Daniel Hawk

Ich glaube, dass die Stille im All trügerisch ist. Was, wenn das „Wow!“-Signal von 1977 kein Gruß, sondern ein Lockruf war?

Geboren im Jahr 1968, wuchs ich mit dem Blick zu den Sternen auf. Während andere Kinder draußen spielten, studierte ich Sternenkarten, blickte durch mein Teleskop und verschlang jedes Buch über die NASA, das ich finden konnte. Diese Neugier machte mich nicht nur zum lebenslangen Bücherwurm, sondern auch zum aktiven Teilnehmer an der Suche: Als SETI-Freiwilliger stellte ich jahrelang Rechenleistung zur Verfügung, um das Rauschen des Kosmos nach Intelligenz zu durchsieben.

Heute, fast 20 Jahre nachdem mir die erste Idee für ein Duo aus einem Soldaten und einer KI kam, ist aus dieser Vision eine epische Saga gereift. Mich faszinieren die großen Fragen: Was ist Bewusstsein? Was macht uns menschlich, wenn Technologie und Biologie verschmelzen? Und wie würde die Menschheit auf eine Bedrohung reagieren, die älter ist als unsere Spezies?

Wenn ich nicht gerade parasitäre Invasionen plane, sitze ich in meinem Studio und arbeite als Komponist und Sound Designer. Diese akustische Präzision und meine Leidenschaft für VR-Gaming fließen direkt in meine Geschichten ein. Ich schreibe Science Fiction nicht nur, um sie zu lesen – ich erschaffe Welten, die man hören, fühlen und in denen man als Hauptdarsteller förmlich verschwinden kann. Für mich ist das „reale“ Sci-Fi, die das Kind im Mann weckt und die technischen Errungenschaften von heute mit den Abgründen von morgen verbindet.

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