Wolltest du schon immer Autor werden?
Seit meiner Kindheit war ich ein kreativ Getriebener. Ich sang in einem Chor (dem in der DDR bekannten Omnibus-Chor), versuchte mich als Magier und stand in einer Theatergruppe auf der Bühne. Doch statt Schauspieler zu werden – mein größter Wunsch – lernte ich Zerspaner, fuhr zehn Jahre Bus bei der BVG und schulte schließlich zum Fachinformatiker um. Die Kreativität in mir aber gab nie Ruhe.
2018 las ich eine Danksagung von Sebastian Fitzek und erkannte mich darin wieder. Meine Frau stachelte mich an, endlich selbst einen Thriller zu schreiben – und die Idee zu »Der beste Freund« war geboren. Während ich daran arbeitete, zog mich Melanie Raabes »Die Falle« endgültig in den Sog des Schreibens. Seither weiß ich: Das ist meine Berufung.
Ich schreibe, was ich selbst am liebsten lese – Psychothriller ohne Serienkiller-Klischees und ohne Blutorgien, dafür mit Sog, Tempo und Gefühl. Ich nenne es »Popcornkino zum Lesen«: Geschichten, die im Kopf ablaufen wie ein Film – packend ab der ersten Seite, mit einem Spannungsbogen, der bis zum Schluss oben bleibt. Wer meine Bücher aufschlägt, sollte das Atmen nicht vergessen.
Ein befreundeter Autor (Martin Krist) taufte mich einmal »Mr. Popcorn« – der Name ist geblieben, weil er genau zu dem passt, was ich erzählen will.
Meine Reihen: die Leroy-Johnson-Thriller (»Sie haben es geschworen«, »Er hat es gesehen«, »Sie weiß es«, »Er wird es beenden«), die Serie um Privatdetektiv Lennox Artmann (»Und plötzlich waren sie weg«) sowie die neue Reihe um die Ermittlerinnen Maja Jäger und Babette Lohs (»Verschwinde«, »Gaffer«, »Walkman«, »Nass«).
Ich lebe im Berliner Umland und freue mich über jede Leserin und jeden Leser, die sich von meinen Geschichten mitreißen lassen.