Patrick Sieger zeichnet, bevor er schreibt. Diese Gewohnheit stammt aus seiner Ausbildung als Grafikdesigner.
Jede Szene entsteht zuerst als Bild, mit einem klaren Gefühl für Licht, Schatten und Raum, lange bevor daraus Sätze werden.
Diese Arbeitsweise steckt in seinem Debütroman "Dunkel ist die Nacht – Schwarze Schatten". Die Geschichte spielt im Jahr 1174, in einer Welt, in der Menschen und Schattenwesen um ein Gleichgewicht ringen, das jederzeit kippen kann. Auf der einen Seite stehen die, die an ein Miteinander glauben. Auf der anderen die, die ihre Opfer in willenlose Diener verwandeln. Im Kern geht es um eine Frage, die weit über das Jahr 1174 hinausreicht: Wie viel Licht braucht ein Mensch, um im Dunkeln nicht verloren zu gehen.
Für Patrick ist Fantasy kein Fluchtort, sondern ein Werkzeug. Seine Geschichten sollen nicht nur unterhalten, sie sollen etwas vom echten Leben sichtbar machen, verpackt in Nebel, Kerzenlicht und Schatten.