KALMOND KESS

Der Autor Kalmond Kess lebt abwechselnd in München und in Pula. Im Frühling und im Sommer in Kroatien. In dieser Bucht mit einem wunderschönen Blick auf das Meer, welcher zum Träumen einlädt, entstehen auch die meisten seiner Texte und Bücher (siehe Foto).

Nach seinem Debüt-Roman -

Die Spur im Fluss – Band I - Sakai - und dem Zukunft-Roman – Sequenzer folgt nun

Die Spur im Fluss – Band II - Judas -

Bayern 1849 – Mesalliance, Josepha von Gruenfels will ihren Hannes heiraten, gegen den Willen der Familie. Beim Wettlauf um die schnellste Lokomotive der Welt, am Berg Semmering, will auch Baron J. A. von MAFFEI dabei sein. Bismarck will die Macht im Deutschen Reich. Der bayrische König will die Eigenständigkeit des Landes. Georg von Gruenfels geht in die Politik, in die Kammer der Reichsräte. Aber einer ist schon da. Ein Verräter, ein Judas. Es kommt zum Krieg, und der hat einen geheimen Verbündeten. Der schreckt vor nichts und niemandem zurück. Spionage, Sabotage, Erpressung, Vergewaltigung, Mord …

Nach dem erfolgreichen TEIL I folgt hier:

»Die Spur im Fluss Teil II – Judas –«

Wie im Band I »Die Spur im Fluss Teil I – Sakai – « geht es um das Schicksal des Johannes Dorfer, seiner großen Liebe Josepha. Es ist die Zeit in Deutschland vor der Reichsgründung. Die Dorfer-Brüder und die von Lechtingau sind Teil der Intrigen im aufstrebenden Bürgertum und unter den Mächtigen im Reich. Und wieder ist die Handlung ein Teil der Geschichte. Der bayrische König muss sich gegen Preußen und Frankreich behaupten. Die Familie gerät mitten hinein in den Krieg mit all seinen Schrecken. Die spannende Geschichte um die Industrialisierung in Bayern, im Reich, und die Brutalität, mit der sich der Hochverräter, der Judas, Geltung verschaffen will, machen dieses Buch zu einem historischen Krimi.

Die beiden Bände erzählen die spannende Geschichte der noch jungen deutschen Nation. Wenn man einmal von der fiktiven Lechtingau, Lechting, seinen „Helden“ und deren Einzelschicksalen absieht, handelt es sich stets um wahre Ereignisse und Schauplätze. So wie die Münchner Bierrevolution 1844 im Band I Sakai vorkommt. Der Eisenbahnbau, die Dampfschifffahrt, die Segelschiffe und die Auswanderungswelle in Bremerhaven. Der Band II Judas zeigt die Wandlung der beschaulichen Residenzstadt München, mit ihrem großartigen Industriellen J. A. von Maffei. Viele Orte und Schauplätze gibt es noch heute. Z. B. das Café TAMBOSI, das Gebäude des Kriegsministeriums, Teile der MAFFEI Fabrik in der Hirschau, Schloss Berg, wo Ludwig II. 1870 die Mobilmachung unterzeichnet hat. Auch das Wettrennen am Semmering, an welchem MAFFEI 1851 teilnahm, hat tatsächlich stattgefunden. Der Autor verarbeitet Reales mit Fiktiven. Real ist dessen Verwandtschaft zu Emil von KESSLER, dem Würthemberger Eisenbahnpionier und Konkurrenten von MAFFEI im Buch. Interessant ist auch das fiktive Treffen Bismarcks mit von Falckenstein im Bahnhof von Hammelburg. Das aufgelassene alte Gebäude existiert heute noch, genau wie der »Preußen Steg«, die Kriegs-Schauplätze in Kissingen und in Hammelburg, in Bazeilles, Weißenburg usw. Alles in allem erzählt Kalmond Kess die Geschichte, das Leben, die Kriege des 19. Jahrhunderts, in der die Saat für die Kriege im 20. Und 21. Jahrhundert aufging.

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