Corinne Bauer ist gebürtige Luxemburgerin, Jahrgang 49. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Großherzogtum bevor sie im Alter von zwanzig Jahren nach Deutschland ging. Nach journalistischen Lehrjahren in München, Gütersloh und Offenburg wechselte sie zum Südwestfunk (jetzt SWR), nach Baden-Baden. Dort arbeitete sie von 1973 bis 1983 als Redakteurin, Autorin, Dokumentarfilmerin und Regisseurin. Anschliessend war sie 21 Jahre lang als Regisseurin und Produzentin von interaktiven Schulungs-und Trainingsfilmen für deutsche Unternehmen tätig. Sie lebt seit 2004 in Australien wo sie mit ihrem Mann bis 2018 eine Kaffeefarm betrieb. "Leo und der tote Galerist" ist ihr zweiter Kriminalroman.
"Leo und die schöne Leiche" war ihr erster Kriminalroman, der in den éditions Guy Binsfeld 2009 erschien. Unter dem Titel "Leo und die schöne Lucie" hatte er eine "Mention Spéciale" beim Nationalen Luxemburger Literaturwettbewerb 2004 erhalten, wo Autoren ihre Werke anonym einreichen müssen.
"Leo und die schöne Leiche" ist ein angenehm,unterhaltsamer Kriminaloman, was man der Autorin hoch anrechnen muss, weil sie den Leser vor allzu infantilen Storylines verschont. Die Dialoge sind lustig, der Erzählrythmus zügig und die Handlungsträger sympathisch. Leo Wirtgen könnte ruhig in Serie gehen." Elisabeth Schmit im "d'Letzebuerger Land"
Der Autorin gelingt es eine stimmige Szenerie zu entwickeln. "Leo und die schöne Leiche" ist mitunter ein recht spannendes Buch, das dem Leser zu gefallen weiß und die eine oder andere unerwartete Wendung erhält. Die Story, überdeutlich verwurzelt in Luxemburg-Stadt, spricht an, die Charaktere, vor allem Kommissar Wirtgen sind in ihrer Eigenart gut ausgearbeitet. Roger Gilles im "Luxemburger Wort"
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