Dr. Daniel Helmig verbrachte fast vier Jahrzehnte damit, die Korridore der globalen Wirtschaft zu durchqueren — von den Automobilzentren in Detroit bis zu den Fabrikhallen rund um London, von Münchens Ingenieurskultur bis zu den Vorstandsetagen in Zürich. Über eine Karriere, die Automobil, Computer, Energie und Automatisierung bis hin zum Bankwesen umspannte, lebte er in vier Ländern, arbeitete direkt in 46 und führte mit seinen Teams Geschäfte in mehr als 110 — eine Begegnung mit Kulturen, Sprachen und Denkweisen, wie sie nur wenige in einem Leben erleben dürfen.
Dies formte ihn sowohl als Strategen als auch als Change Agent. Wo immer er landete — ob zum Verhandeln in Singapur, beim Auditieren von Betrieben in China oder beim Aufbau von Lieferantenbeziehungen in Afrika und Lateinamerika; es zog ihn stets zu den Menschen und ihren Geschichten hinter den Geschäften. Er wusste: Verstehe die Umgebung und die Menschen darin, und es wird sich eine Lösung finden.
Daniel studierte in Köln, an der Michigan State University in den USA und an der UBIS in Genf, wo er seinen Doktortitel erwarb. Trotz der akademischen Prägung war es Daniel wichtig, komplexe Zusammenhänge eher durch Geschichten und Metaphern zu erklären als durch Präsentationen. Dieser Instinkt führte ihn schliesslich zum Schreiben.
Die Londoner Dialoge ist sein erstes Buch — es wird nicht sein Letztes sein. Daniel erkundet die Schnittstelle zwischen Philosophie, Kultur und Wirtschaft sowie die Frage, wie ein Leben sinnvoll gelingen kann. Ob Belletristik oder Sachbuch: Seine Bücher tragen die Neugier eines lebenslangen Reisenden, die Disziplin einer erfahrenen Führungskraft und die Überzeugung, dass die wichtigsten Fragen selten auf der Tagesordnung stehen.
Daniel lebt heute mit seiner Frau am Zürichsee.