Carsten Schmidt, geboren 1977 in Potsdam-Babelsberg, studierte Betriebswirtschaftslehre, Kunstgeschichte und Geschichte an der TU und FU Berlin. Schon während des Studiums veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze zur Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Seine Magisterarbeit behandelte die Entstehung des New Yorker U.N. Hauptquartiers am East River. Über seinen Forschungsschwerpunkt der architektonischen und städtebaulichen Transformation hielt er bei der 14. IPHS-Konferenz in Istanbul 2010 einen Vortrag. Anschließend promovierte er am Friedrich-Meinecke-Institut bei Prof. Dr. Paul Nolte über die architektonische und städtebauliche Transformation New Yorks: Manhattan Modern, Architektur als Gesellschaftsauftrag und Aushandlungsprozess, 1929–1969 (erschienen im LIT-Verlag). Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Architektur und Stadtentwicklung Berlins, veröffentlichte zahlreiche Aufsätze und hält Vorträge. Seit 2020 ist er beim Berliner Kiezportal Weddingsweiser Autor für historische Themen zum jüdischen Leben im einstigen Arbeiterbezirk und beschäftigt sich intensiv mit jüdischer Geschichte und Identität.