C. Dos Santos hat seine berufliche Laufbahn der Erforschung elektrischer Energiesysteme gewidmet, in denen Frequenzen, Resonanzen und unsichtbare Phänomene eine wesentliche Rolle spielen. Seine Faszination für die Schwingungen, die unsere Welt durchdringen, führte ihn ganz natürlich zu einer weiteren Frequenz: der Schumann-Resonanz, die oft als der „Herzschlag der Erde“ bezeichnet wird.
Fasziniert von den großen Zivilisationen der Antike beschäftigt er sich mit jenen Völkern, die gewaltige Monumente mit Mitteln errichteten, die wir heute als primitiv betrachten. Wie konnten sie solche außergewöhnlichen Leistungen tatsächlich vollbringen? Wie viel ihres Wissens ist im Laufe der Zeit verloren gegangen? Und was liegt noch verborgen unter dem Sand, dem Stein oder den Ozeanen und wartet darauf, entdeckt zu werden?
Mit Der Gesang der Stille präsentiert er seinen ersten Roman, den ersten Satz eines vierteiligen Zyklus mit dem Titel Die siebte Saite. Mehr als eine Reihe von vier Erzählungen ist es eine Komposition in vier Sätzen, in der jede Geschichte ihre eigene Stimme, ihren eigenen Rhythmus und ihr eigenes Instrument besitzt und zugleich derselben zeitlosen Frage nachgeht: Was bleibt von uns, wenn das verschwindet, was uns definiert?
Jeder Band führt den Leser in eine andere wissenschaftliche und menschliche Welt, in der Frequenzen, Erinnerung, Stille und die Geheimnisse unseres Planeten wie die Noten einer einzigen Komposition miteinander in Resonanz treten. Obwohl jeder Roman unabhängig gelesen werden kann, bilden sie gemeinsam einen anspruchsvollen Wissenschaftsthriller, in dem jeder Satz die anderen bereichert und den Leser einlädt, seinem eigenen Gespür für das Zuhören zu folgen.
Das Konzert jedoch erwacht erst in den Händen dessen zum Leben, der das Buch öffnet.