Bebe Loewenherz schreibt seit der Teenagerzeit, angefangen mit herzzerreissenden Gedichten über die Liebe, den Tod und das Verlassen werden. Ihr Deutschlehrer, selbst Schriftsteller aus Lübeck, ermutigte sie, professionell zu Schreiben, aber wie das Leben so läuft, es führte sie zu einer Karriere im Gesundheitswesen.
Doch etwas Zeit, um ihre Hirngespinste auf Papier zu verfassen, bleibt ihr neben dem Brotjob.
Die Art ihrer Werke aus der Distanz zu beschreiben, ist nicht so einfach. Vielleicht zuerst, dass Bebe enorm viele Schachtelsätze benutzt. Sie kann Spannungsaufbau, aber dann kommt meistens eine so explizit beschriebene Liebesszene, dass man denkt, man sei im falschen Genre gelandet. Anders herum sind die Leser dieses Genres dann vielleicht enttäuscht, wenn es wieder mit einer komplizierten Handlung, geprägt von tiefen Emotionen und oft genug auch Horror und Gewalt, weiter geht. Monster gibt es zuhauf (einer ihrer Lieblingsautoren ist Stephen King) und teilweise verwirrende, unheimliche Begebenheiten. Inspiriert aus dem Leben. Die Genres vielseitig und bunt, wie sie selbst.
Außerdem ist es ihr ein Bedürfnis, beim Schreiben nicht alles aufzuklären, sondern einen Teil der Fantasie dem Leser zu überlassen, denn dies gefällt ihr an Büchern, die sie selbst liest.
Man muss nicht erwähnen, dass sie ihren Büchereiausweis sehr gut nutzt.
Denn Bücher sind das Studium des Lebens.