Ich schreibe spekulative Fiktion über Systeme, die gelernt haben, die Menschen in ihnen zu beobachten, zu erfassen und zu korrigieren. Meine Arbeit wurzelt in cyberpunk- und dystopischen Traditionen, interessiert sich jedoch weniger für Technik an sich als für das, was geschieht, wenn Glaube, Bürokratie und Identität zu Infrastruktur werden.
Mein primärer Schauplatz ist Erebus Prime – eine erwachte Megastadt, geprägt von Unternehmensherrschaft, konstruierter Glaubenslehre und algorithmischer Kontrolle. Im gesamten EXILENET-Universum entfalten sich die Geschichten als Belastungsproben: für Individuen, Institutionen und die Narrative, denen sie beigebracht wurde zu vertrauen. Macht ist selten laut. Kontrolle ist selten offensichtlich. Widerstand erscheint oft verkleidet als Konformität.
EXILENET ist als verbundenes Signal konzipiert: Romane, In-Universe-Musik (RΞCΛNT) und Übertragungsartefakte, die der Vertiefung der Immersion dienen, nicht dem Aufbau einer Marke. Ich veröffentliche seriell und bewusst, bevorzuge Langzeitkontinuität und langsame Verdichtung statt Spektakel. Diese Geschichten belohnen Aufmerksamkeit, erneutes Lesen und Unbehagen. Sie sollen nicht beruhigen. Sie sollen nachhallen.