. November stellt Wimmer sein Werk im Frankfurter Literaturhaus vor.“

„Wenn Büroleiter träumen. Martin Wimmers Gedanken zu Kultur und Politik“

in: FAZ, 15.08.2016

„Drei Tipps, sagt Martin Wimmer, habe er parat, um würdig zu altern: ‚Viel trinken, viel Liebe, viel Kunst.‘ Gipfel der Kunst sind für den Büroleiter von Oberbürgermeister Peter Feldmann texanische Songwriter. ‚Wer das nicht so sieht, hat noch nicht genügend Townes Van Zandt gehört‘, sagt Wimmer. Van Zandt und vielen anderen hat er ein Buch gewidmet, das ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘ heißt und dieser Tage bei Weissbooks erscheint.“

„Büroleiter von OB Feldmann feiert: Martin Wimmers große Geburtstagsgaudi im kleinen Theater“

in: FNP, 16.08.2016

„Martin Wimmer. Das ist kein Geringerer als der Büroleiter des Oberbürgermeisters, ein schreibender Bayer mit mehr als einem Faible für den amerikanischen Bundesstaat Texas und der Musik der Singer-Songwriter dieser Gegend. Wimmer schreibt in seinem jüngst erschienenen Buch ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘, dass er bereits 33 Länder bereist hätte. Bali wird das 34. – und sicher ein unvergesslicher Trip.“



„Texas!“

in: Programm Americana im Pädagog, August 2016

„Die besten Songs, die überraschendsten Stories – von und mit Songwriter Markus Rill und Schriftsteller Martin Wimmer. Sie verbindet eine Leidenschaft für gut erzählte Geschichten: Singer-Songwriter Markus Rill und Autor Martin Wimmer unterhalten mit einem anspielungsreichen Programm, das herausragende Songs und faktenreiche Erzählungen verbindet. Bei ihrem Auftritt bei ‚Americana im Pädagog‘ nehmen die beiden ihr Publikum mit auf die Reise in ein faszinierendes Texas jenseits aller Klischees, auf der wir von Natascha Kampusch bis Wim Wenders und von Heinrich VIII bis Willie Nelson vielen überraschenden Gästen begegnen. Markus Rill ist ein international erfolgreicher Americana-Künstler, dessen mitreißende Songs vielfach ausgezeichnet wurden. Er lebte und spielte lange in Austin, Texas. Auf seinen mittlerweile 10 Alben findet sich auch ein Lied über Townes van Zandt, einen der titelgebenden Helden aus Wimmers vielbesprochenem neuen Buch ‚Ich bin der neue Hilmar und trauriger als Townes‘.“