Samuela Frei

Seit meiner Teenagerzeit hat mich das Schreiben mehr als inspiriert und auch sehr geholfen.

Am Anfang waren es wie üblich Tagebücher und später habe ich vieles auch geschrieben, um es anschliessend zu verbrennen. Ja ich kann sagen, dass für mich das Schreiben irgendwie therapeutische Züge angenommen hat.

Es hilft mir meine Gedanken und Gefühle die Anerkennung zu geben, die sie in diesen bestimmten Augenblicken benötigen.

Machmal ist so ein leeres Blatt Papier mehr Wert, als ein Freund oder ne Freundin.

Denn wenn ich mit mir selbst versuche, die Gedanken und Gefühle zu ordnen, bekomme ich nur meine Sicht auf den „Jetzt-Zustand“ und nicht die Erfahrungen sowie Erlebnisse von aussen, von Anderen übergestülpt.

Grammatikalisch und mit der Rechtschreibung selbst, hatte ich schon in der Schule meine Probleme. Dafür war meine Phantasie und Kreativität umso ausgeprägter, sodass ich meine Lehrerin trotzdem, ein klein wenig begeistern konnte.

Später kam noch die neue Rechtschreib-Form dazu, wobei ich da, dann komplett ausgestiegen bin.

Zum Glück gibt es Menschen die ihre Leidenschaft gefunden haben, „Fehler“ zu suchen. Glück für mich, dass es solche Menschen gibt. (Zwinker)

Seit ich 16 Jahre alt bin war es mein allergrösster Traum eine Schriftstellerin zu werden. 30 Jahre später habe ich es geschafft, mir diese Traum zu erfüllen.

Dies wiederum gelang nur, da ich so eine fantastische, grandiose Lektorin, die ich mittlerweile als meine Freundin bezeichnen darf, an meiner Seite habe.

Margot Dimi ist eine der brennendsten, geduldigsten und inspirierendsten Menschen, die ich kenne. Wer sie als Mentorin hat, kann sich mehr als nur glücklich schätzen.

„Gedankenpraline“ mein absolutes Baby.

Alles was ich in den letzten 20 Jahre, oder länger, an Wissen für mich gesammelt habe, steckt in der Praline drin. Es ist nichts Neues dabei, sondern nur auf meine Art und mit meinen Erkenntnissen verpackt. Ein Buch für alle, die keine Lust haben auf lange und vielleicht zu teure Seminare zu gehen. Menschen die gern nach ihrem eigenen Tempo, vorwärts gehen.

Sich nicht gern stressen lassen, da sie wissen, wenn sie es langsam und richtig machen, ist es für sie nachhaltiger.

Und da in der Praline so viele Fragen gestellt werden, entstanden die passenden 5 Notizbücher. Ich hatte Spass an der Freude und 2 tolle Menschen an meiner Seite. Wie unter anderen die Illustratorin Angela Buntrock. Ihr Name ist wirklich Program.

Somit können all die wertvollen Gedanken und Zeilen an einem Ort gesammelt und Wochen/Monate später, reflektiert werden.

Da eine Praline süss und lecker sein darf und nicht sauer oder bitter, durften einige Kapitel umziehen. Es gibt Kapitel die einem schwer im Magen liegen können und wo man besser keine direkten Fragen an den Leser stellt, da man ihn nicht auffangen könnte.

Dadurch entstanden die „Sauren Drops“!

Zur Zeit schreibe ich gerade an meinem ersten Roman und einem Ratgeber.

Schreiben kann so befreien.

Schreiben kann die vielen Gedanken regelrecht dazu bringen, dass sie für einige Minuten, die Klappe halten.

Vielleicht entdeckst Du es ja auch noch für Dich. Und für den Fall, dass Du nun gerade sagen solltest, „das kann ich nicht“, dann sage ich „Papperlapapp“!

Du kannst Deinen Namen schreiben, eine Speisekarte lesen, dann kannst Du auch „Schreiben“.

Wenn DU gerade ein Buch von mir erworben hast, bedanke ich mich von Herzen und wünsche Dir ganz viel Freude und maximalen Erfolg auf Deinem Lebensweg.

Lach - natürlich wünsche ich das auch denen, die keins meiner Bücher kaufen. (Zwinker)

In Liebe Samuela Frei